Wunderheiler Schweiz

Heilpraktikerin Schweiz

Geistheilerin: Von den Heilern in die Hand genommen Da mir gesagt wurde, dass Baden gut sei, habe ich das Krabbeln gelernt; schließlich nahm ich an einem Gigathlon teil und traf dort meinen Mitspieler. Da ich mich in den finstersten Zeiten fragte, was mich in diesem Land halten würde, wurde mir klar, was ich wirklich genoss. Das Lebenselexier ist es, spannende Menschen zu treffen und neue Lebenswelten zu erobern.

Dies war mir schon vor der Bekanntschaft mit Huber bekannt. Mit dieser Laune machte ich mich auf den Weg zu Brigitte Heim in Badweiler auf der anderen Rheinseite, deren Angebote ich auf der Liste der Heilpraktiker der schweizerischen Parapsychologiegesellschaft entdeckte. Äußerlich gesehen lebt sie im Hier und Jetzt. Ich leide an energetischen Verletzungen aus dem Vorleben.

1537 sah sie mich, eine rötlich behaarte Dame. Schließlich hat sie mich im neunzehnten Jh. als alter Mann gesehen.

Geistheiler gestalten auch die schweizerische Unternehmenskultur.

Die Tatsache, dass ein Doktor einen Kranken zu einem spirituellen Heiler sendet, um seine Heilung zu fördern, tritt auch heute noch in einigen Gebieten der Schweiz auf. Der 42-jährige Oliver Pochon aus dem Freiburger Dompirat hatte im zehnten Lebensjahr bei einem Beinunfall, den er in einem wallisischen Krankenhaus behandelt hatte, Brandwunden zweiten Ranges erlitten.

Die Krankenschwester im Krankenhaus gab seinem Familienvater die Rufnummer eines spirituellen Heilers, der den Schmerz mit einer Praxis namens "das Geheimnis" mildern konnte. "Die Heilerin hat nicht viele Nachfragen gestellt und wollte nur wissen, wo es wehtut. Mit dem Schmerzgeheimnis kommt man aus dem Feuer", wie man so schön sagt. "Später hatte Oliver Pochons Familienvater selbst mit einem spirituellen Heilpraktiker zu tun, der ihm "das Geheimnis" vermittelte, so dass er nun selbst andere Menschen erlösen konnte.

In der Westschweiz, insbesondere in den Kanton Freiburg, Jura und Wallis, ist die "geheime" Praxis weitverbreitet. "Geisterheilung ist in dieser Gegend sehr häufig und manche Menschen haben diese Macht. Bei schweren Verätzungen zum Beispiel nennen wir den Patientinnen ihre Namen", sagt sie. Bernard Zürcher ist ein Maler und engagierter spiritueller Heiler im Waadtland, der auch das "Geheimnis" ausübt.

Irgendwann willigte sie ein, mir zu erläutern, wie "das Geheimnis" wirkt. Jeder Heilpraktiker hat laut Zürich seine Spezialisierung. Auch in der Umsetzung des "Mysteriums" hat jeder Heilpraktiker seine eigene Methode. Auch er selbst verwendete Handschriftenanalysen. Falls der Vorgang nicht zu dringend ist, bittet er den Patient, seine Anfrage auf ein Blatt zu schreiben und an ihn zu senden.

Nach diesem Muster praktiziert Zürcher seine Heilpraxis, ohne den Patient jemals zu sehen. Auch in der Westschweiz, insbesondere im Appenzellerland Innrhoden, sind Geistheiler tätig. Gemäss Roland Inauen, Leiter des Kulturamtes des Kantons, haben sie in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinweg seit mehreren Jahrzehnten eine lange Geschichte.

Von den Gebeten, die die appenzellischen Geistheiler heute sprechen, finden sich viele in unterschiedlichen Erscheinungsformen von der sizilianischen bis zur norddeutschen Sprache sowie in Schriften aus der Zeit um 1000 n. Chr. Diese Gebetsanliegen wurden an neue Heilergenerationen weitergereicht, da jeder Heilpraktiker selbst dafür zuständig ist, seine Arbeit auf einen anderen zu verlagern.

In der Regel rufen die heilungssuchende Personen oder deren Familienangehörige den Heilpraktiker an und beschreiben die Beschwerden. Danach fängt der Heilpraktiker an, um Erleichterung zu bitten. Heilpraktiker werden oft zur Behandlung von Tieren aufgerufen. In der Schweiz sind solche Vorgehensweisen fest verankert. Traditionell dürfen Heilpraktiker nicht für ihre Praxis bezahlt werden.

Dennoch ist die Appenzeller Brauchtum noch lange nicht ausgestorben. "Es ist bekannt, dass in Appenzell Innererhoden heute mehr als 20 Menschen sehr engagiert als spirituelle Heiler tätig sind. Infosektas Versuch, Kult-Opfer zu erleuchten und ihnen zu befreien. Seine Mannschaft trifft gelegentlich auf solche Gruppierungen, in denen sich aus spirituellen Heilpraktiken heraus bedrohliche Dynamiken entwickeln, sagt Sträuli, der die Wertvorstellungen der spirituellen Heilkultur erkennt und meint, dass diese Menschen weiterhelfen können.

"Zunehmend haben wir es mit spirituellen Heilern oder mit Gurus zu tun, die in kleinen Ortschaften arbeiten und auf einmal eine große Fangemeinde anziehen", sagt Sträuli. Auch wenn orthodoxe Ärzte in seinem Bezirk dazu neigen, die psychische Heilung als unwirksame Methode der Behandlung zu verhöhnen, würden viele sie als Zusatz zu ihren eigenen ärztlichen Ratschlägen nutzen, sagt Appenzell-Kulturleiter Roland Inauen.

Diese können "wunderbare Komplementärwirkungen" zur Schulmedizin haben. Es wird empfohlen, dass ihre Patientinnen und Patienten zuerst zu den Heilpraktikern gehen, bevor sie sich selbst operieren oder etwas anderes tun. Infosecta-Präsident Dieter Sträuli dagegen weist darauf hin, dass geistige Heilung gefährliche oder gar illegale Folgen haben kann, wenn Heilpraktiker Interventionen durchführen und ihren Patientinnen und Patienten nicht raten, einen Schulmediziner beizuziehen.

"Hier kommen spirituelle Heiler ins Spiel. Die Dachverbands der Schweizerischen Patientenenstellen (DVSP) betont, dass spirituelle Heiler die herkömmliche Medizin achten und mit ihr kooperieren sollten. "Ernste spirituelle Heiler sollten ihre Patientinnen und Patienten um medizinischen Beistand bitten. "Das BAG hat keine offiziellen Positionen gegenüber den Psychiatrie-Erfahrenen.

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