Zukunftsvorhersage 2017

Prognose 2017

So könnte unser Leben in fünf Jahren aussehen. Erscheinungsdatum 28.01.2017 | Lesezeit: 4 Minuten.

Zukünftige Technik: So könnte unser Alltag in fünf Jahren verlaufen.

Einmal im Jahr will der US IT-Riese IBM einen Ausblick in die Vergangenheit geben. Die Forscherinnen und Forscher malen in dem so genannten 5 in 5"-Format ein Foto von fünf technischen Neuerungen, die in den nächsten fünf Jahren in unser tägliches Dasein einziehen. Vor 2022 gibt es keinen Weg an der KI vorbei.

Aber IBM-Forscher sind davon Ã?berzeugt, dass unsere Arbeitssprache noch mehr kann, als nur Informationen Ã?ber unsere Position zu liefern. Mediziner und Patientinnen können frühe Störungen der Entwicklung, seelische Störungen und neurodegenerative Störungen besser identifizieren und nachvollziehen. So konnten durch künstliche Aufklärung frühzeitig Krankheitsbilder wie Parkinson aufgedeckt werden. Wir werden zugegebenermaßen nie so scharfsinnig sein wie der Amerikaner Hawkman.

Aber wenn es nach IBM geht, dann wird es immer besser und besser künstliche Intelligenzsysteme gibt, die uns eine neue Sichtweise vermitteln. Deshalb sollten die Techniken bis 2022 nicht nur im Labor bleiben, sondern eine ganz reale Bedeutung im täglichen Leben einiger (oder sogar vieler) Menschen haben. Dank der technischen Neuerungen gehen die Wissenschaftler davon aus, dass wir in den nächsten Jahren auch Mikrowellen, Wellen im Millimeterbereich und Infrarotaufnahmen haben werden.

Aber auch in dieser Vorhersage kommt es auf die weitere Entwicklung der KI an. Die IBM bezeichnet Makroskope, um den Blick aus der Luft zu erfassen, den wir in den nächsten Jahren immer mehr haben. Im Gegensatz zum mikroskopischen Bild, mit dem wir sehr kleine Objekte erkennen können, verfügt das Macroskop über ein Algorithmussystem, mit dem die komplexen Erddaten kombiniert und aufbereitet werden.

Die IBM sagt Medizinchips voraus, die ein komplettes Krankheitsbild liefern. Sogenannte " Gesundheits-Detektive " untersuchen die Flüssigkeiten des Körpers und sollten bestenfalls in der Lage sein, Erkrankungen zu erkennen, bevor wir überhaupt Symptome haben. Bei den IBM-Forschern würden die Daten aus der Flüssigkeit in eine Wolke fließen. Dort können sie in Realzeit mit Daten aus anderen Geräten wie Schlafmonitoren und intelligenten Uhren verknüpft und auswertet werden.

Ein Mix aus cleverer Technik und artifizieller lntelligenz sorgt dafür, dass Verschmutzungen und Abgase in Realzeit von cleveren Sensorikern erfasst und auswertet werden. Genauso wie ein intelligentes Ortungsgerät frühe Krankheitszeichen im Menschen aufspüren kann, können auch in den Untergrund eingebettete oder an Bord von Flugzeugen angebrachte Sensorik in Realzeit Schadstoff- und Emissionswerte erfassen, ohne dass eine Rücksendung von Probe in ein Prüflabor erforderlich ist.

Nichtsdestotrotz: Ein Rückblick verdeutlicht, dass IBM mit seinen Vorhersagen in der Vergangenheit nicht ins Schwarze traf, sondern ins Blaue. Beide sind heute möglich - vor allem dank der entwickelten Technologie aus der IBM-Schmiede.

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