Therapie Beziehung

Behandlungs-Beziehung

Der Therapieerfolg hängt mehr von der Therapiebeziehung und dem. Die Psychotherapie ist eine hilfreiche Allianz zwischen Patienten und Therapeuten. Zwanzig Aspekte der therapeutischen Beziehung können differenziert und reflektiert werden. Das positive therapeutische Verhältnis oder auch das Verhältnis zwischen Klient und Psychotherapeut ist sehr wichtig für den Erfolg der Psychotherapie. Jeder Psychotherapeut kennt diese Situation: Ein Klient kommt zur Therapie.

Wirkungsfaktor therapeutisches Verhältnis in der Therapie

Zuversicht und Aufmerksamkeit sind die Basis jeder Beziehung. Also auch in der Beziehung zwischen Ihnen als Klientin und mir als Psychotherapeutin. Untersuchungen in den verschiedenen Psychotherapieschulen haben gezeigt, dass die therapeutischen Beziehungen zwar eine unspezifische Wirkung haben, aber für den Therapieerfolg von entscheidender Bedeutung sind. Dabei hat sich auch herausgestellt, dass nicht die Auswahl der Methodik oder des Verfahrens ausschlaggebend ist, sondern die Beziehung zwischen dem/der TherapeutIn und seinen KlientInnen.

Erst wenn die "Chemie" zwischen Ihnen als Klientin und mir als Therapeutin stimmen sollte, können Sie sich selbstbewusst aufmachen und meine Hilfe im Kontext der psychotherapeutischen Behandlung annähern. Für den Therapieerfolg ist, wie bereits gesagt, gegenseitiges Verständnis unerlässlich. Wirkungsvolle Sessions können nur durchgeführt werden, wenn zwischen Ihnen und mir als Therapeutin Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Aufrichtigkeit herrscht.

Sie sind die Basis für jede gute Beziehung, bei der sich die Beziehung zwischen Ihnen als Klientin und mir als Therapeutin jedoch von einer freundschaftlichen oder partnerschaftlichen Beziehung abhebt. Grundsätzlich beschreibt der Begriff Alliance oder Alliance am besten, was als eine so genannte Therapiebeziehung gilt. Auf dieser Basis ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass Sie sich mit jeder Anfrage an mich wendig machen können und ich werde Ihnen im Zusammenhang mit der Therapie in angemessener Weise helfen.

In der Trauma- und EMDR-Therapie nimmt der Aspekt der Beziehung eine sehr große Sonderstellung ein. Die traumatisierten Klientinnen und Klientinnen, insbesondere nach einem interpersonellen Trauma ("handgemachtes Trauma"), haben in der Geschichte oft keine wertschätzende und aufmerksame Beziehungsform gefunden oder sind aufgrund ihrer erfahrungsgemäßen Erfahrungen bestrebt und zurückhaltend, soziale Kontakte herzustellen. Bei diesen Patienten steht zunächst der Fokus der Behandlung auf einer stabilen Beziehung zwischen Klient und Therapeut, bevor wir uns auf das Problem konzentrieren und die Phase der Traumabehandlung einleiten.

2. THERAPIEVERLAUF, -PLANUNG UND -BEZIEHUNG

Seminar beim Symposium'10 Jahre INITA' Jeder Psychotherapeut kennt diese Situation: Ein Patient kommt zur Therapie. Seine Sorge ist mehr oder weniger eindeutig ausgedrückt, und er spürt auch mehr oder weniger eindeutig den Willen zur Veränderung: seine Beziehung soll besser werden, er soll nicht mehr so allein sein, keine physischen Leiden mehr haben, keinen Berufserfolg haben, keine Berührungsängste, keine Sucht oder dergleichen.

Sein Ziel ist - mehr oder weniger klar - auf der Ebene des Verhaltens. Die Zusammenarbeit mit ihm ist relativ einfach, einige seiner wichtigsten Lebens- und Beziehungen sind gut zu deuten. An manchen Stellen fängt er an, sich abzustumpfen, einige Dinge zu begreifen, bis zu einem bestimmten Grad auch mit seinen Empfindungen in Berührung zu kommen.

