Trennung und dann

Abtrennung und dann

Alte Gewohnheiten auf die Probe stellen: Wenn nicht jetzt, wann dann? Die 4 Stufen nach einer Trennung & was am Ende am meisten nützt Mit unserer Partnerschaft, die im Rückblick tatsächlich völlig toll - sozusagen wie bei der Drogenvergiftung - angefangen hatte, war schon in den vergangenen 2 Jahren mehr und mehr spürbar, dass die Lüfte ausgegangen sind. Ich glaube, dass wir uns von ihrer Warte zeit her bereits geeinigt hatten, und so sagte sie auch im Rückblick, dass sie mir damals nur noch eine weitere Möglichkeit bieten wollte, weil sie es nicht ausgehalten hatte, mich so viel erleiden zu müssen.

Tatsächlich kommt die derzeitige Trennung von beiden Parteien, weil ich mehr und mehr feststellte, dass sie nicht mehr in der Partnerschaft verbleiben will und kann, aber gleichzeitig immer wieder Zorn und Verdruss empfand. Tatsächlich haben wir uns nur niedergerissen: Trotz allem kann sie mit der Trennung viel besser fertig werden als ich.

Weil wir einige Verständigungsschwierigkeiten in unserer Partnerschaft hatten, hatten wir uns auch zwei oder drei Buchstaben während der Partnerschaft gegenseitig verfasst. Erst dann begriff sie, was sie mir angetan hatte und was sie mir antat.

Damals begriff sie, dass sie mich mit einigen Sachen verletzte, bevor sie eine Missachtung oder eine unangenehme Antwort sah. Das Gleiche kam von ihr, ich konnte zuerst in ihren Schreiben begreifen, was sie bewegte, und ich bemerkte auch, dass ich ihr nicht einmal die Möglichkeit gab, mich ganz zu verständigen.

Ich wollte ihr sagen, dass ich in ihrem ganzen Land nichts mehr zu tun habe und dass wir uns nie wieder sehen sollten. Mir wurde klar, dass es Unsinn war, noch bevor ich den Kugelschreiber anlegte. Und ich beschloss, ganz unwillkürlich zu beschreiben, was ich wirklich glaube und empfinde.

Das Ergebnis war, dass ich natürlich ein oder zwei Dinge an ihr *gekreidet* habe - aber ich habe immer geschrieben, dass sie es nicht als schädlich ansehen und weiter lesen sollte, wenn so etwas dazwischen kommt. Zum Beispiel, wenn ich sage, dass es mich betrübt hat, wie unsere Beziehungen gerade zu Ende gegangen sind, dann ist es ein Plus.

Das beweist, dass mir meine Ex-Freundin und unsere Partnerschaft sehr am Herzen liegt. Die Trennung nervt mich natürlich, das habe ich ja auch aufgeschrieben. lch will auf den Punkt kommen: Wenn ich den oben genannten Wortlaut las - und außer unglücklicherweise verliebt zu sein, hatte ich bisher keine Verbindung und kannte dementsprechend auch Phasen der Trennung - war ich überrascht.

Für ihre *Verrücktheit* bin ich ihnen gar nicht mal böse, obwohl sie mir oft den Mut genommen haben. Und ich bin ihr dafür zu Dank verpflichtet, weil ich das vorher nicht wusste. Das hat mich zwar etwas genervt, aber mich zugleich wahrscheinlich mehr am Geschehen teilnehmen lässt, denn erst dann wurde mir klar, dass es Sachen gibt, die ich nie bemerkt habe.

Die Zeit mag anderen zu jung vorkommen, aber ich erkenne das relativ: Ich wollte Hass und Zorn gegen sie entwickeln, ich hatte ihr auch gesagt, dass ich nie wieder mit ihr sprechen würde usw. usw. und als ich den Brief schrieb, sagte ich, dass ich selbst nur befürchtete, dass sie mir das antun könnte:

Um mich aus ihrem Privatleben herauszuschreiben. Danksagung ist etwas, das die meisten Menschen aus einer Partnerschaft herausnehmen können, wenn sie nur wollen und sich nicht von Zorn, Schmerzen und Hoffnungslosigkeit blende. Solange die Partnerschaft *ehrlich* war, gibt es keinen Anlass, den Ex-Partner zu verabscheuen, zu verurteilen oder zu schimpfen, was ich bedauerlicherweise oft ansehe.

Als ich den Brief schrieb, wurde mir jedoch erst richtig bewusst, wie er wirklich in mir aussah, und das habe ich gesagt. Dies *erläutert* die Trennung besser. Doch als ich schrieb, bemerkte ich auch, dass dies nicht so bedeutsam ist: Wenn es so war oder ist, dann lag der Grund darin, dass unsere Beziehungen schlichtweg gescheitert sind, weil wir nicht mehr zusammenarbeiten konnten.

Was ich ihr *verrückt* schrieb, was wohl nur wenige verstehen können, ist, dass ich ihr viel Erfolg wünschen würde. Sie soll einen Partner finden, den sie verdienen würde. Und ich wünschte auch, dass er sie so vorbehaltlos (von Herzen) lieben würde, wie ich es tat und immer noch kann.

Sie ist eine Partnerin, die ihr das anbietet, was sie sich wünscht und die mit ihr zufrieden sein wird. Weil das aufrichtig ist. Außerdem schrieb ich ihr, dass ich ihr gern erzählen würde, dass ich sie nicht mehr lieben würde (denn das würde mir einige Dinge in meinem emotionalen Leben erleichtern) - aber das kann ich nicht tun.

Doch nur, wenn Sie es ehrlich meinen und es von ganzem Herzen aussprechen. aber ich weiss, dass es uns nicht gut gehen wird. Sie hätte es nicht verdient, wenn ich ihr Böses gewünscht hätte. Es wäre für mich dasselbe, als wollte ich mich selbst verletzten, denn sie ist für immer in meinem Herz.

Das sollte auch dem Ex-Partner gegeben werden (für andere sicherlich erst zu einem viel späterem Zeitpunkt). Das würde einige dieser "Rosenkriege" retten. Die Ex-Freundin hat den Bericht vorgelesen. Das sagt wohl alles. Die Trennung ist klar, beide wollen die Beziehungen nicht mehr wiederbeleben.

Ich kann nur behaupten, dass sie nicht begriffen haben, was ich getan habe und warum ich es getan habe. Meine Ex-Freundin ist immer noch sehr beliebt (man kann 5,5 Jahre in 2 Tagen nicht so schnell verlieren, und ich habe immer noch weinende Krämpfe dazwischen). Sie und ich sind uns aber bewusst, dass wir nicht mehr als Partner fungieren würden.

Trennung ist das Schönste. Da sie nicht mehr mit mir zufrieden sein kann und ich es nicht mehr ertragen kann, mit ihr in einer Partnerschaft zu sein, möchte ich, dass sie einfach zufrieden ist. Wenn das nur mit einem neuen Ehepartner möglich ist, dann wünsche ich ihr, dass sie den passenden hat.

lch wollte ihr nur von ganzen Herzens wegen das Allerbeste wünschen, und ich wollte, dass sie das weiss. Dabei weiss ich ja auch, dass das nur richtig gewesen sein kann, denn durch *freigeben* bekomme ich natürlich keine bestimmte Neid, wenn sie mit jemandem plaudert, einen Spaziergang macht etc. das ist schlichtweg noch da.

Ich stelle jedoch fest, dass dies viel weniger stark ist als in unserer seit langem zerbrochenen Beziehun. Wie in Udo Jürgens' Lied: "Ich wünschte nur meiner Ex-Freundin *Liebe ohne Leiden*.

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