Was Bedeutet Hellsehen

Wofür steht Hellsehen?

Diejenigen, die Erscheinungen oder Gesichter sehen, sind Hellseher. Sind das Wahrsagerei oder Hellsehen? Zweites Gesicht ist ein Oberbegriff und bezieht sich auch auf Telepathie, Spiritualismus, prophetische Visionen und Träume. Das Hellsehen ist eine Form der Wahrnehmung - eine Fähigkeit, Ereignisse aus den Sinnen wahrzunehmen! Aber was genau ist Hellsehen?

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Das Hellsehen bezieht sich im Allgemeinen auf die Möglichkeit der nicht-sinnlichen Wahrnehmungsfähigkeit, d.h. den Geist im weiteren Sinne zu betrachten. Menschen, die diese Begabung haben, werden hellseherisch oder kurz gesagt hellseherisch oder hellseherisch genannt. Hellsehen im Sinne Rudolf Steiners ist auf die Wahrnehmungen der übergeordneten psychischen Welt ausgerichtet.

Je größer die übernatürliche Wahrnehmung der höheren Bereiche der Welt, desto größer und sauberer die psychische Leistungsfähigkeit. Für Steiners Ansatz des heutigen eigenverantwortlichen Hellsehens ist die Betrachtung des Gedankens, d.h. die gedankliche Sicht auf die eigene Denkaktivität, durch die sich das Ego, losgelöst von der körperlichen Gestaltung, als reine spirituelle Einheit selbstbewusst wird.

Jänner 1881, 12 Uhr mittags, schickte er an seinen Kindheitsfreund Josef Köck: "Eine weitere wesentliche, andere Art der Basis für ihn war Goethes "visuelles Urteil", das auf den sinnlich-sinnlichen Blick auf die Umwelt gerichtet war, der ihn zur Erfahrung der Ur-Pflanze hatte. In seinem Essay Signifikante Unterstützung durch ein einzelnes witziges Wort: Goethe kennt nur eine Wissensquelle, die Erlebniswelt, in der die sachliche Welt der Ideen enthalten ist.

Insofern war mir folgende Passage sehr wichtig: Der Österreicher Wolfgang Pauli (1900-1958) hat dieses Urbild in einem Schreiben vom 19. Jänner 1948 an den Diplomphysiker Markus Fierz sehr zutreffend beschrieben: "Mein Ansatzpunkt ist die Verbindung zwischen sensorischen Wahrnehmungen und Konzepten.

Der Gedanke, von dem wir sonst sagen: er läuft in uns - "identifiziert sich mit der spirituellen Umgebung, fließt in sie hinein und erreicht eine Autonomie zu uns selbst, die wir mit der ungefähren Autonomie des Auges zum Beispiel im Körper selbst, der als eine Form von eigenständigem Körper in seiner Grotte sitzt, gleichsetzen können.

Das nun unabhängige Nachdenken ist also zwar mit dem erhobenen Selbst verknüpft, aber so unabhängig, dass es als spirituelles Sinnesorgan für das Nachdenken und Empfinden der anderen Geistwesen fungiert, ebenso wie das Augenlicht für die Wahrnehmung der Sinnesfarbe und des Sinneslichts. Nach und nach erkennt man, dass das sonst in der Erkenntnis entschiedene Nachdenken wie ein spirituelles Erkenntnisorgan vom eigenen Sein unabhängig wird.

Das Hellsehen basiert auf der Vorstellungskraft, der "malerischen Betrachtung der inneren Bilder", durch die sich die Realitäten in den Archetypen der sinnlichen Qualitäten, die als spirituelle Realitäten auf dem astralen Plan im Bereich der überschwemmten Irritabilität leben, offenbaren. Die Hellseherei kann sich auch in andere sensorische Qualitäten einkleiden, so dass man auch zwischen Hellsehen, Hellsehen usw. und Hellsehen unterscheiden kann.