Häufig verändert er auch einige Sachen in seinem Benehmen, schliesst gesellschaftliche Abkommen - mit einem einzigen Satz, seine Arbeiten und die des Psychotherapeuten erscheinen mir als Erfolg. Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun: die Zeit wird lang, der Patient bleibt oft still, ist nicht darauf vorbereitet, auf Anregungen des Behandlers zu reagieren, stört, verpasst die Zeit, wird lästig, überfordert, will die Therapie abbrechen (und ist es auch manchmal), etc.

Kurzum: Auf die anscheinend so gelungene erste Therapiephase folgen Widerstände. Mehr Veränderungen will er nicht - allenfalls um mit dem ganzen Chaos besser auszukommen, und der Psychotherapeut sollte ihm so gut er kann weiterhelfen. Bern (1983) fasst es sehr plastisch in'Was sagt man nach dem Hallo' zusammen: "Es gibt ohne Zweifel mehrere Ebenen im Therapieprozess.

Wo wir in meiner Schilderung angekommen sind, gibt es zwei: eine erste, wo der Kunde Veränderungen will, im Grunde genommen Verhaltensänderungen - und eine zweite, wo er überhaupt keine Veränderungen mehr will, noch mehr, wo er will, dass die Therapeutin alles so lässt, wie es ist.

Kann man dann in der ersten Arbeitsschicht an der vom Kunden erwünschten Änderung mitarbeiten? Die in der TA entwickelten unterschiedlichen Therapiemodelle habe ich als Konzept für den Therapieverlauf und die Therapieplanung studiert. Zusammengefasst, sie alle haben die Therapie in etwa den selben Phasen mit mehr oder weniger vielen Unterphasen:

Zunächst wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, dann die Vorbereitungen für die Zentralphase der Therapie, das heißt das Erreichen neuer Entscheide oder das Abarbeiten. Im nächsten Arbeitsschritt gilt es, die gefällten Entscheide zu bearbeiten und zu verknüpfen und die Therapie mit dem Ersatz des Therapeuten abzuschließen. Schon 1961 schildert Bern in "TA in der Psychotherapie" eine Aufteilung des Therapieprozesses in verschiedene Phasen:

Zunächst einmal wird in Bern die erste Phase erlebt, in der der Kunde die grundlegenden Konzepte der Statik erlernt. Damit wird die Beziehung zwischen dem Psychotherapeuten - genauer gesagt dem Erwachsenen des Psychotherapeuten und dem erwachsenen Ego (oder seinen ungetrübten Teilen) und dem kindlichen Ego (oder seinen nicht verworrenen Teilen) des KlientInnen hergestellt.

Bern erwähnt, was passiert: Der Psychotherapeut soll anstelle des ursprünglichen elterlichen Egos eingesetzt werden. Der Kunde erhält in diesem Bereich die "Symptomkontrolle", d.h. die Kontrolle über das verworrene K und das intern beeinflussende oder nach aussen wirkende EI. Im zweiten Schritt - Bern spricht von "Symptomheilung" - wird das erwachsene Selbst aufgeklärt, was es beschwerdefrei machen kann.

3. Phase: Getriebeheilung. Die Therapeutin löst hier die alten Vorfahren ab, so dass eine tief sitzende Auflösung des Drehbuchs beginnen kann. Es handelt sich dabei nicht in erster Linie um ein kohärentes Reaktionssystem, eine Übertragungsneurose, sondern um ein dynamisches Übertragungsdrama, das in der Regel alle Bestandteile und Unterabschnitte einer grausamen Griechentragödie beinhaltet "(1961, S. 174)".

Damit kommen wir zum Kernpunkt der Geschichte: Die Tatsache, dass der Kunde sein Drehbuch in der Therapie lebt, ist kein ärgerlicher Seiteneffekt, der'konfrontiert' und'vertraglich gelöst' werden muss - sondern die Sache des Vorgangs. Nur so wird das Drehbuch wirklich erlebbar und erlebbar.

