Trennung Partnerschaft

Teilung der Partnerschaft

Die Geschwister beeinflussen Glück und Partnerschaft. Häufigste Fehler in einer Partnerschaft - und wie man sie vermeidet. Nahezu alle von uns haben bereits eine Trennung von unserem Partner durchgemacht. Die Trennung ist nie einfach - für beide Partner. Im Regelfall leiden sowohl der Verlassene als auch der Initiator der Trennung.

Partnerschaft: Wenn es besser ist, sich zu teilen....

Jeder denkt ab und zu an eine Trennung. Selbst Menschen, die wirklich in einer fröhlichen Partnerschaft wohnen, denken manchmal daran, sich nach einem Argument von ihrem Ehepartner zu trennen. Aber das bedeutet normalerweise nicht, dass sie die Partnerschaft wirklich auflösen wollen. Wenn die Idee der Trennung jedoch zu einem ständigen Wegbegleiter wird, sollte sie ernst gemeint sein.

Allerdings machen gewisse Eigenschaften deutlich, ob die Verbindung in Gefahr ist. Wenn mehrere Personen zusammenkommen, kann eine Trennung die beste sein. Wenn der eine oft von Trennung redet, ohne Rücksprache weit reichende Beschlüsse fasst oder nie für den anderen nachdenkt, ist sein Engagement niedrig. Ebenso schlecht ist die Aussichten für die Partnerschaft, wenn es nichts mehr gibt, was das Ehepaar ohne externen Druck zusammen tun kann - zum Beispiel zusammen sportlich aktiv sein, Freunde kennen lernen oder über politische Themen sprechen.

Getrennt oder verweilt - zehn Features, die auf eine bedrohte Verwandtschaft hinweisen, können Sie in unserer Bildergalerie nachlesen.

Paar-Psychologie: Wenn Menschen ihren Ehepartner wechseln.

In den Sommerferien und zur Weihnachtszeit, so der berühmte Berlintherapeut Wolfgang Krüger, gibt es Trennungshochzeiten. Nach den Sommerferien teilt sich ein weiteres Drittel, ein weiteres nach den Ferien im Jahr. Ein letztes Drittel, so Krüger, sei über den Rest des Jahres verstreut. Ehepaare ohne eine gute Grundlage für ihre Beziehungen haben es immer noch durch den Tag geschafft, aber sie können die erzwungene Nähe im Ferienaufenthalt nicht ertragen.

"Die Trennung ist immer eine Katastrophe", sagt Krüger. Obwohl die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland im vergangenen Jahr um gut fünf Prozentpunkte gesunken ist, ist dies ein Rückgang auf einem hohen Stand - insbesondere da weniger Eheschließungen abgeschlossen werden als noch vor wenigen Jahren. Durchschnittlich drei Jahre braucht ein unzufriedener Ehepartner, um endlich Mut zu fassen.

Die konkreten Ursachen können dann zwar unterschiedlich sein, aber in der Regel gibt es nur einen einzigen Auslöser für die Trennung: einen totalen Verlust an Intimität. Das empfinden sie mehr als der Mann - und die Folgen zieht sie öfter. Krüger, der das Werk "Freiraum für die Liebe in der Partnerschaft " schrieb, sagt, dass beinahe die Hälfe aller Menschen mit der Idee spielen, sich von ihren Partnern zu scheiden.

Denn man wählt seinen Gesprächspartner nicht nur einmal, sondern immer wieder im Verlauf der Zeit. Laut dem Therapeuten fragt sich jeder in verschiedenen Zeitabständen, wie es der Partnerschaft tatsächlich geht. Doch auch wenn die Schlussfolgerung nicht nur einmal, sondern oft sogar ablehnend ist, heißt das nicht zwangsläufig das Ende der Partnerschaft.

Ob und wann Sie sich scheiden lassen, ist von vielen Voraussetzungen abhängig - und einige davon sind nicht in der Partnerschaft selbst begründet. Der Rückgang der Ehescheidungen in den letzten Jahren ist vielmehr Ausdruck der weltweiten Finanzmarktkrise. "Sie sagt: "Wir wollen nicht auf das verzichten, wovon wir denken, dass wir die Macht über unsere Partnerschaft haben".

Ein unzufriedener Geschäftspartner wird natürlich keine ausführliche Wachstumsanalyse durchführen, bevor er sich für oder gegen eine Trennung ausspricht. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hat die Wissenschaftlerin erforscht, ob dieses Wohlgefühl auch darüber bestimmt, wer sich scheidet und wer nicht. In der Tat hat diese Untersuchung an 2'600 schweizerischen Ehepaaren gezeigt, dass Menschen, die sich in ihrem Alltag generell wohl fühlten, bereit sind, sich zu trennen - und diejenigen, die sich unbehaglich fühlten, sind wahrscheinlicher, an ihrer Partnerschaft festzuhalten.

Diejenigen, die in ihrer Partnerschaft unzufrieden sind, aber physisch und mental fit, gesellschaftlich gut verbunden und auf eigenen Füßen stehen, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit den Sprung ins Single-Leben wagen, so Nussbeck in der "Zeitschrift für Familienforschung". Wenn man sich die seit 1955 vervierfachten Scheidungsraten der letzten 50 Jahre ansieht, kann man sehen, dass die hohen Trennungsraten vor allem das gestiegene Wohlergehen der Frau widerspiegeln.

