Was ist eine Paartherapie

Das ist Paartherapie

Dass eine Paartherapie diesen Teufelskreis durchbrechen kann, erklärt der Paartherapeut H. Guttmann. Zunächst einmal ein großes Wort, mit dem Sie sich nicht auseinandersetzen wollen, denn "Wir können es alleine machen! Paartherapie verspricht Hilfe bei der Lösung von Beziehungs- oder Eheproblemen. Und was ist so besonders an einem Paar?

Pärchentherapie in Würzburg und Mainfranken.

Paartherapie: allein oder zusammen?

Die Paartherapie ist eine Psychotherapieform, mit der Partnerschaftskonflikte geklärt werden können. Haben sich die Beschwerden verklemmt, die Front verfestigt und das wechselseitige Verstehen der beiden Seiten für einander verloren, kann eine Paartherapie helfen, den Ast zu überwinden. Die Therapeutin nimmt keine Seiten für beide Seiten ein, sondern bemüht sich, beide Seiten zu einer aufgeschlossenen und anerkennenden Verständigung zurückzubringen.

Wie eine Paartherapie wirkt und wann sie Sinn macht, erfahren Sie hier. Und was ist Paartherapie? Jeder Lebensabschnitt ist eine Herausforderung und eine Herausforderung. Ob das Ehepaar nun ein Kind hat und plötzlich kaum noch Zeit für eine Romanze bleibt, oder ob die Arbeiten zu viel Platz einnehmen.

Die Paartherapie kann auch für verschiedene Ideen über den weiteren Ablauf der Partnerschaft nützlich sein. Bei einer Paartherapie können alle auftretenden Beschwerden und Auseinandersetzungen offen mit dem behandelnden Arzt erörtert werden. Die Therapeutin ist unvoreingenommen. Die Paartherapeutin konzentriert sich nicht nur auf die vorhandenen Schwierigkeiten, sondern untersucht auch die positive Seite der Beziehungen, die das Ehepaar in der Regel nicht mehr in einem Konflikt erfährt.

Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, dass Ausdrücke wie Paartherapie, Ehe- oder Paartherapie nicht rechtlich abgesichert sind. Nicht immer ist daher klar, ob der Pärchentherapeut eine entsprechende Schulung hat. Der Begriff Psychotherapeut ist dagegen geschÃ?tzt und gewÃ?hrleistet, dass der Psychotherapeut eine abgeschlossene Therapieausbildung hat. Erkannte Therapieansätze, die im Kontext der Paartherapie verwendet werden, sind die verhaltenstherapeutische, die Psychodynamik und die Systemtherapie.

Auch wenn die Effektivität der Paartherapie in einigen Untersuchungen belegt ist, wurden die Ausgaben von den Kassen noch nicht übernommen. Ein Ausnahmefall ist, wenn sich ein Pflegebedürftiger einer psychologischen Betreuung unterzieht und der Behandler den Therapiepartner aus Therapiegründen einbezieht. Und wann machen Sie Paartherapie? Viele Paare finden den Einstieg in die Paartherapie schwierig, weil es den Anschein hat, dass in der Partnerschaft etwas nicht in Ordnung ist.

Häufig wird diese Gelegenheit erst dann genutzt, wenn die Partnerschaft zu versagen droht und das Ehepaar keinen anderen Weg mehr erblickt. In der Tat kann die Paartherapie auch in grundlegend unversehrten Verhältnissen helfen. Die Paartherapie ist besonders dann von Bedeutung, wenn die Auseinandersetzungen negative Auswirkungen auf das tägliche Leben und die geistige Verfassung ihrer Mitmenschen haben.

Die Paartherapie kann in diesem Falle der Ausweg aus einem Kreislauf sein, den die Betroffenen nicht allein zustandebringen. Die Paartherapie zielt nicht darauf ab, die Partnerschaft um jeden Preis beizubehalten. Paartherapie: allein oder zusammen? Allerdings hat eine gemeinsame Paartherapie den großen Nutzen, dass der Behandler beide Standpunkte erfährt.

Außerdem kann das Ehepaar während der Behandlung einen anderen Weg des Umgangs erproben. Gelegentlich gibt es jedoch Probleme, die Sie nicht vor dem anderen Gesprächspartner diskutieren wollen. Viele Menschen finden es schwierig, ihrem Lebenspartner ihre eigenen Sexualbedürfnisse und Ideen über das Sexualleben vorzustellen. Es wird noch delikater, wenn ein Ehepartner sich trennt, dies aber nicht wagt.