Also: Das Kontaktbedürfnis des Babys wird nicht erfüllt, der Einsatz seiner Empfindungen (Schmerz, Furcht, Wut) zur Kontaktaufnahme ist unwirksam oder nicht ertragreich. Dieses unerfreuliche Erlebnis und die unerfreulichen Empfindungen werden abgewendet, also vom Ego fernhalten. Das macht meines Erachtens klar, was auf der einen Seite'Skript' bedeutet - und auf der anderen Seite Heilen.

Script' ist die ständige Wiederholung der abgewendeten Erlebnisse durch die fixen Ich-Zustände der Kindheit unter dem Einfluss des Eltern-Ego. Auf diese Weise kann er Schmerzen, Ängste und Ärger vermeiden, denn es gibt nur noch mehr Ablehnung für diese Empfindungen. Script ist also aus der Verteidigung entstanden und soll dazu beitragen, die Verteidigung aufrecht zu erhalten - bei gleichzeitiger Erwartung, dass endlich alles in Ordnung ist.

Also wird deutlich, dass "Widerstand" nichts anderes heißt, als dass der Kunde sein Drehbuch in der Therapie zu leben anfängt - seine Verteidigung aufbringt. Für Freud ist Widerstände nicht etwas, das in einer temporären Periode zu überwinden ist, sondern sagt: "Die gewalttätigste und auch die wichtigste Widerstandsform in der psychotherapeutischen Praxis ist die Durchleitung.

Das bedeutet, dass die nicht befriedigten Kontaktbedürfnisse auf andere Menschen als diejenigen übergehen, die frustriert waren. Sie werden als Ganzes auf eine andere Persönlichkeit projeziert, die (in diesem Falle der Therapeut) nicht mehr als sie selbst, sondern - außerhalb des Bewusstseins - als die projezierte Persönlichkeit empfunden wird.

Grünson (1967) schildert dies so, dass die Übermittlung eine emotionale Erlebniswelt ist, die nicht der aktuellen Persönlichkeit, sondern einer anderen ist. Dies dient der Verteidigung: Wenn ich mit dem Psychotherapeuten zu tun habe, muss ich das nicht mit meinem vor 30 Jahren geborenen Papa machen. Wie Freud lapidar sagt (1912): "Der Psychotherapeut - wie Bern sagt - ist in das Drehbuch integriert.

Wenn wir nämlich in Betracht ziehen, wie viel der Kunde uns über sich selbst und seine frühe Erfahrung berichtet, in der er sich uns anvertraut, wenn wir auch in Betracht ziehen, wie viel Kraft er für die Anpassung an seine Prognosen aufbringt, dann wäre es absurd, dieses Werkzeug nicht einzusetzen.

Nur in der Übermittlung können die abgewehrt traumatischen Erlebnisse bewusst werden; die therapeutischen Beziehungen müssen daher nicht nur so aufgebaut werden, dass der Patient genügend Zuversicht hat, um schlechte Dinge zu verarbeiten, sondern auch um die Entstehung in der Wiederholungssituation der Sendung zu begünstigen. Bei der Durcharbeitung des Widerstandes und des Transfers wird dem Kunden erst bewusst, was mit ihm und um ihn herum geschah, als er jung war - und erst dann kann er die Projektionen vom Psychotherapeuten abkoppeln und sich mit den eigentlichen (oder erfahrenen) Elternfiguren auseinandersetzen, um so seine Fixierung zu lockern.

Es hieß, die erste Verschiebung zu Beginn der Therapie heißt: Man kann auch sagen: Hier spielt der Kunde sein Drehbuch - mit dem Anspruch, alle schlechten Erinnerungen und Empfindungen abzuwehren. Der Weg dorthin führt aber nicht über'Vermeidung' oder'Überwindung von Widerstand, d.h. Weitergabe, sondern über deren Entwicklung - um zu einer tiefgreifenden Beilegung der internen Konflikte zu gelangen.

Durch den Transfer findet der Kunde seine vergrabenen Gedächtnisse und kann schließlich die Projektionen durch den Psychotherapeuten ersetzen und die Auseinandersetzungen mit den (inneren) Fällen auflösen, aus denen sie stammen: den Mutter- oder anderen Elternteilen. Seit etwa 1984 bemüht sich die TA um Verbindungen zu den Übertragungskonzepten, vor allem von Moiso und Novellino in Italien und Richard Erskine und seinen Studenten in den USA und in Deutschland", sagt Freud einen sehr wichtigen Spruch.