Ich kann auch von einer Lichtverkostung im Besonderen reden. Hellsehen ist strikt von Halluzinationen zu trennen, bei denen eine Sinneswahrnehmung ohne entsprechenden äußeren Impuls geweckt oder vorgetan wird. Das kommt daher, dass in der supersinnlichen Erfahrung die Erlösung vom Sinneskörper nicht perfekt ist.

Aber für Menschen, die sensibel schauen können, ist eine Beschreibung, die sich des Ausdrucks bedienen, z.B. eine farbige Figur aufgeblitzt. Damit können sie das Gefühl dessen erzeugen, was der Betrachter der elementaren Lebenswelt gesehen hat. Das betrifft nicht nur Botschaften, die ein Hellseher - man nennt sie eine Person, die durch ihren elementaren Körper hindurch beobachtet werden kann - zu einem Nicht-Hellseher macht, sondern auch die Kommunikation zwischen dem Hellseher.

Hellsehen allein reicht nicht aus, um das psychologisch Empfundene im rechten Sinne zu verstehen. Oftmals missverstehen Hellseher die Resultate ihrer Sichtungen. Nur den Initiierten wird die wirkliche Sinnhaftigkeit spiritueller Wahrnehmung offenbart - ganz gleich, ob es sich dabei um eigene oder von Hellsehern überlieferte Vorstellungen handeln.

Es gab in den uralten Geheimnissen in der Tat eine strikte Unterscheidung zwischen Initiaten und Hellsichtigen, die somit auch völlig voneinander abhängig waren. "Wer, ohne selbst hellseherisch zu sein, alles versteht, was die geheime Wissenschaft zu erzählen hat, ist ein Eingeweihter". Aber wer diese Welt, die wir die unsichtbare Welt nannten, betreten kann, ist ein Zauberer.

Früher, die nicht so lange hinter uns sind, gab es eine strikte Unterscheidung zwischen den Hellsichtigen und den Insidern in den Geheimen. Als Eingeweihte, ohne hellseherisch zu sein, könnte man zum Wissen der hohen Welt aufsteigen, wenn man den Geist nur in der richtigen Art und Weise anlegt. Andererseits könnte man hellseherisch sein, ohne besonders gut informiert zu sein.

Man denke an zwei Menschen, einen sehr gebildeten Mann, der alles über die Phänomene des Lichts und der Lichtphysiologie weiss, aber so kurzsichtig ist, dass er kaum zehn cm weitblicken kann: er kann nicht viel erkennen, ist aber in die Gesetzmäßigkeiten des Lichts einweiht.

Also kann jemand in die psychische Umwelt hineingezogen werden und schlecht dastehen. Eine andere kann in der äusseren Sinneswelt hervorragend erkennen, weiss aber fast nichts von dem, was der gelernte Gott weiss. Es kann also auch Hellsichtige sein, vor deren spirituellen Blicken sich die spirituellen Welt öffnet.

Die können in die spirituelle Lebenswelt blicken, haben aber keine Ahnung von ihr. Deshalb wurde lange Zeit der Unterscheid zwischen dem Hellsichtigen und dem Initiierten gemacht. Einige wurden nicht hellseherisch gemacht, um voranzukommen. Andere wurden die spirituellen Blicke und Gehörgänge erschaffen. Was in der geheimen Forschung präsent war, entstand durch Kommunikation und Austausch zwischen geheimen Wissenschaftlern und Zauberern.

Damit der Astralkörper bewußt hellsichtige Eigenschaften entwickelt, muß er zunächst durch Entspannung von allen Wünschen und Sehnsüchten und Leiden befreit werden, die den Anblick der geistigen Welt wie eine schwarze Wolke verdunkeln oder verzerren. Geringes Hellsehen kann sehr leicht zur Erkenntnis der eigenen unveränderlichen Wunschkräfte werden, die fälschlicherweise als externe mentale oder spirituelle Gegebenheiten betrachtet werden.