Bei solch heiklen Fragen arrangiert der/die TherapeutIn individuelle Sessions mit beiden Menschen. Wenn der andere Gesprächspartner nicht gewillt ist, an der Beziehung zu einem Paar zu arbeiten, kann auch eine individuelle Behandlung helfen. Bestenfalls wird der Gesprächspartner während der Behandlung mehrmals zu den Behandlungen hinzugezogen. Und was machen Sie in der Paartherapie?

Der Inhalt der Paartherapie orientiert sich an den Zielsetzungen des Paars. Dies kann die Verbesserung der Zusammenarbeit, aber auch die Beendigung der Beziehungen sein. Im ersten Gespräch wird mit dem Ehepaar geklärt, woran in der Paartherapie gearbeitet werden soll. Bei der Stärkung der Zusammenarbeit müssen beide Seiten für die Zusammenarbeit bereitstehen.

Schon jetzt ist es ein großer Fortschritt zu klarstellen, ob die Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll oder nicht. Die Therapeutin und das Ehepaar erarbeiten im folgenden Arbeitsschritt, welche Auseinandersetzungen zu den Beschwerden beizutragen sind. Die Paare kommen in die Paartherapie mit der Erwartung, dass sich ihr Lebenspartner umstellen wird. Bei der Paartherapie geht es jedoch nicht darum, den Körper des Partners zu beugen.

Ein partnerschaftlicher Umgang ist immer ein gemeinsamer Vorgang. Die beiden Gesellschafter leisten ihren Beitrag. Dieser essentielle Einblick ist für das Ehepaar von Bedeutung, um zu verstehen, wie ein Konflikt entsteht. Statt den Ehepartner zu wechseln, lernen die beiden in der Behandlung, mehr gegenseitige Anerkennung zu erlernen. Ehepaare haben oft ungewohnte Therapieerfahrungen.

Sobald die zugrunde liegenden Problemstellungen deutlicher werden, kann der/die TherapeutIn mit dem Ehepaar an Lösungsmöglichkeiten mitarbeiten. Dann verlagert sich der Schwerpunkt weg von den Schwierigkeiten hin zu den Mitteln, die ein Ehepaar einbringt. Längere Auseinandersetzungen führen dazu, dass die Beteiligten nur die Schattenseiten des anderen mitbekommen.

Die Therapeutin konzentriert sich daher auf die guten Merkmale und Fertigkeiten. Im anschließenden Gespräch diskutiert der Behandler den Fortschritt und die vorhandenen Beschwerden. So kann das Ehepaar schrittweise feststellen, welche Lösungen zu einer Verbesserung der Lage für beide beitragen. Was sind die Gefahren einer Paartherapie? Häufig bitten Ehepaare um Unterstützung von einem Psychotherapeuten, wenn sie sich in der Partnerschaft nicht weiterentwickeln können und im Kreise gehen.

Paartherapie kann auch bedeuten, dass einer oder beide die Partnerschaft aufkündigen. Darüber hinaus können in der Paartherapie sehr schmerzliche Dinge auftauchen. Sollten Sie nach einer Behandlungssitzung schwere Angstzustände oder psychologische Beschwerden haben, ist es am besten, diese in einer Sitzung mit dem behandelnden Arzt zu erörtern. TherapeutInnen sind auch nur Menschen und es kann vorkommen, dass der TherapeutInnen bewußt oder unbewußt Partei ergreift.

Falls Sie sich in der Paartherapie beeinträchtigt sehen, sollten Sie sich mit ihr in Verbindung setzen und im Zweifelsfall einen anderen Psychotherapeuten konsultieren. Die Therapeutin sollte sicherstellen, dass die Belange beider Menschen Berücksichtigung finden. Worauf muss ich nach einer Paartherapie achten? Paartherapie wirkt keine wirklichen Wunder. Auch ein sehr guter Psychotherapeut kann nichts ändern, wenn das Ehepaar nicht mitarbeitet.

Auch wenn der Befund vor der Paartherapie nicht gerade erfreulich war, haben sich die beiden doch daran gewöhnen können. Die Paartherapie ändert die Eigendynamik und das Ehepaar muss sich neuen Anforderungen stellen. 2. Das Ehepaar hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie lange die Therapie eines Paares anhält. Teilweise haben sich die Beschwerden bereits nach wenigen Behandlungen signifikant verbessert.

Trotzdem kann es Sinn machen, noch ein paar Stunden Therapie hinzuzufügen, damit man nicht sofort in die alten Strukturen eintaucht. Treten nach einigen Tagen oder gar mehreren Tagen wieder Beschwerden auf, kann eine weitere Therapie ausreichen, um die Lage zu meistern. Auf jedenfall solltest du nicht davor zurückschrecken, wieder einmal Unterstützung zu bekommen.

Normalerweise treten in einer Beziehung immer wieder heikle Zustände auf, in denen eine Paartherapie aussagefähig ist.

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