Ich möchte auch dort beginnen, um mein Konzept der Therapieentwicklung und -planung zu ergänzen. Das, was während der Übermittlung geschieht, ist - ausgedrückt in TA-Diagrammen - das Folgende: Wir haben festgestellt, dass die Transmission nicht etwas ist, was man hat oder nicht haben kann oder nicht haben kann - sie ist da, ob man ein Psychotherapeut sein will oder nicht.

Dies bedeutet, dass der Kunde - gewissermaßen transferiert - auch unsere bevorstehenden Auseinandersetzungen und vertraglichen Angebote als elterlich wahrnimmt und auf sie aus dem C (auf der versteckten Ebene) reagiert. Ist dem Therapeuten diese Tatsache nicht bewusst, gibt es die Chance, dass er beginnt, seine eigenen ungelösten und schmerzhaften Erlebnisse in den Therapieprozess außerhalb seines Bewusstseins miteinzubeziehen.

Man spricht von Gegentransfer (oder in jüngerer Zeit auch Therapeutentransfer): das eigene unerledigte Geschäft auf den Kunden übertragen, in der Erwartung, es endlich zu klären - den Kunden für sich selber tätig werden zu lassen und ihm das zu schenken, was man als kleines Mädchen gewollt hätte, aber nicht das, was der Kunde benötigt.

Nun, machen Sie zuerst genug Selbst-Therapie, um mit seinen eigenen schmerzlichen Erlebnissen in ausreichendem Maße in Berührung zu kommen. Danach wird es möglich, eine eigentliche Gegentransferbeziehung zu eingehen, d.h. dem Kunden zu gestatten, zu transferieren und zu handeln, mehr zu aktivieren und zu ermoeglichen. Gegenüberstellung außerhalb des eigenen ungelösten Geschäfts bedeutet zweierlei: den Willen, der eigenen Vorstellung des Kunden zu folgen und seine abgewandten, unausgesprochenen Empfindungen aufzunehmen.

Die Kunden nutzen viel Kraft, um den Physiotherapeuten an die Projektion ihrer Eltern zu adaptieren. Sie aufzufangen, sich selbst und unsere Selbst-Therapie, Aufsicht und intuitiv trainierte Wahrnehmungsfähigkeit als Mittel zum Transfer des Kunden einzusetzen, das ist die bevorzugte Art und Weise der Therapie.

Unser langweiliger Antrieb sagt uns dann viel darüber aus, dass der Kunde als kleines Mädchen nicht an seinen Kindern interessiert war. Die Furcht vor ihnen sagt uns etwas darüber, wie sie lernten, ihre eigene Furcht hinter sich zu verstecken, jemanden selbst zu erschrecken. Kommen wir nun zu meinem Antrag auf eine vernünftige Klassifizierung der Einzelabschnitte der Therapie und damit auch auf die Vorplanung.

Das werde ich gemäß dem in meinem Handbuch (Sejkora 1989) unterbreiteten Antrag tun, in dem ich die verschiedenen Etappen der Abwicklung des Transfers und den Hauptablauf der Geschäfte beschreibe. Ich werde Ihnen Auszüge aus der Fallstudie eines Patienten vorstellen, der seit vier Jahren mit mir in Therapie ist, wodurch der Patient den Namen und die nähere Umgebung entfremdet.

Es gibt 4 Bereiche, in die die Therapie unterteilt werden kann: Dies ist die Anfangsphase der Therapie; Ziel ist es, den Grundstock für die Transferbeziehung zu legen, d.h. den Transfer für den Patienten zu erleichter. Dies kann auch Beratung, Klärungen, Sozialverträge zu Kleinigkeiten, Deklarationen etc. umfassen. Alles, was dazu beiträgt, das Verhältnis so nachhaltig zu gestalten, dass es für die Zukunft tragfähig ist.