Das Hellsehen kann nur aufwachen, wenn sich die Erfahrungen des Astralkörpers im Ätherkörper widerspiegeln. Genauso wie die Sinneswahrnehmung der körperlichen Sinnesorgane einen Spiegelapparat benötigt, so müssen die psychischen Erfahrungen durch den Ätherkörper in das Bewußtsein im Hellsehen wiedergegeben werden. Nur dem hellseherischen Bewußtsein erscheint sie in ihrer ganzen, unverhüllten Realität, je nach der spirituellen Entwicklung des Zweiten.

Grundsätzlich unterscheidet Rudolf Steiner drei Typen des Zweiten Gesichtes, und zwar Kopf, Brust und Bauch, die mit der dreigliedrigen Struktur des Menschen verbunden sind, wodurch gleichzeitig mit dem Zweiten Gesicht in der Regel auch das Brust- oder Herz-Zweite Gesicht ausgelöst wird. "Es geht nun darum, dass der Geisteswissenschaftler den Stellenwert der humanistischen Tätigkeit als solche und das VerhÃ?ltnis dieser humanistischen Tätigkeit zum persönlichen Ringen, das den Menschen durch Versenkung und Gedanken, GefÃ?hle und Impulse des Willens oder auf andere Weise in die Geistwelt bringt, wirklich sieht.

Weil wir uns vor allem darüber im Klaren sein müssen, und das ist eine tiefgründige, sinnvolle Tatsache, dass jene Einigkeit, die uns in gewisser Weise in der normalen Gesellschaft umgibt, in der geistlichen Gesellschaft nicht in gleicher Weise präsent ist. Was ist die Frage, die sich die meisten Menschen immer wieder stellen: Was ist die Eins?

Tatsächlich konfrontiert uns die äussere physikalische Außenwelt im eigentlichen Sinn als Ganzes, als eine gleichmäßig geformte Sache, und jene Menschen, die in gewisser Weise vollständig vom einheitlichen Teufel dominiert werden, kommen zu allen Abstraktionen des Denkens, indem sie das Einheitsprinzip der Erde anstreben.... Andererseits müssen wir vor allem im tieferen Sinn aufnehmen, was sich in "Wie erreicht man die Erkenntnis der hohen Welten" ausdrückt, dass wir, sobald wir die Grenze der spirituellen Ebene überqueren, wirklich in eine dreifache Erfahrung geführt werden.

Ich habe in diesem Buch besonders hervorgehoben, dass die Seelen in drei Teile geteilt sind; und da die Seelen die Grenze der spirituellen Lebenswelt überqueren, gibt es nichts mehr, was es möglich macht, an den einen Teufel, an diesen komfortablen einen Teufel zu denken. Ja, wir selbst spüren, dass wir, sobald wir die Grenze der spirituellen Ebene überqueren, tatsächlich drei Ebenen mit unserem ganzen Sein betreten, wirklich drei Ebenen betreten.

Wir müssen nicht wirklich aus den Augen lassen, dass nach dem Überqueren der Grenze der geistigen Vorstellungskraft die Erfahrung der drei Lebenswelten klar ist. Bereits mit der gesamten Ausbildung unseres Körpers sind wir in drei verschiedenen Bereichen tätig. Zu dieser wundervollen Formation "Mensch", die uns dort in der materiellen Umwelt konfrontiert, ist das Zusammenspiel von drei relativ stark unabhängigen Lebenswelten wirklich vonnöten.

Wenn wir uns die Entstehung unseres Kopfes anschauen, die Entstehung von allem, was zum Großen zählt, dann müssen wir, auch wenn wir nur vom Großen reden, deutlich machen, dass die Bildkraft unseres Kopfes und auch die Wesen, die in diesen Bildkräften wirken und schaffen, zu einer ganz anderen als zum Beispiel der Bildkraft unserer Brüste, der Bildkraft von allem, was zu unserem Herz dazugehört, einschließlich Armen und Händen, gehören.

