Unternehmenskrise

Wirtschaftskrise

Die Ursachen, die eine Unternehmenskrise auslösen können, sind vielfältig. Die Gründe für eine Unternehmenskrise und wie man sie überwindet, bevor die Insolvenz droht. Begriff">Editieren | | | | edit editieren source code]> Die Unternehmenskrise ist die Zeit, in der die Funktionalität und Beständigkeit eines Betriebes eingeschränkt ist und das Risiko eines Firmenzusammenbruchs (Insolvenz) besteht. Wenn die Ursachen der Unternehmensinsolvenz in Deutschland erforscht werden, können Schlussfolgerungen über die bisherigen Firmenkrisen gezogen werden. Insofern sind Zahlungsunfähigkeiten ein deutliches Zeichen dafür, dass eine Unternehmenskrise nicht überwunden werden konnte.

Man unterscheidet zwischen inneren und äußeren Ursachen von Krisen sowie zwischen betrieblichen und privaten Katastrophen. Nach Angaben von Eurohypo [6] sehen 71% der Insolvenzverwaltern Defizite im Management der betreffenden Gesellschaften als Hauptursache für die Insolvenz. Die Insolvenzgründe im Einzelnen: Creditreform[7] stellte fest, dass 71,4% aller Konkurse auf Management-Fehler zurückgehen, 34,4% aller Konkurse in den Bereichen Verkauf/Auftragslage/Wettbewerb und 20,2% aller Konkurse auf Finanzierungsschwierigkeiten.

Die Anfälligkeit für Krisen wird auch von der Größe und dem Alter des Unternehmens mitbestimmt. Die Altersstruktur des Unternehmens wirkt sich auf die Insolvenzrate aus, da gerade in den ersten Jahren oft Eigen- und Fremdkapital von Gläubigern wie z. B. Kreditinstituten und Privatanlegern eingespart wird. Wenn die Gesellschaft nicht ökonomisch tätig ist, wird zu wenig Geld für den weiteren Fortbestand und die Erhaltung des Geschäftsbetriebs erwirtschaftet.

Nach einer kurzen Zeit sind die Kapitalrücklagen verbraucht, so dass sich das Untenehmen in der Krisensituation befindet. Privatkrisen, über die es offensichtlich keine detaillierten Statistiken im Zusammenhang mit der Insolvenzanalyse gibt, haben oft Auswirkungen auf das Unter-nehmen. Privatkrisensituationen (wie z. B. Trennung, Scheidung, Unfallfolgen oder schwere Krankheiten und Todesfälle) können sich dann über die Verbindungen auf das Untenehmen auswirken.

Typischerweise handelt es sich um eine Scheidung, die Kompensationszahlungen auslöst, die zu einem nicht mehr finanzierbaren Engpass im Betrieb führt. Managementverhalten wird unvorsichtig, das Unternehmensleitbild wird aus den Augen gelassen. Die meisten Betroffenen wissen jedoch noch nicht, dass es eine Unternehmenskrise gibt. Strategiekrise: Schwache Führung und innere Meinungsverschiedenheiten lassen die Strategie des Konzerns verunsichern und wesentliche Vorteile im Wettbewerb nicht genügend ausnutzen und fördern.

Neuentwicklungen auf den jeweiligen Absatzmärkten werden nicht wahrgenommen und das Geschäft wird nicht auf geänderte Bedingungen umgestellt. Die Gesellschaft fokussiert sich nicht hinreichend auf die Erzeugnisse und Abnehmer, für die ein ausreichender Ergebnisbeitrag erzielbar ist. Das Ergebnis des Konzerns verschlechtert sich und wird negativer, das Kapital wird allmählich abgebaut.

Sollte die Krise anhalten, ist das Untenehmen nicht mehr in der Position, die erforderlichen Mittel für die Restrukturierung selbst zu beschaffen. Ein akutes Insolvenzrisiko ist in der Regel jedoch noch nicht gegeben. Liquiditätkrise: Eine Liquiditätkrise entsteht, wenn ein konkretes und akutes Insolvenzrisiko vorliegt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es bereits eine sehr schlechte Finanzstruktur (viele kurzfristige oder fällige Schulden, keine Fristenkongruenz) und die bisherigen Erfolgfaktoren des Konzerns sind nicht mehr zeitgemäß.

Nach Berechnungen von Creditreform beliefen sich die wirtschaftlichen Verluste aller Firmeninsolvenzen im Jahr 2004 auf ? 39,4 Mrd. davon ? 11,9 Mrd. auf den öffentlichen Sektor. 13 ] Das heißt, dass für jedes insolvente Institut im Durchschnitt 606.000 Euro Schulden von seinem Kreditgeber abgeschrieben werden mussten. Der erste Schritt ist die Klärung des Stadiums einer Unternehmenskrise.

In der Regel durchlaufen Firmen drei entscheidende Etappen. Die Vorbeugung und das Management von Krisen ist nach Unternehmensgründung, -finanzierung und -nachfolge jedoch oft die vierte entscheidende Lebensphase eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Dies erfordert unternehmerisch fundierte Entscheide, die es dem Management erlauben, die Ursachen der Krise frühzeitig zu erkennen. Wichtig ist es, das Lebensinhalt und das Kapital des Gründers, aber auch die mit dem Betrieb zusammenhängenden Aufgaben zu schonen.

Gewisse Unternehmensentwicklungen deuten auf ein Krisenrisiko hin, das aber noch nicht ganz durchschaut ist. Dies wird als das Ausmass einer Unternehmenskrise verstanden, das durch Alarmsignale angezeigt wird. Der Handlungsspielraum ist auch hier noch verhältnismäßig groß, aber es herrscht bereits ein einiger zeitlicher Druck, da örtlich beschränkte Alarmsignale bereits auf andere Bereiche des Unternehmens übertragen werden können. Der Handlungsspielraum für unternehmerisches Handeln ist im Vergleich zu den anderen Phasen der Krise erheblich eingeschränkt, und die Auswirkungen der Krise erzwingen rasches Handeln.