Widerstand in dieser Zeit wird höchstwahrscheinlich erfüllt, vernachlässigt, vermieden, anerkannt und gelobt. Wir als TherapeutInnen ermöglichen und ermöglichen dies, indem wir uns bewusst und zurückhaltend als Mensch im Verborgenen bewegen.

Es ist eine große Aufgabe für den Narzissmus des Therapeuten: Es ist sehr einladend, gleich am Beginn wirksam, effizient und vielseitig zu sein und uns auf diese Weise zu bewundern und zu idealisieren. Die Kundin muss Zeit haben, in uns das Objekt der Übertragung zu erkennen, das sie benötigt - und nicht das, was wir ihr anbieten, denn es ist das Schönste für uns.

Die Therapeutin geht (und macht es vielleicht auch immer wieder) von seinem ganzheitlichen erwachsenen Ich-Zustand aus; der Patient handelt auch auf der freien Stufe als Erwachsener und fordert die Erziehungsberechtigten auf, sich an seine Prognosen zu gewöhnen. Je nach Typ der Erkrankung des Kunden hält diese Etappe verschieden lange an: Narzisstische und grenzwertige Persönlichkeiten werden Sie auffordern, sehr schnell zur folgenden Etappe vorzudringen.

Wir haben in Psychostrukturen oft nicht die Möglichkeit, eine lange Beziehung zu knüpfen, sondern befinden uns vom ersten Moment an in der Mitte der Übermittlung (die der Kunde oft sehr verborgen hält, z.B. bei paranoider Psychose). In der Tat, aber vor allem in psychotische Gebilde in der psychotherapeutischen Ambulanz ist es notwendig, viel Zeit zu investieren, um die Beziehung aufbauen, die erste Stufe, mehrere Jahre.

In manchen Fällen ist es notwendig, die Häufigkeit von Therapiesitzungen zu reduzieren. Zusammenfassend kann man zu dieser Etappe sagen: Der Kern der Therapie ist letztendlich immer die Kontaktaufnahme in der Beziehung; und in diesem Bereich ist dies am besten möglich, wenn der/die TherapeutIn als MenschIn dazu neigt, sich zurückzuziehen und der Umgang vor allem durch Empathie, Interessen und Feedback zustande kommt.

Als Georg in den frühen Dreißigern war, begann er mit der Therapie. Zu seinen Symptomen gehört eine Angstneurose: Er erleidet zunehmend Panikanfälle, die Furcht, plötzlich ohnmächtig zu werden, unklare und gefährliche Krankheiten, etc. Die ersten Monate der Therapie rede ich viel mit ihm über seine Ängste (ohne Vermutungen über Herkunft und Zusammenhänge).

Interessanterweise hat Georg diese Furcht als solche bezeichnet, benutzt dafür aber Wörter wie z. B. Nerven losigkeit, Ruhelosigkeit etc. Wieder und wieder berichtet er über diese offensichtlichen Zusammenhänge seiner Geschichte: die für ihn große Furcht vor der Geburt und die heftigen Auseinandersetzungen der Erziehungsberechtigten bis hin zur Abspaltung. Aus der Sicht der Übertragung würde ich diese Etappe nennen:

Live die Sendung. Die Kundin hat ihr Projektions-Objekt entdeckt und spielt sein Drehbuch aus. Zwei Dinge sind wichtig: Der Transfer geht an dieser Stelle weit über das Bewusstsein des Kunden hinaus - und er muss nicht immer gewaltig und klar sein, sondern kann auch sehr feinfühlig sein: wenn der Kunde eine große Fähigkeit zur Überadaption hat.

Er wird dann so sein, wie wir es von ihm erwartet haben, mit sehr, sehr wenig eindeutigen Beweisen für seine Ausstrahlung. Vor allem bei unterschiedlichen Erscheinungsformen neurotischer Erkrankungen kann ein solches Benehmen große Bereiche dieser Lebensphase durchdringen. Häufig können in dieser Arbeitsphase wertvolle Erkenntnisse über Scripting-Mechanismen (vor allem auf kognitiver Ebene) gewonnen werden.

