Unterschied Trainer und Coach

Der Unterschied zwischen Trainer und Coach

Bei der enormen Fülle an Coaching- und Trainingsangeboten auf dem Markt ist die Orientierung nicht einfach. Im Vergleich klären wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Begriffe Coaching und Supervision sind gängige Begriffe für professionelle Verfahren der berufsbegleitenden Betreuung.

Unterschied zwischen Coaching und Training

Im riesigen Angebot an Coaching- und Schulungsangeboten auf dem Arbeitsmarkt ist die Ausrichtung nicht einfach. Kompliziert wird auch, dass viele Provider mit Begriffen wie "Coaching", "Training" und "Consulting" gleichbedeutend sind und sich nicht mit den Unterschieden auseinandersetzen oder sie mangels eigener eindeutiger Vorstellung einfach verwirren. Coaching und Training sind in der Praxis sehr verschiedene Ausdrücke, die trotz ihrer Gemeinsamkeit viele Besonderheiten besitzen und zu unterschiedlichen Einsatzgebieten und Fähigkeiten führen.

Abhängig von der Ausgangssituation und den Zielen sollte daher sorgfältig geprüft werden, ob ein solches Vorgehen sinnvoll ist oder ob eine Verknüpfung ausdrücklich erwünscht ist. In dem Beitrag "Unterschiede zwischen Trainer und Training" (Quelle: Trainer-Newsletter 2003-10 von Christopher Rauen, coaching-newsletter.de) werden diese Differenzen deutlich herausgearbeitet, so dass die Bezeichnungen "Coaching" und "Training" deutlich unterschieden werden können und auch gezielt auf Überlappungen eingegangen wird.

Ausbildung, Weiterbildung, Beratung, Coaching - oder Therapien?

Nicht nur für Führungskräfte wächst das Spektrum an Beratung, Training und Coaching rasant. Wer erwägt, ein solches Gebot zu akzeptieren, sollte sich der Differenzen bewußt sein. Robert Hamlin et al.[1] haben in ihrer Untersuchung 2008 bereits über 40 Begriffsdefinitionen des Begriffs "Coaching" untersucht.

Oftmals wird in der Regel ein Trainer eingestellt, der das Seminar an den Kunden anpasst. Im Laufe des Kurses stellte sich heraus, dass der Klient tatsächlich vom Trainer erwartete, ein konkretes Problem zu lösen. Es ist fragwürdig, ob der Trainer diese Beratungs- oder Coaching-Kompetenz überhaupt besitzt oder im Laufe des Kurses die nötigen Kenntnisse erwerben konnte.

Findet die Erwartungsabklärung erst während des Kurses statt, ist es zu spät. 2. Je nach Herangehensweise und Terminologie variieren die zugrunde liegenden Verfahren und Philosophie. Die Kunden werden von einem Bootcamp-Trainingsanbieter einen anderen Zugang, eine andere Haltung als von einem Systemcoach erwartet. Aber was unterscheidet Ausbildung, Consulting und Coachings von anderen?

Anders als bei einer Ausbildung steht hier die Problemlösung im Vordergrund. Egal ob es um die Problemlösung eines bestimmten Projektes oder die Optimierung von Abläufen geht - der hohe praktische Bezug ist weit verbreitet. Die - zumeist externen - Consultants analysieren das Thema und erarbeiten Lösungsansätze.

Für eine Konsultation ist die Betreuung und das Rückgespräch mit dem Auftraggeber zwingend erforderlich. In der Regel konzentrieren sich die Consultants auf technische Abläufe, die gebräuchlichsten Methoden der Informationsbeschaffung sind Befragungen und Seminare. Die Unterscheidung zwischen dieser und der Unternehmensberatung ist allerdings unklar. Coaching ist laut Coaching-Bericht "eine Art Consulting für Menschen mit Führungsaufgaben"[2] Der Coach ist eine neutrale Feedbackquelle und unterstützt den Klienten bei der Entwicklung eigener Lösungsansätze.

Dabei wird der Klient vor allem auf der Ebene der Prozesse begleitet, der Coach entlastet nicht. Währenddem sich die Beratungen auf ein technisches Problem konzentrieren und von den Beratern vorgeschlagen werden, werden Coaches hinzugezogen, um Kompetenz zu entwickeln. Die Trainerin oder der Trainer begleitet Sie dabei, erarbeitet aber selbst keine Lösung. In der Regel findet das Training 1:1 statt, d.h. ein Coach kümmert sich um einen Kunden.

Vertrauensvolle Diskussionen sind die Basis für das Training. Dazu muss der Mandant seinem Coach trauen. Dabei sind nicht alle Clients gleich. Die Information aus den Coaching-Interviews wird nicht an den Auftraggeber (in der Regel den Auftraggeber ) weitergeleitet. Coachen schafft mehr persönliche Kontakte als herkömmliche Beratungen. Ein entscheidender Faktor für den Coachingerfolg ist das gegenseitige Verständnis zwischen Auftraggeber und Coach.

Wer jetzt mit anderen Worten und Grenzen im Kopf herumschwirrt, kann immer noch auf die strikteste Art des Coachings zurückgreifen: Der Schwerpunkt liegt auf System- und Akzeptanztests, der Etablierung von Softwaretests in Firmen und dem Aufstellen von Testteams. Als Anforderungsingenieur und Business Coach unterstützt er das Training von Testteams und Testleitern in klassischer und agiler Umgebung.

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