Bei der Unternehmenskrise können kriminalitätsrelevante Fakten durch das Management umgesetzt werden. Waehrend im "normalen Management" eine kleine kriminelle Bedrohung fuer den "ehrlichen Unternehmer" bestehen kann, koennen in der Krise des Unternehmers auch "kleine" Straftaten Straftaten sein: die Verschleierung (oder gar "Schönstattreden") der Krisenlage oder die bereits bestehende Zahlungsunfaehigkeit gegenueber einem langfristigen Geschaeftspartner (wenn also ein spezielles Vertrauensverhaeltnis besteht) kann den Tatbestand des Betrugs nach 263 SGB erfuellen;

Weil die Regelungen zur Insolvenzpflicht in erster Linie dem Gläubigerschutz dienen, hat der geschäftsführende Gesellschafter auch eine personengebundene und unbegrenzte Schadensersatzverpflichtung gemäß § 823 Abs. 2 BGB. Zu den Haftungsrisiken aufgrund von Insolvenzverzögerungen oder sittenwidrigen Schäden kommt das Risiko des Verschuldens bei contrahendo hinzu. Neue Gläubiger[17] können sich darauf (gemäß 241 Abs. 2 in Verbindung mit § 311 Abs. 3 und 280 BGB) gegen die Gesellschaft geltend machen, wenn der geschäftsführende Gesellschafter bei Vertragsschluss nicht auf die kritische Wirtschaftslage hingewiesen hat.

Neben der Delikthaftung wurde mit dem jüngeren Gerichtsurteil zum "Bremer Vulkan" auch eine "Verhaltenshaftung des Gesellschafters" geschaffen, die zusammen mit den Kapitalerhaltungsvorschriften ( 30 ff. GmbHG) zum Schutz der Gläubiger in der Unternehmenskrise oder im Falle der Insolvenz beizutragen hat. Die Konsequenzen für eine auf die Wirtschaftskrise oder deren insolvenzrechtliche Neubewertung folgende Zeit.

Dies erhöht das Unternehmensrisiko merklich. Ein Unternehmerrisiko ist somit nicht nur ein Vermögensschaden, ein Vermögensschaden und mögliche Schadensersatzansprüche, sondern auch ein rechtliches Verurteilungsrisiko, das - jedenfalls für einen begrenzten Zeitraum - die Ausübung unternehmerischer Aufgaben nicht mehr zulässt. Ecke Neudeck: Unternehmenskrisen: MÜNCHEN 2010, ISBN 978-3-640-50379-7 Clemens Jaufer: Das Untenehmen in der Krisensituation.

Verlagshaus Österreich, Wien 2010, ISBN 978-3-7046-5531-8. ý Krisenimpfung - So machen Sie Ihr Haus widerstandsfýhiger und zukunftsfýhiger Redline Verlagshaus, Mýnchen 2013, ISBN 978-38688888813692. ý Hohepringen Gerhard Aschinger: Wýhrungs- und Finanzkrise. 2001, S. 1 Hochsprung Marcel V. Lähn: Hedgefonds, Bank und Finanzkrise. 2004, S. 23 - Highspringen Ingolf Bamberger: Unternehmensstrategie.

Sprung nach oben unter ? Das Unternehmen stellt sich vor: Wirtschaftskriminalität Nr. 414, Insolvenzursachen. 2006, S. 23 Die Untersuchung ist das Resultat einer Umfrage unter 125 versierten Insolvenzverwalterinnen und -verwaltern, die rund 20.000 Insolvenzfälle bearbeitet haben. Sprung nach oben unter ? Das Unternehmen stellt sich vor: Wirtschaftskriminalität Nr. 414, Insolvenzursachen. Seite 20. der Hochspringer Creditreform: Insolvenz, Neugründung, Kündigung.

Impressum ( (PDF; 145 kB) 2004, S. 18: S. 18 in Hochspringen Creditreform: Insolvenz, Neugründung, Kündigung. Impressum ( (PDF; 145 kB) 2004, S. 11 - Highspringen Creditreform: Insolvenz, Neugründung, Kündigung. Impressum ( (PDF; 145 kB) 2004, S. 13) Hochspringen Creditreform: Insolvenz, Neugründung, Kündigung. Henning Werner (PDF; 145 kB) 2004, S. 19 Hochsprung Andreas Crone, Henning Werner: Moderne Sanierung.

Philipp Diffring: Umsetzung von Ansprüchen zur Restrukturierung von Unternehmen. Höchstspringen Creditreform: Insolvenz, Neugründung, Stornierung. Roland Berger Strategy Consultants: Gründe und Erfolge der Restrukturierung im Jahr 2002 und ? Roland Berger Strategy Consultants: Gründe und Erfolge im Jahr 2002. 11 Jahre nach der Restrukturierung: Roland Berger Strategy Consultants: Roland Berger Strategy Consultants: Euler Hermes: Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nr. 414, Ursachen v. Konkurrenten. 2006, S. 7 - Höchstspringen Roland Berger Strategy Consultants: Gründe und Erfolge der Restrukturierung im Jahr 2002. 11 - Höchstspringen Neue Kreditgeber sind diejenigen Kreditgeber, die noch mit dem zahlungsunfähigen Unternehmen in Geschäftsbeziehung stehen, die sie bei einem pflichtgemäßen Antrag auf Insolvenz nicht gemacht hätten.

Mehr zum Thema