Auf diese Weise entstehen zwei Dinge: Der Kunde erhält Einblicke in seine Lebensgeschichte und unklare Vorstellungen über die früh abgewandten Traumata, und er kommt mit seinen Empfindungen in Berührung. Beide sind unweigerlich für die kommende, die Zentralphase von Bedeutung. Zudem wird das Vertrauensverhältnis zum Behandler gefestigt, das auch der Patient benötigt, um an der Bar zu verbleiben und den weiteren Therapieverlauf ertragen zu können.

Selbstverständlich ist die Übermittlung für den Psychotherapeuten keineswegs immer erfreulich und erfreulich; sie kann oft aus heftiger Furcht, Ärger und Zurückweisung resultieren (insbesondere bei narzisstischen oder grenzwertigen Persönlichkeitsstörungen, aber auch bei Psychostrukturen). Ebenso wie und oft rasch ändernd, kann der Kunde uns unermesslich lieb haben und anbeten, auch sexuelle Begierden und teilweise heftig umwerfend, unmittelbar und mittel.

In der Regel befindet sich der Therapeut in diesem Stadium, wenn er eine Beziehung zu seinen Patienten eingeht. Das alles geschieht, wie gesagt, weitestgehend außerhalb des Bewusstseins unserer Kunden, und dort sollte es bis auf weiteres sein. Es wäre zu früh, sich der Sendung jetzt zu stellen - der Kunde würde sie als Ablehnung empfinden. Wir sind als Therapiepersonal in besonderem Maße auf unsere konstruktive Gegentransformation angewiesen. 2.

Man kann davon ausgehen, dass der Kunde uns veranlassen will, den Umgang auf die eine oder andere Weise abzubrechen, um sein Drehbuch zu leben. Deshalb ist es notwendig, ihm den Umgang gegen seine Übertragungswünsche zu vermitteln; dies kann auch bedeuten, unfreundlich und entschlossen zu sein. In diesen Momenten ist es für uns oft nicht leicht, durchzukommen; das Wichtigste ist das Bewusstsein, dass es nicht wir als echte Persönlichkeiten sind, die der Kunde mit seinem Benehmen gemeint hat.

Häufig ist diese Etappe sehr, sehr lang - möglicherweise mehrere Jahre - und es kann immer wieder eine Rückkehr zu diesem Bereich sein. Der Klient kommt in der Regel aus dem kindlichen Ich-Zustand (manchmal auch aus den Projekten seiner Eltern), offen und nicht mehr verdeckt.

Die Therapeutin wirkt von der eingebauten Er. Er hat die Funktion, die durch die Schnittmenge abgebrochene Kommunikation wiederholt fortzusetzen und somit das Script des Kunden nicht einzugeben. Mein Eingriff: Ich kann die Wut erkennen und nachvollziehen, war etwas ganz Neues für Georg in seiner Sendung und seinem Drehbuch, das ihm auf der einen Seite seltsam, auf der anderen Seite aber auch ein wenig geborgen vorkam.

Bei der Verlegung werden zwei Punkte deutlich: Zum einen der dringende Wille des Babys, keine Eigenverantwortung zu übernehmen, sondern jemanden zu haben, der ihm behilflich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Erinnerung jedoch weitestgehend ohne Begleitgefühle. Dies ist die zentrale Phase der psychotherapeutischen Arbeit, die darin liegt, die Transmission, die Loslösung der Projektionen vom Behandler und damit die Entstehung der vergrabenen Erinnerung und die Lösung und Bewältigung der Traumaerfahrungen des Drehbuchs zu verarbeiten.

Auf diese Weise ist für die Therapie eine ganz neue Form der Beziehung möglich, indem das Bewusstsein für die alten Verletzungen in das integrierte erwachsene Ego integriert wird. All dies macht klar, dass dies ein emotional intensiver Teil der Therapie ist: Empfindungen über die aufkommenden Gedächtnisse (tiefer Zorn, tiefes Leid, tiefes Leid, tiefe Furcht ) sowie das Gefühl der tiefgreifenden Traurigkeit, sich niederzulassen und die Hoffnungslosigkeit aufzugeben; zugleich auch das Gefühl von neuem Hoffen, neuem Lebensgefühl und Vitalität im'Ganzsein'.