In gewisser Weise ist es, als ob die Bildkraft zu diesen stofflichen Bereichen des Menschen zu einer ganz anderen als der Bildkraft unseres Kopfes gehört. Die Bauchorgane und die Füße gehörten wieder zu einer ganz anderen Lebenswelt als die beiden anderen genannten Schenkel. Jetzt können Sie sich fragen: Was bedeutet das alles?

Sie ist von großer Wichtigkeit, denn im Wesentlichen ist der derzeitige Zyklus der Menschlichkeit so, dass man nur dann zu reinen, realen, wirklich wahren Ergebnissen der Geisteswissenschaften gelangt, wenn man unsere spirituell-emotionalen von der Hauptsache her betont. In gewisser Weise ist dies also der hellsichtige Gesichtspunkt eines Menschen, der in den Geisteswissenschaften Betrachtungen anstellen muss, die der heutigen Welt im richtigen Sinn dienlich sein können (siehe Zeichnung).

Diese hellseherische Seite ist so zu sehen, dass hier das Geistig-Emotionale bevorzugt hervorgehoben wird, und dass dieses Geistig-Emotionale sozusagen durch eine geistig-elektrische Verbindung mit den Kräften des Weltalls verbunden ist. Das, was so erreicht wird, dass das Hellsehen in gewissem Maße ein Kopf-Himmel ist, kann in unserer Zeit ein geistig-wissenschaftliches Ereignis sein; denn es ist dem Menschen dienlich, dieses Kopf-Himmel-Ergebnis.

Das hellsichtige Resultat ist von einer ganz anderen Sorte, die durch eine stärkere Betonung der spirituell-emotionalen Eigenschaften der Herzorgane, der Waffen und der Hand erreicht wird. Diese Hervorhebung weicht auch intern deutlich von dem ab, was durch das, was ich als Head-Sky-Vision bezeichnen möchte. Dabei wird das Kopflichtsehen mehr durch die gedanklichen, phantasievollen, aber auch durch fühlenden Konzeptionen beeinflusst.

Im Allgemeinen entsteht in Anlehnung an diese beiden Formen des Zweiten Gesichtes, im Wesentlichen das Herz oder der Brustkorb, in dem Maße, wie es sich mit dem Zweiten Gesicht der Kopfhaut ausbildet. Mehr zur Willensbildung, zur Verbindung mit den Handlungen der Geistwesen niedrigerer Ebenen, wie sie in den unterschiedlichen Bereichen der Welt verankert sind, während die Kopflichtsicht mehr zur Betrachtung, zur Erkenntnis, zur Wahrnehmung in den für den Menschen zunächst bedeutsameren hohen Ebenen hinführt; wichtigere, höhere Ebenen in dem Sinn, daß die Kenntnis dieser hohen Kräfte für die Erfüllung bestimmter kognitiver Bedürfnisse erforderlich ist, die im jetzigen Menschen mehr und mehr auftauchen.

Wenn wir uns mehr auf die Entwicklung unserer irdischen Welt zubewegen, werden die Menschen weniger in der Lage sein, ohne dass ihr seelisches Dasein ausgetrocknet ist, wenn sie die Folgen dieses Hellsichtigen nicht in ihr Wissen einbeziehen können. Eine dritte Form des Zweiten Gesichtes ist wiederum das, was durch Auflockerung vom Rest des Menschen aufkommt, also das, was man das Geistig-Emotionale nennt, hervorgehoben wird.

Auch wenn der Gesichtsausdruck nicht besonders schön ist, kann ich diese Form des Zweiten Gesichtes vielleicht als abdominale Zweiteilung bezeichnen. Das, was im Menschen selbst vor sich geht, muss natürlich auch Forschungsgegenstand sein, denn es gibt auch auf dem Gebiet der physikalischen Forschung anatomische und physiologische Fragestellungen, die sich damit auseinandersetzen.

