Verbraucherschutz Kostenlos Hotline

Kostenlose Hotline für den Verbraucherschutz

Eine Rechtsberatung gibt es nicht, sondern eine kostenlose Vermittlungstätigkeit. Mehr zum Thema Verbraucherschutz. Für einen begrenzten Zeitraum von zwei Jahren werden die Wildursprungstempel kostenlos ausgegeben.

Verbraucherberatungsstelle Hamburg

Vom A wie Altersvorsorge bis hin zum Zusatzmittel - wenn Sie in Ihrem Konsumalltag Schwierigkeiten haben oder Informationen zu einem speziellen Themenbereich benötigen, stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden zur Verfügung. Erster Ansprechpartner ist das Informationszentrum an unserem Zentralstandort in Hamburg St. Georg - in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof Hamburg.

U- und S-Bahn: Bahnhof Hauptbahnhof, Ausgang Kircheallee, über den Marktplatz hinweg biegen, am Gebäude des Bieberhauses vorbei, an der gegenüberliegenden Straßenkreuzung (Kirchenallee bzw. Ernst-Merck-Straße ) befindet sich das Einfamilienhaus. Behindertengerecht ist ein Behindertenparkplatz vor dem Gebäude, in unmittelbarer Nähe der Kirche, die Kircheallee 24, unser Informationszentrum und eine Toilette im Untergeschoss.

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Der EuGH untersagt Hotlines mit Zusatzgebühren

Die Servicerufnummern vieler Firmen fangen mit dieser Nummernfolge an. Die Tatsache, dass Kundenanrufe mehr als üblich kosteten, verstoße gegen den Verbraucherschutz, so der EuGH. Manche Firmen stellen den Kundendienst nur über eine gebührenpflichtige Service-Hotline, in der Regel unter einer 0180-Nummer, zur Verfügung. Dies ist für den Konsumenten besonders lästig, wenn bei der Auftragsabwicklung Probleme auftreten, wie z.B. Lieferverzögerung oder falsche Rechnungen.

Warum, fragt sich viele Konsumenten, sollten sie auch besonders viel bezahlen, wenn es sowieso schon Probleme gibt? In seinem am Dienstag bekannt gegebenen Urteilsbegründung hat der EuGH das Ende nicht für alle, aber dennoch für eine Vielzahl kostenpflichtiger Service-Hotlines angekündigt (Urt. vom 02.03.2017, Rs. C-568/15).

Diese hatte für ihre Kundschaft eine Service-Hotline aufgebaut, die unter einer 0180-Nummer erreichbar war. Für einen Telefonanruf aus dem Telefonnetz kostet das 14 Cents pro Min. und für einen Telefonanruf aus dem Mobilfunk 42 Cents pro Min. Dementsprechend darf für einen Ruf an eine Service-Hotline keine höheren Gebühren erhoben werden als "die Gebühren für die reine Benutzung des Telekommunikationsdienstes".

Basis der Verordnung ist Artikel 21 der Verbraucherrechtsrichtlinie (Richtlinie 2011/83/EG). In Ihrem Artikel 21 ist festgelegt, dass ein Konsument nicht mehr als den Basistarif bezahlen darf, wenn er sich im Rahmen eines bereits abgeschlossenen Vertrages per Telefon an einen Gewerbetreibenden wendet. Zweifelsohne war ein Telefonat mit der Service-Hotline des Versandhändlers kostspieliger als ein Gespräch mit einer normalen Festnetz- oder Mobilfunknummer.

Für die Beklagte war es aber nicht wichtig, da 312a Abs. 5 S. 1 BGB nur die Errichtung eines Telefondienstes zur Gewinnerzielung verbietet. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, da die Gesellschaft ihrerseits für die Errichtung der Service-Hotline eine Gebühr entrichten muss.

Das Telefonhonorar übersteigt somit nicht die Bereitstellungskosten. Das Landgericht Stuttgart hatte Bedenken, ob diese Bestimmung mit dem Konzept des "Basistarifs" in Artikel 21 der Verordnung in Übereinstimmung gebracht werden sollte. Ist dieser Basistarif noch gültig, wenn ein Betrieb mit einem Telefonanschluss keinen Profit macht, aber die Telefonkosten über denen eines normalen Anrufs ins Fest- oder Mobilnetz liegen?

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