Im vergangenen Jahr wurden 52% aller Scheidungsklagen von ihnen gestellt. Diese Trennung wird ihnen nun vor allem dadurch leichter gemacht, dass sie immer mehr arbeiten und damit ökonomisch selbständig sind, sagt Doris Wolf, die ein Werk mit dem Namen "Wenn der Partner geht. 2. Überwindung von Trennungsschmerzen und Liebeskummer". Darüber hinaus, Ehescheidung ist jetzt nur noch eine soziale Wirklichkeit und die Geschiedenen haben mehr Chancen, einen neuen Ehepartner nach der Trennung zu suchen.

Wolfgang Krüger fügt hinzu, dass es darauf ankommt, dass viele Ehepaare heute ohne Kind bleiben. Solange kleine Kleinkinder im Hause sind und der Alltagsleben alles von den Partnerinnen verlangt, bleiben viele an einer tatsächlich unerträglichen Verbindung hängen - bis die Kleinen einmal aus dem Hause sind. Dies sind 14% aller Ehescheidungen im vergangenen Jahr.

Doch warum sind es vor allem die Weiber, die die Grenze setzen? Nun, so Krüger, die Ansprüche und Vorstellungen von Mann und Frau sind oft ganz anders. "Die Frau ist viel fordernder. Und das nicht nur, weil sie sich in der Regel mehr um das körperliche und emotionale Wohlbefinden ihrer Beziehungspartner sorgen als andersherum, wie eine 2005 veröffentlichte US-amerikanische Untersuchung zeigt.

Also profitiert ein Mann in der Regel mehr von einer Partnerschaft. Deshalb wollen sie eine echte Gefühls- und Praxispartnerschaft, in der Schenken und Nehmen im Gleichgewicht sind. Dazu seien sie auch durchaus bereit, Kompromisse einzugehen, so Krüger. Bedauerlicherweise beißt sich diese Bereitschaft zur Veränderung jedoch mit dem Verlangen nach Frieden unter den Menschen.

Also 70-prozentig: Frauen: 90 prozentig sagt er: "Ich werde nicht verändert werden. Gerade für die Frau ist es wichtig, dass ihr Gesprächspartner täglich ein paar Wörter mehr sagt als allein. Und wenn die Menschen meinen, man muss nicht die ganze Zeit sprechen, so Krüger, dann merken sie nicht, dass echte Vertrautheit und Vertrautheit immer im Dialog beginnen.

"Die Entfremdung fängt in den Unterhaltungen zwischen den Gesprächspartnern an und geht weiter mit dem Kuss, der allmählich verschwindet". Nur am Ende hört man auf, Geschlechtsverkehr zu haben, und dann ist der Stand der Beziehungen wirklich fragwürdig", sagt Krüger. Gemeinsam lächeln und glücklich sein, andere ermutigen, begeistern und fördern, das schafft die Grundlage für das, was jeder in einer Partnerschaft sucht: Gefühlssicherheit, Verbundenheit, Verlässlichkeit und Einsicht.

"Wenn man aber einmal mit seinem Gesprächspartner über die Angebote aus dem Markt spricht, dann hat die Partnerschaft nur den Reiz einer Wohngemeinschaft", sagt Krüger. Also haben die Menschen weniger Anforderungen an eine Partnerschaft, wollen aber auch weniger für die Partnerschaft tun? Diese sind im Schnitt ebenso unbefriedigend wie die Frau, und auch für sie ist ein völliger Verlust an Verbundenheit fast immer der Auslöser dafür.

Lediglich in Ausnahmefällen, wie bei unterschiedlicher Einstellung zum Wunsch nach Kindern, gibt es bei beiden Männern vernünftige Abgrenzungsgründe. Doch oft ziehen es die Menschen vor, sich mit ihrer Unbefriedigung abzufinden, anstatt sich zu scheiden. Nichtsdestotrotz ist es nicht der Mangel an Geschlecht, der zu Separationsabsichten führte.

"Das sagen manche, aber das ist Schwachsinn", sagt Krüger. Andere Lasten, die die Beziehungen erschweren können, wie z. B. Arbeitslose oder Chronikerkrankungen, sind in der Regel nicht der eigentliche Anlass für eine spätere Trennung - sie belegen aber, dass die Grundlage der Beziehungen nicht ausreichend ist, um diese Schwierigkeiten zusammen zu überwinden.

Häufig fehlt es den Beteiligten auch an Teamgeist und einer Vorstellung, wie es nach der Krisensituation weiter gehen könnte. Das Idealisieren der Partnerschaft sichert die Partnerschaft noch mehr als die darin enthaltene Zuneigung. Trotzdem braucht es auch bei großer Unbefriedigung oft lange, bis einer der beiden Gesellschafter die Folgen hat.

"Eine Trennung ist fast nie eine spontane Entscheidung", sagt Krüger. Früher gab es zahllose kleine Eigenschaften, die einem im täglichen Leben das Gefühl geben konnten, dass etwas nicht stimmte - auch wenn gerade in seiner Kanzlei gerne behauptet wird, die Trennung habe sie aus dem Nichts geschlagen.

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