Menschen, die es auf unpersönliche Art und Weise anstreben, in dem Sinn, dass es in "Wie kommt man zur Erkenntnis der hohen Ebenen? "Um zu einem Blick auf die höhere Ebene zu gelangen, die Menschen, die sich nicht ärgern werden, diesen unangenehmen, aber dennoch ungefährlichen Weg zu gehen, werden sie auch etwas in sich selbst im Hinblick auf ihr Hellsehen entwickelt haben, vor allem ein größeres Interesse an der objektiven Erkenntnis der Erde, an dem, was in der Kosmoswelt und in der Geschichtswelt geschieht.

Das, was das abdominale Hellsehen ist, das am liebsten von allen Formen menschlicher Egos, wird den betreffenden Hellsichtigen sehr leicht dazu verleiten, viel mit sich selbst, mit den geheimnisvollen Dokumenten seines eigenen Schicksals, mit den geheimen Dokumenten seines eigenen Werts und seines Wesens umzugehen. Jetzt gibt es einen starken Gegensatz zwischen den beiden Typen des Zweiten Gesichtes im Hinblick auf den beschreibenden Charakter.

Wer danach trachtet, zuerst in dem Sinn, dass es in "Wie gewinnt man Wissen über die höhere Sphäre? "sich mit seinem Seelen-Spiritual vom Wahrnehmungs-Apparat des Hauptes zu befreien, der so den spirituell-spirituellen Teil des Hauptes von den körperlichen Werkzeugen löst und sich mit diesen spirituell-spirituellen Kopfteilen in die spirituelle Lebenswelt zu versetzen imstande ist, wird er eine außerordentliche Schwierigkeit haben, aus nur schattigen, hellseherischen Erfahrungen auszusteigen.

Weil der Prozess, der sich vollzieht, darin besteht, dass wir uns in erster Linie und wirklich in einer uns sehr schwierig wahrnehmbaren Situation bewegen. Wenn wir dann allmählich die Chance bekommen, außerhalb unseres Kopfs zu wohnen, nehmen diese innerlichen Wesenskräfte zu, und das Ergebnis ist, dass die einströmenden Kräften aus der ganzen Erde zusammengeführt werden.

Denkt also an euch selbst, aus der ganzen Erde müssen die Mächte zusammengerissen werden, und wenn wir aus der ganzen Erde die ganzen Mächte an einem Strang ziehen, dann kommt das Kribbeln mit dem Farbigen und dem Klingenden. Die Kopf-Himmel-Vision steht nun dem ganzen Weltall gegenüber, und über den ganzen Weltall das, was der Mensch zuerst mit seinen Lebensgewalten in das konzentrieren muß, was er selbst hellsehend ist, nachdem sein Sein erweitert ist; so daß er wirklich erst nach und nach die Schattenhaftigkeit der Erfahrungen im beschwerlichen Verlauf der Innenentwicklung kribbelt.

Nach einer langen, langen Bemühung um die generelle Erfahrung, die Ihnen nur das Empfinden gibt, außerhalb Ihres Körpers zu sein, und wenn Sie diese generelle Erfahrung schon lange haben und zunehmend das Empfinden haben, eine intensivere, aber noch nicht bunte und klingende innere Erfahrung zu haben, dann nähern sich dem Himmelskopf.

Das kann man nicht oft genug unterstreichen, dass man kein Medium sein muss, um die Geisteswissenschaften zu begreifen. Natürlich muss man hellseherisch sein, um die Ergebnisse zu erhalten, aber wenn sie einmal da sind, muss man nicht hellseherisch sein. Man kann auch hier behaupten, dass es der entgegengesetzte Weg ist, der in der physisch-sinnlichen Lebenswelt richtig ist.

Im physisch-sinnlichen Bereich haben wir zuerst die richtige Sichtweise, dann gehen wir zur mentalen Kontemplation über; danach formen wir wissenschaftliche Urteilsfähigkeit. Wenn man in die spirituelle Zeit aufsteigt, ist es umgedreht. Hier müssen wir zuerst die Konzepte und Ideen erarbeiten, müssen uns bemühen, uns sachlich in die Geisteswissenschaften einzuordnen, sonst können wir nie wissen, ob eine Betrachtung in der Geisteswelt von uns im rechten Sinn interpretiert wird.

