Was ist Hellsichtigkeit

Das ist Hellsehen.

Und was ist Zweites Gesicht und Zweites Gesicht? Und wie geht das? Der wassernahe Schädel läßt die Blicke über das weitgehend ruhige Gewässer schweben. Sie können die Wassertiefe des Teiches und die Bewegungen der Wasseroberfläche in die Tiefen spüren. Als ob die rote Blume von selbst aus dem Meer ragt und von einem Glitzer umgeben ist.

Merkwürdig wie es scheint, das Foto erscheint bekannt und passt sich der Umgebung an.

Aus der Tiefe des Teiches holt sie seitlich herauf und rollt in kleinen Tröpfchen auf sie herab. Sie sehen aus wie feinste Nebelwolken, die über die Sphäre laufen und in funkelnden Tröpfchen nach unten gleiten. Das Zentrum der Sphäre ist nahezu stationär. Weil die Patrone ziemlich groß ist.

Sie können durch sie durchschauen, aber nicht in den Untergrund. Man sieht oft Bruchstücke von etwas, das sicherlich sinnvoll wäre, wenn man die Fragestellung kennen würde. Es ist die hohe Schule, eine Anfrage dem rechten Bilde zuweisen. Dabei bleiben die Aufnahmen in der Welt nicht hängen, sondern es entstehen Bewegung.

Man muss nur hinter die Kulissen blicken, sich intensiver einer Fragestellung des Orakels zuwenden und abwarten, bis man verstanden hat, was sich dort tut. Und was ist Zweiteilung? Das Zweite Gesicht wird oft als Geschenk beschrieben. Sieht man etwas im täglichen Leben, versucht man dem, was man sieht, unmittelbar einen Wert zuzuordnen.

Wenn Sie ein Photo mit einer kurzen Belichtungszeit des über den Stausee fliegenden Pfeils machen, schwebt er scheinbar über dem Abgrund. Trotzdem wird versucht, im Bilde nach Bedeutung zu forschen. Diese Suche nach Bedeutung, nach einer Klassifizierung der Wahrnehmungen ist eine ermüdende Angelegenheit. Die Dinge nicht sinnvoll zu machen, ist frei.

Man spricht von einer Trägheit der Erkenntnis. Vom schamanischen Standpunkt aus gesehen gibt es einen direkten Sinn für Gerechtigkeit in der Erkenntnis. Das Faulsein liegt darin, dass man sich selbst behandelt, die Wertemaschine aus dem Bild zu nehmen. Die Bedingung des sogenannten Hellsehens kann daher als recht dumm bezeichnet werden, wenn man sie aus dem alltäglichen Bewusstsein erwägt.

Die Hellseherei benimmt sich wie eine schamanische Ekstase. Im besonderen Stadium der schamanistischen Ekstase ist unser Hirn in der Lage, alle vier Aspekte simultan aufzuspüren. Aber nicht, weil wir es nicht gewöhnt sind, aus den vier Dingen einen sinnvollen Nutzen zu ziehen. In der Hellseherei ist das Wahrnehmen von Verbindungen nicht mehr an die Vernunft geknüpft, sondern an eine emotionale Verfolgung von Zuständen.

Normalerweise braucht es eine ganze Zeit, bis man aus dieser besonderen Erkenntnis etwas Kognitives erfassen kann. Die Wörter müssen nicht notwendigerweise der Vorstellung entstammen, sondern sind oft nur eine Näherung. Das oben Geschriebene kann den Anschein erwecken, dass alles in einem hellseherischen Stadium steht und man aus einem Standbild liest.

Sie können sich gut ausmalen, wie das Regenwasser in einer Dachrinne fließt. Wenn es keine Dachrinne gibt, kann es einen stehenden Teich geben. Im Kanal wandert das Gewässer leicht geneigt. Aber er steht nicht da, er geht weg. Also, was Sie im Zweiten Gesicht sehen, sind die Bewegung. Die Pfeilrichtung ist sozusagen wieder erkennbar, weil alles in Bewegung ist.

Mehr zum Thema