Unterschied Coach Trainer

Differenz Coach Trainer

Bei der enormen Fülle an Coaching- und Trainingsangeboten auf dem Markt ist die Orientierung nicht einfach. Und was ist Training? Unterschied zwischen Coaching und Training Im riesigen Angebot an Coaching- und Schulungsangeboten auf dem Arbeitsmarkt ist die Ausrichtung nicht einfach. Kompliziert wird auch, dass viele Provider mit Begriffen wie "Coaching", "Training" und "Consulting" gleichbedeutend sind und sich nicht mit den Unterschieden auseinandersetzen oder sie mangels eigener eindeutiger Vorstellung einfach verwirren. Coaching und Training sind in der Praxis sehr verschiedene Ausdrücke, die trotz ihrer Gemeinsamkeit viele Besonderheiten besitzen und zu unterschiedlichen Einsatzgebieten und Fähigkeiten führen.

Abhängig von der Ausgangssituation und den Zielen sollte daher sorgfältig geprüft werden, ob ein solches Vorgehen sinnvoll ist oder ob eine Verknüpfung ausdrücklich erwünscht ist. In dem Beitrag "Unterschiede zwischen Trainer und Training" (Quelle: Trainer-Newsletter 2003-10 von Christopher Rauen, coaching-newsletter.de) werden diese Differenzen deutlich herausgearbeitet, so dass die Bezeichnungen "Coaching" und "Training" deutlich unterschieden werden können und auch gezielt auf Überlappungen eingegangen wird.

Differenztraining - Workshop - Coaching - Werkzeuge für Manager und Personalwesen

Es werden Schulungen, Seminare und Coaching angeboten. Zwischen den drei Bezeichnungen gibt es grundsätzliche Differenzen. Die Kenntnis dieser Differenzen erleichtert es Ihnen, die richtige Wahl zu treffen und eine eindeutige Erwartungshaltung zu haben. Den grössten Unterschied macht die Funktion des "Begleiters" aus. Im Rahmen eines Seminars werden 95% des Vortrags vom Vortragenden gehalten.

Der Referent stellt das Gespräch vor, schlurft an ihrem Kraftpunkt entlang und verteilt bei Notwendigkeit einen Leser oder Handzettel. Besonders geeignet ist ein Lehrgang, wenn Sie nahe am Inhalt sind und zusätzliche Kenntnisse mitbringen. Während einer Schulung gibt der Trainer* Inputs zu spezifischen Themen und entwirft Bewerbungsphasen.

Der Anteil der Trainer* in der Ausbildungszeit beträgt ca. 30-50% und der Anteil der Arbeit der Teilnehmer ca. 50-70%. Abhängig davon, wie stark sich die Teilnehmer mit dem jeweiligen Themengebiet beschäftigen sollen, wird die Sprechzeit des Referenten nicht erweitert, sondern das Gesamtlehrgangs. Das gibt den Teilnehmern mehr Zeit, sich intensiver mit dem jeweiligen Themengebiet zu beschäftigen, es in der praktischen Anwendung zu erproben, zu implementieren und in der Ausbildung zu überdenken.

Im Rahmen eines Workshops führt der Trainer die Teilnehmer durch und gestaltet die Teilnehmer. Im Mittelpunkt steht die Tatsache, dass die Unternehmensgruppe in eigener Verantwortung Lösungen für spezifische Fragen entwickelt. Der Inhalt des Trainers ist dabei stets gleich. Die Arbeitsquote der Unternehmensgruppe beträgt ca. 85%. Der Anteil von 15% des Trainers ergibt sich aus der Mäßigung und Führung. Es sorgt dafür, dass jeder Gehör findet, die Diskussionen zum Gegenstand bleiben und Resultate erzielt werden.

Es geht darum, den Coachees bei der Entwicklung von neuen Einsichten und Sichtweisen zu unter-stützen. Die Eingaben des Coachs beschränken sich auf Fragestellungen und ggf. Eingaben, sofern sie den Coachees bei der Erreichung seiner Ziele helfen. Er gestaltet den Ablauf und leitet den Coachees durch den Ablauf. Die Eigenleistung des Coachees - in Bezug auf Reflektion und "mentale Arbeit" - beträgt 95%.

Als Beispiel dient uns das Thema'Gewaltfreie Kommunikation'. Im Seminar lernen die Teilnehmenden, was gewaltlose Verständigung ist. Dabei erlernt sie die Grundkenntnisse, erfahren mehr über den Gründer Marschall Rosenberg und in welchen Fällen kommunikative Fähigkeiten eingesetzt werden können. Die Referentin gibt anhand von Beispielen und Antworten auf die Frage, wie die Beteiligten in gewissen Fällen gewaltlos hätten miteinander kommuniziert werden können.

In den kommenden paar Tagen wird sie sich von Zeit zu Zeit mit dem Problem beschäftigen und darüber nachdenken, ob und - wenn ja - wie sie noch mehr in das Problem einsteigen könnte. Der Teilnehmer erlernt in einem Seminar die Grundzüge der gewaltfreien Verständigung und setzt sich mit der dahinter liegenden Einstellung auseinandersetzen.

Dabei spiegelt sie ihre eigene Einstellung wider und bemüht sich, die einzelnen Stufen der gewaltlosen Verständigung mit ihren eigenen Motiven durchzusetzen. Zuhause informiert die Teilnehmende ihren Mann über das Motiv und ihre Ziele. Er fragt ihn nach seiner Hilfe und macht Anregungen, wie diese tatsächlich auszusehen hat. Jeder um sie herum kennt und unterstützt sie.

In der Zwischenzeit konnte die Kursteilnehmerin ihr ganzes Arbeitsteam von der Methodik in der Praxis begeistern. Innerhalb des Teams herrscht offenbar Meinungsverschiedenheit darüber, wie die Methodik am besten umzusetzen ist. In der Werkstatt arbeitet das Projektteam zusammen, welche Massnahmen es einleiten kann. Konkrete Ergebnisse gehen nach Hause, die in den kommenden Monaten kontinuierlich implementiert werden.

Die Mannschaft hat sich zum Ziel gemacht, die Methodik durchgängig durchzusetzen. Sie geraten in gewissen Fällen als Mannschaft immer wieder in die alten Denkmuster. In Teamcoachings betrachten sie diese spezifischen Gegebenheiten und ihre Dynamik gemeinsam. Aus dem Coaching resultiert ein gemeinsames Aha-Erlebnis und die Erkenntnisse darüber, was sie in Zukunft anders machen werden.

Im Einzelcoaching schildert die Kundin, dass sie immer gewaltlos miteinander reden will. Unglücklicherweise kommt sie überhaupt nicht durch, wenn sie mit ihrer Mama spricht - in jedem anderen Fall ist das kein Hindernis.

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