Weil sie danach trachten, Meinungen in der spirituellen Umwelt zu haben. Alles, was in der Erde existiert, basiert auf einem Spirituellen. Jetzt denke an dich selbst, du legst dich nach einer mehr oder weniger üppigen Mittagsmahlzeit hin und wirst hellseherisch, aber so hellseherisch, dass sich vor allem die geistig-emotionale der Darmorgane von diesen abhebt.

Dann, während Ihr Bauch und die anderen Organe richtig verdaut werden, lebt Ihr mit Eurer spirituell-emotionalen in der spirituell-emotionalen selbst. Andernfalls kommt der geistige Prozess, der sich in eurem Ätherkörper, Astralkörper und mir abspielt, zu eurem Bewusstsein, wenn ihr hellsehend werdet, und ihr könnt dann, indem ihr euch selbst im Geistig-Mentalen erlebt, all das Wirken und Formen und Erschaffen des Geistig-Mentalen in den Körpergliedern während der Digestion beobachten; seht, indem ihr euch aus der Außenwelt projiziert und euch selbst bildlich spiegelt, im Äußeren auftaucht.

Dann, weil du dich jetzt nicht mehr so sehr vom Universum angezogen fühlst, sondern weil du den ganzen Prozess in deiner eigenen Hülle konzentrierst, bekommst du die schönste hellseherische Formation. Diese Hellseherei hebt sich von der anderen vor allem dadurch ab, dass die andere Hellseherei von schattigen Formen aus geht und nur mühsam das Kribbeln mit Farben und Tönen empfängt, das beginnt schon bei den Schönen und Herrlichen, die man erblicken kann.

Es kann fast als Faustregel ausgedrückt werden: Wenn das Hellsehen mit den schönsten Formen anfängt, besonders mit den Farbformen, dann ist es ein Hellsehen, das sich auf Vorgänge innerhalb des Personalen verweist. Aber ich möchte betonen, dass es für die Erforschung der spirituellen Welten von grossem Nutzen sein kann.

So wie der Anatom und der Psychologe den Verdauungsprozess und andere Vorgänge erkunden müssen, ist es auch von höchstem wissenschaftlichem Nutzen, das Geistliche hinter dem Menschen auf diese Art und Weise zu ergründen. Würde man meinen, dass ein solches Hellsehen ohne die richtige Zubereitung mehr als das, was sich im Menschen ereignet und in die sachliche Wirklichkeit projiziert, bieten könnte, wenn man glaubt, dass man sich den herrschenden Weltmächten, den führenden spirituellen Mächten durch ein solches Hellsehen, bis zu einem gewissen Grad nähern könnte, dann würde man sich sehr irren.

Ihr seht also, wie sehr es nötig ist, sich wirklich richtig in der uns umgebenden Umwelt zurechtzufinden. Doch jeder sollte sich darüber im Klaren sein, wie sich ein solches Hellsehen auf das bezieht, was wirklich geistliches Hellsehen werden kann, und wie man sich von jeder äußerlichen Überbewertung dessen fern halten muss, was auf hellseherische Weise erlangt wird, so dass es nur einen eigenen Gehalt haben kann.

Je mehr man verlangt, dass seine Resultate nur im wissenschaftlich objektiven Sinn betrachtet werden, wie die Resultate der anatomischen und physiologischen Forschung. Es ist nicht alles, was das Hellsehen findet - ich möchte diesen Radikalsatz sagen - bezaubernd, aber alles ist es zu erlernen.

Es ist besonders bedeutsam für unseren Kreislauf, die Resultate der Kopf-Himmel-Vision in die allgemeine spirituelle Kultur der Menschen zu integrieren; und das ist wirklich bedeutsam. In einer Zeit, in der die Menschen sich darauf einstellen müssen, über den rein theoretischen Idealen hinauszugehen und in ein reales Bewusstsein der spirituellen Lebenswelten, der allgemeinen spirituellen Lebenswelt, in der wir in der materiellen Lebenswelt zuhause sind.

