Was ist eine Krise

Das ist eine Krise

Abspaltung, Arbeitsplatzverlust, eine Krankheit: Diese und andere schmerzhafte Einschnitte können ein Krisenauslöser sein. Die Krise kann sowohl als Staat als auch als Prozess gesehen werden. Krise bedeutet nicht das Ende, auch wenn es sich oft so anfühlt.

Und was ist eine Krise?

Im alltäglichen Sprichwort âKriseâ wird das englische Sprachrohr meist verwendet, um unsere Aufregung bezüglich einer Veranstaltung auszudrücken zu beschreiben oder die Verschlimmerung eines Problemes zu illustrieren. âIch bekomme eine Kriseâ oder âKrisenkonferenzâ, die kaum wirklich schwere Krisensituationen sind. Keiner kommt gern in eine Krise, weil der Ausdruck immer schlecht interpretiert wird, weil der Krisenzustand natürlich nicht gerade erfreulich ist.

Die meisten Menschen sind sich jedoch der großen Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten, die eine Krise mit sich bringt, nicht bewußt. Der Begriff Krise kommt vom Lateinischen: âKriseâ und meint Ehescheidung, Rechtsstreit, Entscheidungsfindung, Urteil und kann in unserem Sprachengebrauch um Höhe und Wendepunkte und Veränderung in einer Exazerbationsrate erweitert werden.

Auf Chinesisch heißt das Stichwort Krise auch Chancen. auf ein Thema beschränkt (Kast, 1989). Aus dem existentiellen Bedürfnis von spürt wird in ihm ein unabänderbarer aufgebaut, der ein Veränderung von Verhaltensweisen und Erfahrungen drängt. Menschen in der Krise gehen in der Regel zu zurück, um sich auf sich selbst und das ganze Kapazität zu fokussieren, was oft soziale Ausgrenzung ist.

Die Krise ist auch dadurch gekennzeichnet, dass sie vorübergehend ist und nicht durch die alten Methoden zu bewältigt werden kann. Derjenige, der sich in einer Krise steckt, steht an einem entscheidenden Moment, der entweder durch das Erlernen von neuen Konzepten und die Erarbeitung eines neuen Identitätserlebens, oder aber durch einen Depressions- oder Selbstmordversuch beendet wird.

Durch die extreme Furcht vor der existenziellen Gefahr, die wir in dieser Lage verspüren, wird der Entscheidungsfindungsprozess schwieriger oder gar unmöglich gemacht, weshalb bei Kriseneinsätzen der erste Versuch unternommen wird, die Enge und damit die Furcht zu lösen. Das Entwicklungsleitbild nach Érikson (Erikson 1973), das den Lebenslauf des Einzelnen in acht Stufen gliedert, die er anhand von acht Krisensituationen festlegt, verdeutlicht auch, wie nah Entwicklung und Krise zusammenhängen hängen

Nach Erickson kann es nur dann zu einer Weiterentwicklung kommen, wenn die bevorstehende Krise überwunden, die auch die Voraussetzung für die Existenz der nachfolgenden Krisensituationen ist. Krisensituationen bieten uns die Möglichkeit, die anstehenden und verschobenen Schritte der Weiterentwicklung nachzuholen.

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