Telefonische Psychotherapie

Telephon Psychotherapie

zur psychologischen Beratung per Telefon, Skype und/oder E-Mail. Psychotherapeutische Leitlinien: Telefonische Verfügbarkeit Der Psychotherapeut muss dafür sorgen, dass seine Arztpraxis unter anderem zur Terminabstimmung telefonisch zu erreichen ist. Telefonische Verfügbarkeit sollte nicht mit den Sprechstunden verwechselt werden und die Bereitschafts- und Sprechzeiten sind nicht gemeinsam zu errechnen. Was die telefonische Verfügbarkeit betrifft, müssen die Therapeutinnen und Therapeuten ihren CT über die Zeitpunkte informieren, zu denen sie pro Wochentermin 200 min. zur Verfügung stellen.

Auch auf dem Telefonanrufbeantworter der Arztpraxis sollten die Uhrzeiten ersichtlich sein. Der Therapeut kann frei entscheiden, wie er telefonisch erreicht werden möchte: Damit kann ein Praxispersonal den Service oder die Umleitung des Telefons einnehmen.

Die Psychotherapie - Es geht auch per Telephon - Gesundheitswesen

Viele Experten glauben, dass Psychotherapie einen direkten Ansprechpartner erfordert. Eine neue Untersuchung belegt jedoch, dass die Telefonbehandlung überraschend gut funktioniert. Viele Psychotherapeutinnen und -therapeuten sehen den individuellen Umgang mit den Patientinnen und Patienten nach wie vor als Voraussetzung für eine erfolgreiche Versorgung an. Eine neue Untersuchung in der Fachzeitschrift Jama (online) belegt nun, dass die telefonische Telefontherapie durchaus Vorzüge hat.

David Mohrs Forschungsteam an der Northwestern University in Chicago beobachtet 325 diagnostizierte Depressionen. Allen Studienteilnehmern wurden 18 Behandlungen mit der kognitiven verhaltenstherapeutischen Behandlung (CBT), einer der häufigsten und bewährtesten Behandlungsmethoden bei vielen seelischen Erkrankungen, angeboten. Auf der anderen Seite wurde eine Telefontherapie (T-CBT) durchgeführt.

Überraschenderweise stellten 32,7 Prozentpunkte der Patientinnen und Patienten in der herkömmlichen Vier-Augen-Situation die Versorgung ein, verglichen mit nur 20,9 Prozentpunkten bei CBC. Beide Arbeitsgruppen wiesen nach Beendigung der Studie ähnliche gute Therapieerfolge auf. Sechs Wochen nach Beendigung der Therapien erreichten die Telefonpatienten jedoch drei weitere Werte auf einer Standard-Skala, um die Schwere der Depressionen zu bestimmen.

Obwohl dies kein großer medizinischer Fortschritt ist, so Mohr, muss die Ursachenforschung fortgesetzt werden: "Vielleicht hat der Mensch doch gewisse Resistenzeigenschaften. Auf der anderen Seite könnte es aber auch sein, dass kranke Patientinnen und Patienten in der Telefontherapie bleiben, die einen Besuch in der Praxis nicht mehr verkraften können.

Nichtsdestotrotz glauben die Verfasser, dass die neue Untersuchung ein überzeugendes Argument für den weiteren Aufbau von T-CBT liefert: "Das Handy bietet die Chance, die Versorgung auf schwierig erreichbare Personengruppen wie Landbevölkerung, chronisch Kranke, Behinderte und andere Zugangsbarrieren auszudehnen.

Mehr zum Thema