Es ist wie "chinesische Tropfenfolter": Ein auf den rasierten Bereich der Haut fallender Fall ist irrelevant, aber Hunderttausende von gleichmässig fallenden Tröpfchen verwirren einen. und zum anderen entstehen beim Arbeiten durch die Transmission meist die unterschiedlichsten Gedächtnisse und die damit verknüpften Gefühlsregungen beinahe "von selbst" - dank der gelösten Verteidigung in der engen Beziehung zu dem/der TherapeutIn.

Und was bedeutet "durch den Transfer arbeiten"? Durch die Analyse mit dem Kunden, was er mit uns (oder z.B. anderen Angehörigen der Therapiegruppe) wiedergibt, indem er ihn auf die ungetrübte Begierde dahinter hinweist, kann er mit ihm in Berührung kommen, wie er es ein lebenslanges Tun getan hat. Nach und nach merkt er, dass es nicht um den Psychotherapeuten geht, sondern um die Mutter/Vater usw. dahinter.

Sie kann vom Therapeuten ersetzt und als Teil des eigenen Selbst (im elterlichen Selbst, der Exteropsie) verstanden werden. Transaktionsanalyse bedeutet: Die Transaktionsstufe K-El findet hauptsächlich zwischen den eigenen Ich-Zuständen als ein intrapsychologischer Konfrontationsprozess statt; dies ermöglicht nach und nach eine "echte Beziehung" zwischen dem Therapeuten und dem Klienten, eine Kommunikation Er-Er (die dann besonders in der letzten Behandlungsphase wirksam wird).

Das ist natürlich optimaltypisch; natürlich gibt es immer wieder Abschnitte der Gewaltübertragung, die sich nicht lange auflösen lassen, und natürlich gibt es auch in der Vergangenheit Bestandteile einer echten Beziehung zwischen Klientin und Therapeutin. Bei der Intervention ist es wichtiger denn je, die Beziehung, den Umgang, den Du-du in den Mittelpunkt zu stellen.

Weiteres Feedback zur Gegentransfer und Frage nach den Emotionen, die dies beim Kunden auslösen kann. Hier sind drei Aspekte der TA-Arbeit perfekt anwendbar: das Racket- oder Script-System (nach Erskine/SNLZalcman ), um den Kunden mit seinen intensivierenden Gedächtnissen und abgewandten Emotionen aus der Übermittlung (Display) in Kontakt zu bekommen.

Osnes 1974: Das führt den Kunden sehr viel in Kontakt mit den Defiziten, die er erfahren hat, und der Traurigkeit und dem Ärger darüber, wie es hätte sein können. Dies ist ein Ein- und Ausschalten des Getriebes, um es durch den Behandler ersetzen zu können. Wenn der Sinn der Introjects deutlich geworden ist, arbeiten wir schliesslich mit dem Eltern-Ego (McNeel 1976, Mellor/Andrewartha 1980, Sejkora 1989, ERSHINE/Moursund 1991), d.h. wenn der Kunde selbst sein Familienvater, seine Mutter etc. ist" und der/die TherapeutIn therapeutisch mit dieser elterlichen Figur zusammenarbeitet.

Generell ist ein sehr differenziertes Bild von El in dieser Etappe von entscheidender Bedeutung (Loria 1988). Priorität haben Beziehung und Kontakte. Das Verhältnis, nicht die Methode, ist das Mittel der Therapie - in diesem noch mehr als in den vorherigen Jahren. Dadurch wird der Behandler als greifbarer, authentischer Mensch für den Patienten immer mehr ins Blickfeld gerückt.

Das ist unter anderem deshalb von Bedeutung, weil viele Kunden in dieser Situation von Befürchtungen, Ärger, Verzweiflung, Identitätskrisen, Suizidalität etc. erschüttert sind. Georg's Symptome der Ängste sind nach etwa 2 1/2 Jahren Therapie nicht weg, aber sie sind viel kleiner geworden oder er hat gemerkt, dass sich ein großer Teil der Ängste auf den Moment der "Enttäuschung" konzentriert und deshalb nicht mehr auf andere Sachen verlagert werden muss.

