Trennung Therapie

Separationstherapie

Nach der Trennung traurig zu sein, ist nicht schön, aber normal. Jeder Trennvorgang läuft in Phasen ab. Separationsprobleme - Hilfe / Therapie nach der Trennung. Die Trennung von Ihrem Partner kann sehr schmerzhaft sein und Ihnen das Gefühl geben, dass sich der Boden unter Ihren Füßen öffnet. Treten Sie einer Selbsthilfegruppe bei oder überlegen Sie sich eine Psychotherapie.

Disjunktion

Aufgegeben zu werden ist eine der schmerzhaftesten Erlebnisse in unserem Dasein. Immerhin haben sie ihr ganzes bisheriges Dasein auf eine gemeinschaftliche Zukunftsperspektive fokussiert und hoffen, gemeinsam zu altern. Wenn sich unser Kollege jedoch trennt, sind wir wie vor dem Schädel und stürzen in ein Tiefloch. In der Regel entstehen dadurch ganz neue Lebensbedingungen, mit denen wir zunächst ratlos konfrontiert werden.

Je nach unserer Person, unserem Lebensentwurf, unserem Alter, dem Umfang der Veränderung und der externen Betreuung braucht es in der Regel 2 bis 4 Jahre, um eine solche unwillkürliche Trennung zu überwinden und zu verarbeiten. Die Lage ist besonders für Menschen problematisch, für die der Lebenspartner die einzig bedeutsame Referenzperson war, die ihr eigenes Dasein um den Lebenspartner herum geführt haben und die nie allein lebten oder ihr selbstständig waren.

Gerade für Ältere, die nach einer langen Heirat aufgegeben werden, ist die Trennung schwierig zu bewältigen. Ausschlaggebend ist auch, ob die Trennung überraschend kam, welche Schäden man in Kauf nehmen musste (Wohnung, Wohnhaus, Kind, finanzielle Sicherheit ) und inwieweit der Ausscheidende von seinem Lebensgefährten abhängt. In den ersten paar Tagen nach einer Trennung wollen viele Menschen nicht zugeben, was geschehen ist.

Einige von ihnen erkannten vor einigen Wochen, dass die Beziehungen nicht so gut funktionierten und dass es zu Konflikten kam, aber sie dachten nie an eine Trennung. Nun aber ist die "Katastrophe" geschehen und die Abreise des Partners wird zunächst verneint. Man hofft, dass der Ehepartner es sich noch einmal durchdenkt.

Manche wollen die Trennung von Freundinnen und Bekannten, Angehörigen, Nachbarn aber auch von Kolleginnen und Kollegen unterdrücken. Das ist ein erstes und bedeutendes Signal, dass wir beginnen, die Fakten zu übernehmen und die Trennung zu durchlaufen. Für den Umgang mit den unterschiedlichen Negativgefühlen ist es notwendig, sie als normale und völlig gerechtfertigte Gefühle zu betrachten und sich die Zeit zu lassen, mit ihnen umzugehen auch wenn es schon immer Menschen um uns herum gab, die uns von unseren Problemen befreit haben oder auch wenn wir unserem Dasein keinen Wert beimessen.

Dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass allein sein auch gute Eigenschaften hat: Man kann seine Zeit ungehindert teilen und etwas tun, was man gerne tun würde - ohne auf jemanden achten zu müssen. Zorn oder Rache sind nach einer Trennung weit verbreitet. Besonders, wenn Ihr Gesprächspartner einen anderen Menschen lieb hat und mit ihm zusammen ist.

Diejenigen, die ihre Ärger unmittelbar an ihren Partnern auslassen, laufen Gefahr, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und die vorhandenen Anspannungen zu verstärken. Oft sind die Kleinen auch ein Mittel, um Ärger gegenüber dem Ehepartner zu äußern (Einhaltung der Besuchsregelungen, Unterhalt etc.). Sie beginnen, sich selbst zu entwerten, entwickeln ein Minderwertigkeitsgefühl und glauben, dass Sie nicht gut genug für Ihren Gegenüber waren.

Zahlreiche Ereignisse können zu Auseinandersetzungen und gar zum Misserfolg einer Zusammenarbeit führen: Kindergeburt, Berufswechsel, Erkrankung, neue Hobbys, Finanzsorgen, Hausbau, Firmengründung, Austritt der Kleinen, etc. Bis auf gelegentliche Rückschläge fangen die meisten Menschen nach einiger Zeit wieder an, ihr eigenes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Es gibt jedoch einige Tipps, die Ihnen dabei behilflich sein können, die schwierige Zeit nach einer Trennung besser zu meistern: Halten Sie ein Notizbuch, dem Sie alle Ihre Empfindungen und Überlegungen anzuvertrauen. Vermeide unnötige Kontakte mit deinem Gegenüber und vermeide Plätze und Umstände, an denen dein Gegenüber dich treffen könnte.

Bleiben Sie in Verbindung mit Freunde und Bekannte. Sammle alles, was dich an deinen Lebensgefährten in deiner Ferienwohnung erinnerte. Dekorieren Sie die Ferienwohnung nach Ihren Vorstellungen. An der VHS studieren, ein anderes Freizeitbeschäftigung finden oder eine Selbsthilfe-Gruppe für alleinstehende Eltern kontaktieren.

Wenn Sie mit der Lage und Ihren Empfindungen nicht zurechtkommen, wenden Sie sich an eine Beratungseinrichtung oder einen psychotherapeut. Besonders, wenn Sie bereits überlegt haben, sich das eigene Blut zu verzehren oder in jüngster Zeit zu viel getrunken haben, z.B. Schlaftabletten oder Sedativa.

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