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Spielkarten-Online Die Herkunft der Tarotkarten kann bis heute nicht nachvollzogen werden. Es gibt ebenso wenig Belege für solche Thesen wie für die Überzeugungen vieler Gelehrter, dass das Tarot aus ägyptischer oder hebräischer Weisheitslehre stammt. Seitdem in der heutigen Zeit auf den Tarotkarten Allegorien, Ermahnungen, Vorzüge und Lastern dargestellt wurden, glauben viele Tarot-Forscher, dass die Karte als "normales" Spiel gestaltet werden könnte und zum Nachdenken anregen sollte.

Philipp Maria Visconti, Herzog von Mailand und wahrscheinlich sein Erbe Francesco I. Sforza bestellte etwa 15 unterschiedliche Partien, von denen es noch 250 gibt. Visconti-Sforza Tarot, mit 74 noch vorhandenen Tarotkarten, ist das bisher bekannteste Tarot.

Jetzt ist es sicher, dass die Karte nicht von Manfred Mantegnas, sondern von einem Studenten der Francesco del Cossa School in Ferrara angefertigt wurde. Die 50-Kartenspiele wurden von mehreren Malern jener Zeit nachgebildet, darunter Albrecht Dürer.

Diese Repräsentationen, die den Weg zu Gott klären sollten, legen nahe, dass dieses Tarock nicht nur zum Spielen gemacht wurde. In Lyon wurde um 1500 ein erfolgreiches Exportgeschäft mit Spielkarten, einschließlich Tarotkarten, aufgebaut. Am Ende des XV. Jh. schuf eine unbekannte Künstlerin die Sola Busca-Tarots. Dies ist das erste Tarockspiel, bei dem alle Zahlungskarten abgebildet sind.

Bei den Trümpfen (Great Arcana) handelt es sich wahrscheinlich um historisch gewachsene Figuren aus dem antiken Rom. Nur 1912 wurden die Kerne wieder mit dem Reiter Warten Tarot illustriert. Als Beispiel soll die Bauzeichnerin Pamela Colman Smith die Sola Busca Tarot anführen. In der Hälfte des XVI Jahrhundert erscheint zum ersten Mal der Begriff "Tarocchi".

Das italienische Tarocchi (Singular: Tarocco) wurde auf Französisch "Tarot" und auf Deutsch "Tarock". Tarot ist seit Beginn des XVII. Jh. als Spiel bekannt. Es wird vermutet, dass Tarot in Frankreich öfter als Schach ausgespielt wurde. Die Tarotkarten wurden im achtzehnten Jh. zu einem echten Erfolg. Von 1748 bis 1760 produzierte Nicolas Conver in Marseille einen Tarot, der heute noch als Tarot de Marseille bekannt ist.

Diese Tarotkarten sind aus Holzschnitten gefertigt und haben ein sehr schlichtes Design. Jh. war die Nutzung als Wahrsagekarte weit verbreiteter. 1781 veröffentlicht Antoine Court de Gébelin seine Untersuchungen zum Tarot in seinem Werk "Le monde primitif, analyzé et comparé avec le monde modern " (Die Urwelt, untersucht und mit der heutigen abgeglichen).

Angehöriger der Freimaurerloge "Les Amis Réunis", die sich mit uralten, geheimnisvollen Belehrungen befasste, war davon ueberzeugt, dass die Tarotkarten die alte aegyptische Weisheit wiedergeben werden. Am Ende des neunzehnten Jahrhundert erreichten die Tarotkarten einen neuen Aufschwung. Der als Paul Christian bekannte Jean-Baptiste Pitois schildert in "Histoire de la Magie" eine in 78 Schritte unterteilte kirchliche Feier aus dem antiken Ägypten, die in einem Saal gipfelte, in dem die 22 Tarot-Trompeten auf dem Gemälde zu sehen sein sollen.

An die ägyptische Herkunft des Tarot glaubt er, schließt aber seinen Herkunft und seine Verbreitung über Palästina nicht aus. Dr. Gérard Encausse, bekannt als Papus, versucht die Verbindungen zwischen Kabbala, Alchemie und Tarot zu erörtern. In Atlantis glaubt er an einen in Ägypten weiterentwickelten Tarock. Es wurde vermutet, dass die Roma aus Ägypten kamen, und Papus sagte ihnen, sie hätten das Tarot mitgenommen.

Im Jahre 1909 erscheint sein Werk "The Tarot of Prophecy" mit einem Tarotspiel, das nach seinen Vorgaben von G. Goulinat gestaltet wurde und den Einfluss von Étteillas aufzeigt. Der Marquis Stanislas de Guaita ließ den Oswald Wirth Tarot von seinem Bekannten und Schriftführer, dem Hobby-Maler Oswald Wirth, entwerfen. Von Pamela Coleman Smith nach ihm und seinem Herausgeber Rider-Waite Tarot entworfen.

Waites Deutungen setzen einen Interpretationsstandard, der auch heute noch gilt. Die israelische Regisseurin Stella Matutina, die dem Orden der Goldenen Morgenröte angehört, hat 1937 in "The Golden Dawn" (Das Zaubersystem der Goldenen Morgenröte) geheime Dokumente veröffentlicht. Robert Wang entwarf das Tarot der Goldenen Morgenröte nach seinen Entwürfen des vermeintlich originalen Tarots der Goldenen Morgenröte.

Soviel zur kurzen Geschichte der Entwicklung des Tarot.

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