Trennung vom Partner

Abtrennung vom Partner

Nahezu alle von uns haben bereits eine Trennung von unserem Partner durchgemacht. Am Anfang steht eine Partnerschaft mit dem Wunsch oder der Überzeugung, dass sie ein Leben lang Bestand haben wird. Es ist völlig normal, eine Trennung nicht akzeptieren zu können. Helfen Sie, die Trennung zu überwinden oder Partner zurückzugewinnen. Die Trennung ist nie einfach - für beide Partner.

Trennen - wie funktioniert das richtig?

Mit sich selbst hat man sich gewehrt, mit seinem Partner für die Partnerschaft gestritten - aber es hätte nicht sein sollen. Was macht man "richtig"? Abgesehen davon, dass man sich verliebt, gebürtig ist und stirbt, ist es das normale in der Welt: sich zu lösen, wenn eine Partnerschaft vorbei ist.

Das ist nur allzu nachvollziehbar, denn all die Hoffnung, die wir mit der Zusammenarbeit verbunden hatten, scheitern durch eine Trennung. Einer der beiden Partner ist im Trennprozess in der Regel bereits " weiter entwickelt " als der andere; eine einvernehmliche Trennung ist vielmehr die einzige Ausnahmen.

So unterschiedlich wie wir Menschen selbst sind auch die Ursachen für einen Abspaltungswunsch. Einerseits die " Bilanztrennung ", bei der die Trennung den Schlusspunkt eines meistens länger andauernden Verschlechterungsprozesses der Beziehungen ausmacht. Dazu gehören auch Separationen aufgrund widersprüchlicher, unvereinbarer Zukunftsvorstellungen, die immer wichtiger werden, wie etwa ein einseitiges Kinderwunschdenken.

Dies kann ein Affront in einer bereits schlechten Partnerschaft sein, aber auch etwas viel banaleres von aussen. Dann gibt es die "Bang-Trennung" - bei der die Trennung aus dem "Nichts" kommt, aber meist nach einem drastischen Vorfall. Auf jeden Fall: Nichts überstürzen!

Kann man die Verknüpfung noch speichern? Wir können keine Entscheidungen für Sie treffen. Hört euch an, was eurem Herzen, eurem Verstand und eurem Magen zu denken gibt (unsere Liste der Fragen ist natürlich nicht vollständig): Was liebt, bewundert und schätzt ihr an eurem Partner? Welcher "Spalt" würde eine Trennung in Ihr eigenes Dasein zerreißen?

Wieso bist du noch bei deinem Partner? Wie hoch sind die "Kosten" einer Trennung (möglicherweise auch für gewöhnliche Kinder)? Und was ist in Ihrem bisherigen Berufsleben nicht möglich? Was wäre Ihr bisheriges Schicksal ein Jahr nach der Trennung? Und wie sollte Ihr bisheriges Lebensumfeld im Idealfall in fünf oder zehn Jahren sein?

Wonach sehen Sie eine zufriedenstellende, gute Zusammenarbeit aus? Welche Erfahrungen machen Sie in Ihrer jetzigen Zusammenarbeit und welche nicht? Was ist in Ihrer Zusammenarbeit inakzeptabel? Welche - impliziten - Beziehungsperspektiven (gemeinsame Vorhaben, Zielsetzungen, Wünsche, Belange....) haben Sie in Ihrer Zusammenarbeit oder welche Beziehung haben Sie beide?

Hast du immer noch Achtung vor deinem Partner? Möchten Sie mit Ihrem derzeitigen Partner altern? Welcher Mensch sind Sie, welcher Ihr Partner - und wie passt beides zusammen? Was ist die Art der Verständigung und des persönlichen Austausches mit Ihrem Partner? Was hat sich in den vergangenen Jahren in Ihrer Partnerschaft getan?

Es wäre anmaßend, zu beanspruchen, in wenigen Worten Anweisungen für eine korrekte, gute, ja sogar "beste Entscheidung" zu erteilen. Wir haben aber ein paar Tips, die Ihnen helfen sollen, sich in eine Lage zu bringen, in der Sie Ihre eigene Meinung vertreten können: Achten Sie auf das GesprÃ?ch mit Ihrem Partner (auch und vor allem Ã?ber die problematischen Seiten Ihrer Beziehung).

Achten Sie auf Gespräche mit gutem Freund oder sogar mit Familienangehörigen, denen Sie vertraute. Das Schlüsselelement für eine "richtige" Trennung ist die Achtung. Achtung vor dem Partner als Mensch, Achtung vor den schönen Stunden in der Partnerschaft und damit auch vor sich selbst. Selbst wenn Ihr Partner Sie vielleicht stark geschädigt hat und Sie sehr, sehr gute Argumente für eine Trennung haben:

Ein Bruch schmerzt allein schon genug. Auch wenn Ihr (Ex-)Partner Sie nicht respektiert hat, können Sie ihm (oder ihr) durch Ihren Ehrfurcht noch einmal beweisen, was notwendig gewesen wäre. Eine respektvolle Trennung beinhaltet auch ein individuelles Gegenüber.

Abgesehen von extremen Fällen (z.B. Gewalttätigkeiten des Partners) ist dies immer die ideale Lösung. Beim Trennen sollten Sie einige Sachen so weit wie möglich aussparen. Dazu gehört: Trennung zwei. 0: Wenn Sie außerhalb des Schulalters sind, sagen Sie Ihrem Partner nie Ihre Wahl per SMS, Whatsapp-Nachricht oder, schlechter noch, durch veränderten Facebookstatus!

Die Trennung kann (und sollte) von einer aufrichtigen, wertschätzenden Äußerung begleitet werden, von der beide Parteien möglicherweise gar haben. Ziehen Sie Ihre Bekannten (oder schlechter: Ihre Familie) nicht in eine Trennung mit ein, zum Beispiel als "Träger" Ihrer Entscheidungen. Sie dürfen sich nicht im Beisein Dritter auflösen. Die Trennung ist eine Angelegenheit zwischen Ihnen und Ihrem Partner und geht niemanden etwas an (obwohl Sie sich natürlich zuvor von Freund und Verwandten beraten lassen können).

Die Trennung ist immer schmerzlich. Triff deinen Ex-Partner nach einer Trennung nicht ohne seine (ihre) Zustimmung. Einen neuen Partner oder Ähnliches zu erwähnen, sollte natürlich ein Tabuthema sein. Wenn man die beiden schweren Hindernisse der Trennung überwunden hat, gibt es nur noch eine Richtung: Vorwärts!

Bleiben Sie bei Ihrer Wahl, seien Sie deutlich und "gurken" Sie nicht herum. Bleiben Sie bei Ihrer Wahl, auch wenn es für Sie schwierig ist und Sie sich im Inneren schuldig fühlen. Doppelmeldungen ("Es paßt nicht mehr, es kann so nicht weitergehen, aber ich mag dich") ärgern und verletzten deinen Partner noch mehr.

Ob die Trennung von Ihrem Partner für Sie selbst mehr als eine befreiende oder eine Achterbahn der Emotionen erfahren wird, bedenken Sie Folgendes: Du bist für dein eigenes und dein (Liebes-)Glück mitverantwortlich.

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