über Probleme Reden Beziehung

von Beziehungsproblemen

Ob Sie ein Mann oder eine Frau sind, Sie reden gerne oder meiden es: Die Eifersucht ist gut für die Beziehung, Gegensätze ziehen sich an? Wenn man glücklich sein will, muss man oft über Probleme reden. An dieser Stelle gibt es jedoch ein ganz besonderes Problem, das unserer Kultur innewohnt.

Verständigung in der Beziehung: "Schatz - wir müssen reden!" Themenbereiche

Zunächst muss man zwischen der allgemeinen Verständigung eines Paars und der Verständigung in Konfliktfällen differenzieren. Das Austauschen eigener Ideen und Ideen, Planungen und Erwartungen ist eine wichtige Grundlage für eine Beziehung. Das bedeutet, sich tagtäglich auszutauschen und die Verbundenheit mit dem eigenen Lebenspartner zu erfahren. Wenn nicht, laufen Sie das Risiko, Ihren Lebenspartner aus den Augen zu verlieren.

WÃ?hrend die Frau sehr ausfÃ?hrlich Ã?ber ihren Mann oder ihre AffÃ?re mit Freunden spricht, neigen die MÃ?nner dazu, mit ihren Ã?ber die Frau gemachten Angaben an der OberflÃ?che zu sein. Die Psychologin Wolfgang Schmidbauer glaubt, dass die Frau mehr über den Mann spricht und weniger über den Mann als über die Frau. Nach Schmidbauers Worten neigen sie auch dazu, sich über ihre Lebenspartner zu beschweren und ihr eigenes Unheil mit dem Verhalten ihres Ehemanns zu verbinden.

Der Psychologe Anna Schoch empfiehlt der Frau, die Probleme in ihrer eigenen Beziehung nicht mit ihren Freunden, sondern in erster Linie und mit ihren Partnern zu diskutieren. Wolfgang Schmidbauer ist auch der Ansicht, dass die Allianzen der Frau dazu neigen, die Sprachenlosigkeit zwischen den Männern zu untergraben. "Ehepaare, die sich in einer langfristigen Beziehung wohlfühlen, sind in der Regel in der Lage, ihre Gefühle miteinander zu kommunizieren.

Weder sich selbst noch die gemeinsamen Beziehungen werden durch diese Gefühlsausdrücke gefährdet, auch wenn sie negative sein sollten. Sie haben im Verlauf ihrer Beziehung ihre eigene, sehr feine Ausdrucksweise, Gesten und Gesichtsausdrücke entfaltet, ohne sich dessen bewußt zu sein. Es ist nur natürlich, dass eine Beziehung in einen Kampf gerät.

Streitigkeiten treten besonders dann auf, wenn einer oder beide Gesellschafter durch Stress von außerhalb verspannt sind - zum Beispiel durch Arbeit, Probleme bei der Erziehung von Kindern, familiäre Spannungen. Aber wer es dann gelingt, sich objektiv an das Thema zu halten, Ego-Botschaften zu verfassen - also keine Anschuldigungen gegen seinen Gegenüber, sondern von sich selbst zu reden - alte Schuld nicht auszuschalten, den Charakter anderer nicht zu kritisieren und nicht geringschätzig oder Zyniker zu werden - ist ein "guter" Kämpfer.

Idealerweise arbeitet der Kooperationspartner an der Problemlösung und wird nicht verletzt. Wichtigste Themen in den Partnerschaften sind die Gestaltung der Freizeit, die Trennung von Haushalt und Betreuung, die Finanzierung, das berufliche Engangement, die Partnerschaft und die Kindererziehung. Letzteres ist Gegenstand der meisten Kontroversen. Die Erwartungen vieler Mütter an sich selbst sind hoch - und der Streß zwischen Arbeit und Haushalt reizt sie.

Werden beide Gesellschafter beschäftigt, fängt der Streß besonders die Frau an, denn diese muss neben ihrer beruflichen Tätigkeit in der Regel verhältnismäßig allein den ganzen Privatbereich mitgestalten. Nicht nur gegenüber ihrem Berufsstand, sondern auch gegenüber ihren Kinder melden viele Mütter ein permanentes schlechtes Gewissen: "Gerade arbeitende Mütter haben einen hohen Stress: am Arbeitsplatz, zu Hause, als Mütter, als Ehepartner - wo immer sie denken, dass sie vollkommen sein müssen.

Wer sich vorher schon einmal verpflichtet hat, driftet ab, definiert sich mehr und mehr über seine Rolle als Ernährer und Beruf. "Das ist der Lohn, den viele sagen, das ist der Lohn für ihre Arbeit. Sind keine Grosseltern vor Ort, um die Belastung der betroffenen Person zu verringern, wird es problematisch: Als Ehefrau sind Sie frustriert, fühlen sich von Ihrem Lebenspartner nicht ausreichend gefördert - und die Verständigung zwischen den Verliebten wird immer mühsamer.

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