Beginnen wir mit einer Erfahrung psychischer Einsicht, die wir leicht nachvollziehen können, wenn wir uns ein wenig mit den Dingen beschäftigt haben, die im letzten Münchener Kreislauf gesagt wurden und die auch in meinem Buch "Die Grenze der geistlichen Welt" erklärt wurden.

Vor allem erwähnte ich, dass sich unser Denkvermögen in dem Moment verändert, in dem wir uns, besonders in Relation zu unseren Überlegungen, von den körperlichen Werkzeugen des Kopfs befreien. Werden wir so freizügig, haben unsere Ideen nicht mehr den gleichen Stellenwert wie im Alltag.

In der normalen, täglichen Erfahrung müssen wir das Gefuehl haben - wenn wir nicht wahnsinnig sind -, dass wir unsere Welt der Ideen beherrschen, dass wir, wenn wir zwei Ideen haben, diejenigen sind, die diese Ideen miteinander verknuepfen oder abtrennen. Wir haben immer das Gefühl: Wir sind es, die hinter dem Stoff und dem Gewicht unserer Überlegungen stecken.

Dies endet in dem Moment, in dem wir das Geistig-Emotionale im Kopfbereich vom körperlichen Hilfsmittel frei werden ließen, wo wir ein körperfreies Gedankengut ausbilden. Auf diese Weise beginnen die Ideen auch, ihr eigenes Eigenleben zu entfalten und miteinander zu spielen. Wenn wir im normalen Alltagsleben zwei Dinge miteinander in Verbindung bringen, wie zum Beispiel die beiden Dinge "Rose" und "Rot", wissen wir, dass wir in unserer Welt der Sinne Lord sind, um die Konzepte mit "die Rosen sind rot" und mit der Idee "die roten Rosen" zu verknüpfen.

Dort bringen wir unser eigenes Gedankenleben ins Spiel, das ihrerseits. Was wir im alltäglichen Gedankengut des Lebens erfahren, sind nur Gemälde, nur Denkschatten. Es ist nicht mehr in unserer Macht: Wir ließen ihn wie einen Taster in die Erde gehen, und ein Elementarwesen rutscht hinein.

Unser Denken ist so voller Elementarwesen, sozusagen, und das wirbelt und brüllt, das in uns spinnt und wäscht. Setzt man den spirituell-emotionalen Teil des Hauptes in die spirituelle Lebenswelt - wir haben ihn nur außen, weil wir nicht innen im körperlichen Kopf sind - wenn man ihn auf diese Weise in die spirituelle Lebenswelt bringt, dann erlebt man nicht mehr solche Dinge, wie man sie in der körperlichen Lebenswelt erlebt, sondern man erlebt das Sein.

Man erfährt das Lebewesen selbst. Wenn wir einen Engelsgeist, einen Erzbischof, einen Persönlichkeitsgeist erfahren wollen, muss es so sein, dass wir unsere Überlegungen in der beschriebenen Manier ausbreiten. Der Mensch muss sich in unsere Überlegungen einwickeln. Man schickt seine Ideen und das Sein rutscht hinein und zieht in sich hinein.

Als wir die Lebewesen auf der Venus oder auf dem Saturnmond erkennen, ist es so, dass wir unsere Gedanken entweichen und die Lebewesen der Venus und des Saturnmondes hereinschlüpfen ließen. Man darf keine Angst haben, keine irdisch-menschlichen sondern hierarchische Überlegungen mehr zu haben. Man muss sich daran gewöhnt haben, mit dem Kopf in den oberen Ebenen zu sein.

Man muss sich sagen: Unser Gedanke bleibt stehen und unser Verstand wird zum Ort der Arbeit der Hierarchie.

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