Wege aus der Midlife Crisis

Auswege aus der Midlifecrisis

Die Midlife-Crisis ist eine ernste Angelegenheit - aber sie ist auch nicht hoffnungslos und wer daraus lernt, kann sein Wohlbefinden nachhaltig verbessern. Es wurden bereits einige Wege aus der Krise des Alters beschrieben. eigenes Interesse, den Weg aus der Krise zu finden. Dies ist die Midlife-Crisis, die Begegnung mit einem Stück unseres eigenen Schattens. in der Nahrung, also in den Vierzigern auf einmal und zieht uns den Boden unter die Füße.

namen=" 469">12.7.2 Gibt es Wege aus der Midlifecrisis?

12.7.2 Gibt es Wege aus der Midlife-Krise? Es wurden bereits einige Wege aus der Alterskrise erörtert. Was sind die Ziele im Alltag? Was gibt es für eine Möglichkeit, wieder mehr Befriedigung zu erringen? Das Akzeptieren der Krisensituation bringt ein besseres Dasein. Kurzum: Krisensituationen sind große Ausbruchsmöglichkeiten.

12.7. 3 Was sind die existentiellen Krisensituationen im hohen Lebensalter? Im Zeitalter der Midlife-Crisis sind noch unzählige Wege offen, doch die eigentlichen Grenzen setzen erst später ein. Wenn keine Entschädigungsmöglichkeiten mehr bestehen, sinkt die Qualität des Lebens (Arbeitsgruppe Ältere Menschen im Rahmen des Bundesprogramms zur Suizidprävention 2013, S. 9). Krisensituationen werden auch von dem Eindruck begleitet, dass sie nicht mehr vonnöten sind.

Oftmals mangelt es an der Stärke für ein Engagement: Existenzkrisen von älteren Menschen können zum Selbstmord werden. Aus diesem Grund übermittelt der Betreffende widersprüchliche Aussagen für Außenseiter (Arbeitsgruppe Ältere Menschen im Rahmen des National Suicide Prevention Programme for Germany 2013, S. 10). Oftmals wird der Wille aus dem Lebenslauf gerechtfertigt. In der gegenwärtigen Krise gewinnt die Verletzung aus der Geschichte wieder an Wichtigkeit.

Oftmals will der Betreffende niemandem zur Last fallen. Denn das ist nicht der Fall. Die Handlungsmöglichkeiten für eine Veränderung sind begrenzt (Arbeitsgruppe Ältere Menschen im Rahmen des National Suicide Prevention Programme for Germany 2013, S. 10). Seelische Krankheiten sind oft der Ansatzpunkt für existentielle Krisensituationen. Dies sind vor allem Seniorendepressionen (Arbeitsgruppe für ältere Menschen im Rahmen des National Suicide Prevention Programme for Germany 2013, S. 11), eine weitere häufige Krankheit ist die Demenzerkrankung.

Die sind machtlos gegen den Wegfall ihrer Unabhängigkeit. Das Suizidrisiko sinkt mit steigender Zahl der Demenzfälle, da sich die Betroffenen ihrer Krankheit immer weniger bewußt sind (Arbeitsgruppe Ältere Menschen im Rahmen des National Suicide Prevention Programme for Germany 2013, S. 11). Die Depression bei Älteren hat folgende Symptome einer Depression (Arbeitsgruppe Ältere Menschen im Rahmen des National Suicide Prevention Programme for Germany 2013, S. 11):

Ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität können sich oft nicht mehr an- und ausziehen und pflegen.

Auch ein Partnerverlust durch Scheidung oder Sterben ist ein tief greifender Eingriff in das eigene Dasein, insbesondere wenn kein Neuanfang bis ins hohe Lebensalter in Sicht ist (Arbeitsgruppe alte Menschen im National Suizidpräventionsprogramm für Deutschland 2013, S. 13). Die Lebenssituation muss unter den Umständen des höheren Lebensalters reorganisiert werden.

Oft war die Ehefrau die einzig gefühlsmäßige Unterstützung des Manns. Daher ist es notwendig, die sozialen Beziehungen bis ins höhere Lebensalter zu erhalten. Selbstmörderische Wünsche im hohen Lebensalter sind mit dem Unabhängigkeitsverlust verbunden: Entscheidend ist in diesem Kontext jedoch die Einsicht, dass es nie völlige Selbstbestimmung gibt. Zum Schluss dieser Bemerkungen sollte sich die Fragestellung stellen, ob das Altern überhaupt sinnvoll ist.

Das auf Waren basierende Dasein kann zu einer großen Enttäuschung werden. Den Sinn des Lebens im hohen Lebensalter findet man im Denken über das Dasein selbst. Ältere Menschen sollten sich an ihre eigenen Restriktionen gewöhnen (Arbeitsgruppe zur Suizidprävention in Deutschland 2013, S. 15). Damit ist die Lebenssinnfrage zeitunabhängig.

Nichtsdestotrotz kann das Altern dazu führen, dass die irreführenden Ziele des Lebens (materielle Dinge) aufgegeben werden.

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