Trennungsschmerz Verarbeiten

Getrenntes Pain Processing

Überleben und eine Abtrennung von der Partnerin vornehmen Für Menschen heißt das, dass eine Abtrennung von ihrem Lebenspartner einen tief greifenden Schnitt in ihrem eigenen Körper hat. Aber nicht nur die radikalen Änderungen im Alltagsleben, sondern auch der Schmerz der Trennungen machen es zu einer großen Aufgabe, plötzlich auftretende Vereinsamung anzunehmen und das Alltagsleben zu verändern. Abhängig davon, wie sich die Beziehungen entwickelt haben, können Trennungsschmerz von verschiedenen Empfindungen begleitet sein, die von Kummer, Beleidigung, Ärger und Herzschmerz bis hin zu Ängsten und Hoffnungslosigkeit gehen.

Wer eine Scheidung überleben muss, will nichts anderes, als seinen Ex-Partner zu verlieren, mit den schlechten Gefühlen zu schließen und einen Neuanfang mit Zuversicht zu wagen. 2. Damit die Erinnerung an die gemeinsamen Wurzeln losgelassen werden kann, ist es wichtig, die Trennungen als eine bedeutende Erkenntnis zu begreifen, die auf Dauer zu mehr Selbständigkeit, Selbstsicherheit und inneren Kräften führen und damit den Weg zu einer neuen Zusammenarbeit ebnen.

Der Trennungsschmerz ist nach dem Ende einer Partnerschaft eine große individuelle Herausforderun. Menschen, die von ihrem lieben Freund überraschend im Stich gelassen wurden, geraten oft in eine schwere Notlage, die von Herzschmerz und Vereinsamung, inneren Leeren und emotionalem Durcheinander durchdrungen ist. Menschen, die ihren Trennungsschmerz nicht meistern können, bekommen oft eine Depression oder selbstmörderische Gedanken und sind nicht mehr in der Lage, ihr berufliches und privates Leben zu managen.

Die Abtrennung von Ihrem Lebenspartner, wie auch immer, ist immer mit Kummer und Verlust des Selbstwertgefühls assoziiert. Die Trennungsschmerzen sind daher nicht nur durch inneres Leiden, sondern auch durch ein vorübergehend gestörtes Verhältnis zum eigenen Selbst geprägt. Zur Überwindung eines solchen Tiefschlags ist es notwendig, eine Bestandsaufnahme der gescheiterten Zusammenarbeit vorzunehmen und mit der Zeit zu erkennen, dass die Teilung nicht das Ende der Welt ist, sondern ein schmerzhafter, aber wichtiger Teil des Wegs zu einer guten Änderung im eigenen Leben.

In dieser ersten Etappe, in der sie eine Scheidung überleben müssen, wollen viele Menschen gar nicht zugeben, dass die Partnerschaft eigentlich zu Ende ist. Immer wieder wird versucht, die Meinung des Partners zu ändern und ihn immer wieder zu kontaktieren. Nur wenn sie sich damit abfinden, dass die Wahl nicht mehr umkehrbar ist, sind sie buchstäblich überwältigt von den qualvollen Gefühlen, die mit dem Schmerz der Abspaltung einhergehen.

Der erste Schritt auf dem Weg zu einer neuen Selbständigkeit ist es, den Schmerz der Trennung und den Schmerz der Liebe bewußt zu spüren. Damit man sich endlich von einem früheren Lebenspartner befreien kann, ist es nötig, ihn eine Weile lang zu betrauern, ihn physisch und emotional zu verpassen und die Erinnerung und die letzten Treffen immer wieder zu überprüfen.

Häufig ist diese Zeit mit viel Leiden, Vereinsamung, Schlafstörungen und dem qualvollen Hilflosigkeitsgefühl assoziiert. Zur Beherrschung dieser Gefühle kann es hilfreich sein, sich die eigenen Irrtümer vor Augen zu führen, die den Ehepartner dazu veranlasst haben könnten, die Partnerschaft zu verlassen. Wenn es um ein gebrochenes Herz geht, ist es besonders darauf angewiesen, sich nach der Abtrennung von seinem Gesprächspartner auf die eigenen Gefühle zu fokussieren.

Damit die erste schmerzhafte Trennungsphase überlebt und besser verarbeitet werden kann, sollten Schutz, Frieden und Beständigkeit im Vordergrund des täglichen Lebens stehen. 2. Selbst wenn es notwendig ist, mit dem Ex-Partner zu sprechen, sollte der Umgang so gering wie möglich gehalten werden und möglichst nur in den ersten paar Wochen nach der Abspaltung.

Anstelle von Telefongesprächen können wesentliche Daten auch per SMS oder E-Mail übermittelt werden. Jeder engere Zusammenhang ist bis zu einem bestimmten Grade von der Arbeitsteilung durchdrungen. Zur Eingewöhnung in das neue Lebensumfeld ist es unvermeidlich, alle Aktivitäten, die der/die PartnerIn früher, bewußt oder bei Bedarf erneut zu lernen begonnen hat, durchzuführen.

Viele, die eine Partnerschaft auflösen, schenken Freundschaften, um unliebsame Zusammenstöße oder Auseinandersetzungen zu verhindern. Die entäuschte Nächstenliebe lässt sich jedoch nicht ohne weiteres in freundliche Empfindungen verwandeln, weshalb dieses gutgemeinte Angebot wenigstens in der ersten schmerzlichen Etappe abweisend ist. Vielmehr sollten alle Gedächtnisse ihrer gemeinsamen Geschichte aus ihren Häusern vertrieben werden, damit sich der Schmerz der Trennung nicht immer wieder wiederholt.

Zur Überwindung des Trennungsschmerzes ist es notwendig, sich umzuorientieren und in die eigene eigenständige Entwicklung zu blicken. Bei einer Partnerschaft ist es häufig so, dass sich im Laufe der Jahre ein gemeinsames Netzwerk von Freundeskreisen bildet, das nach einer Scheidung zu einem wahren Hemmnis werden kann. Diejenigen, die unter Trennungsschmerzen leiden, sollten diese Verbindungen mindestens in der ersten, besonders heiklen Lebensphase abbauen und statt dessen von Familienangehörigen und Bekannten unterstützt werden, die bereits vor der Verwandtschaft da waren.

Durch interessante Freizeitangebote oder Selbsthilfe-Gruppen werden neue Kontakte geknüpft, die vom Herzschmerz ablenken und neue Sichten aufzeigen. Selbst wenn es verführerisch erscheint, sich mit einer Leidenschaft zu besänftigen, um sich wieder begehrenswert und anziehend zu sehen, sollte nach einer Scheidung einige Zeit verstreichen, um sich selbst wiederzufinden.

Erst wenn die Erinnerung an die Geschichte mit dem Ex-Partner nicht mehr schmerzt und das eigene Selbstvertrauen wiedergewonnen wird, hat eine neue Partnerschaft eine echte Perspektive.

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