Wissenschaft Astrologie

Naturwissenschaft Astrologie

Astrologie - bis zum Beginn der Neuzeit ein integraler Bestandteil der Wissenschaft - war der Verlierer der Entwicklung neben der Kirche. Wissenschaft betrachtet die Astrologie heute vor allem aus der Perspektive der Religionswissenschaft und der Kulturgeschichte. Astrologie ist eine ernst zu nehmende Wissenschaft? Mehr und mehr wissenschaftliche Studien zeigen. In der Astrologie lassen sich Erkenntnisse nicht allein durch Zufall erklären.

Astrologie: Eine Wissenschaft?

Astrologie: Eine Wissenschaft? Ist Astrologie meßbar? Jahrhunderts verbreitete sich die Erkenntnis, dass der Mensch mit Unterstützung der Wissenschaft alle Naturgeheimnisse entdecken konnte. Die Stellung der Allmacht wurde durch die wissenschaftliche Erkenntnis untergraben. Es gilt, die Erde, den Weltraum und alle darin vorkommenden Phänomene zu erhellen.

Gottfried Wilhelm Leibniz' Forschung legte auch den Grundstein für die heutige Zeit. Astrologie - bis zum Anfang der modernen Zeit ein integraler Teil der Wissenschaft - war der Verlust der Entwicklungshilfe neben der Kirchen. Die beiden widerstanden lange dem mechanischem Weltanschauungsbild, nach dem sich alle Manifestationen naturwissenschaftlich erklären lassen.

Im Jahre 1817 wurde der jüngste astronomische Stuhl von Prof. Julius Pfaff an der Uni Erlangen aufgelassen. Mittlerweile wird auch das technische Weltanschauungsbild in Frage gestellt, und die Astrologie hat - nicht zuletzt dank der Entstehung der Psyche - wieder an Einfluss gewonnen. Eins wird jedoch immer noch geleugnet: anerkannt als Wissenschaft; Respekt vor Wissenschaft und Unterweisung.

Sterndeuterinnen und Sterndeuter verhalten sich anders. Die einen wollen eine Verbindung zu den naturwissenschaftlichen Fächern herstellen, die anderen betonen, dass die Astrologie eine Disziplin der Erfahrung ist, die nicht wissenschaftlich verifiziert werden kann und daher nicht wieder von der Wissenschaft erkannt werden sollte. Nachfolgend werden drei Artikel veröffentlicht, die verschiedene Standpunkte zum Thema Astrologie wiedergeben.

Helen Fritsch entfernt sich in ihrem Aufsatz " Astrologie, eine symbolische Sprache zwischen Wissenschaft und Wissenschaft " nicht von der Wissenschaft, sondern geht darüber hinaus, weil sie die Symbole als Grundlage für astrologische Behauptungen betrachtet, die nie die von der Wissenschaft geforderte Klarheit erreichen. Bettina Hegener weist mit ihrem Vortrag "Astrologie und Physics Hand in Hand " eine Parallele zwischen Astrologie und Physics auf.

Obwohl sie die Astrologie als eine Disziplin der Erfahrung ansieht, will sie die naturwissenschaftliche Verbundenheit nicht aus den Augen lassen. Die Astrologie ist für ihn ein Thema, das mit naturwissenschaftlichen Maßstäben nicht zu fassen ist; "und das ist gut so", so der Essay über "Astrologie als Disziplin der Erfahrung". Gemeinsam mit Daniela Weise schrieb Ludwig die "Große Enzyklopädie der Astrologie", die eine essentielle Basis für AstroWiki war.

Für seine Arbeit zur "objektiven Präsentation der Astrologie" wurde er 1995 mit dem DAV-Journalistenpreis ausgezeichnet.

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