Er verstand auch, dass er viel Ärger abwehrte, denn dieser anfängliche Ärger über seine eigenen Kinder löst wiederum die Furcht aus, in seinem Ich-Zustand verlassen zu werden (wenn er so verärgert über sein Ich geworden wäre, wie er sich danach gefühlt hätte, hätten sie ihn noch mehr enttäuscht). Zur Zeit ist er in der wöchentlichen Individualtherapie, ändert sich dann aber für einige Zeit in eine meiner fortlaufenden Behandlungsgruppen.

Th: Lass uns noch einmal deine Emotionen betrachten: D: Furcht. lch bekomme langsam Schiss. Bleiben Sie gelassen mit der Furcht und der Trauer. Noch vor etwa einem halben Jahr - nach 3 1/2 Jahren Therapie - war er intern dazu in der Lage, ein weiteres abgewendetes Gedächtnis wachsen zu lassen. 2. Weil nur eines seiner abgewandten Empfindungen in der Therapie stark ansteigen durfte: Desillusionierung.

Die schrittweise Entstehung dieser Empfindungen ist in der Therapie wieder an vermeintlichen "Blockaden" zu erkennen: Erneut gab ich ihm das Feedback, dass ich diese Verärgerung sehe und verstehe und dass er so verärgert wie immer auf mich sein könnte, ich würde die Therapie nicht aufgeben. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es bereits genügend Freiraum in der Therapie-Beziehung, dass er mir glauben kann und sich etwas sicher ist.

Letzter Sommer war er endlich auf einem Therapie-Seminar, das ich mit einem Mittherapeuten geleitet habe. Wir, die beiden Therapeutinnen, konnten diesen Streit für uns selbst aufklären, regeln und weiterhin gut zusammenarbeiten. Nach dem Ausdruck der Verärgerung kommt es zu einer Welle der Hoffnungslosigkeit und Furcht. Die letzte Phase der Therapie, der Übergang, die Implementierung der neuen Beschlüsse in den Alltag, die Integration der beim Verlassen des Drehbuchs gemachten Erlebnisse, nicht nach dem Drehbuch.

Dies ist ein Bereich, in dem der Therapeut mehr ein Begleiter und Freund ist. Selbstverständlich fängt die Einbindung nicht erst ganz am Ende an, sondern wird immer von allen Änderungen begleitet, die der Patient in seinem Lebenslauf aufgrund der gemachten Erlebnisse und gut gearbeiteten Therapien durchführt.

Letztendlich kommt der Schluss, die Trennung der Beziehung zum Psychotherapeuten und die damit verbundene Kummer. Therapie und Kunde sind zwei verschiedene Personen; die Übermittlung ist aufgelöst, die Verständigung findet von erwachsenem Ich zu erwachsenem Ich statt. In der Regel mache ich dies so, dass ich die Intervalle zwischen den Therapiestunden verlängere, um dem Patienten Zeit zu geben, Erfahrung zu machen, über die wir dann im Unterricht reden können.

Fallstudie: Ein Teil der Integration mit Georg erfolgt nach dem Aufgeben. Vor allem in seiner Heirat verändert er seinen Weg der Beziehung zu anderen Menschen, und wir untersuchen seine Erlebnisse und Wege, nicht zum alten Drehbuch zurückzukehren, wenn es wichtig wird. Wir befinden uns in der Auflösungsphase ( "folgt"): Er kommt einmal im Monat; es geht jetzt vor allem um seine Befähigung, sich in seinem Metier und in seiner Beziehung zu behaupten und mit sich selbst umzugehen, wenn Ängste und Entzugswünsche entstehen.

Die Transaktionsanalyse: als Transmissions- und Gegenübertragungsanalyse oder als Untersuchung des gegenwärtigen Zustands der Therapiebeziehung und der Übertragungslösung zu einer "realen Beziehung" und 2) den erforderlichen Prozess, der vom Psychotherapeuten während des gesamten Prozesses durchgeführt werden muss: die Diagnostik der Egozustände in ihren vier Komponenten:

Auch interessant

Mehr zum Thema