Systemisches Coaching Methoden

Methodik des systemischen Coachings

Beim systemischen Coaching, wie bei der systemischen Beratung, wird ein System genauer untersucht. Mit dem Coaching-Tool "Niemand ist eine Insel" steht eine hilfreiche, systemische Analysemethode zur Verfügung, um die persönliche Position des Klienten zu ermitteln. Allerdings trägt der Coach eine große Verantwortung für die Gestaltung des Kommunikationsprozesses.

Systematische Methoden

Die Schlüsselfrage ist: Wie können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten so zusammenführen, dass ein gutes Resultat eintritt? Im Systemmodell ist der Respekt vor der Eigenständigkeit und Dynamik des verwendeten Verfahrens, das sich letztendlich der Steuerung entgeht, sehr wichtig. Es ist daher wahrscheinlicher, mit dem Angebot zu operieren, die Realität anders und auf eine neue Art und Weise zu betrachten und so viel Aufmerksamkeit wie möglich darauf zu richten, dass das beratende Unternehmen nicht unter Zwang steht, eine Ansicht - zum Beispiel die des Beraters - als die dominante, korrekte Ansicht zu erachten.

Es ist eine spezielle Aufgabe, für alle Teilnehmer dieses Kooperationsnetzwerks anerkennende Darstellungen zu erhalten, d.h. den potenziell positiven Einfluss auch hinter vermeintlich zerstörerischem Handeln zu eruieren. Der Gedanke der Realität als gemeinsame "Konstruktion" "Realität" wird als Resultat einer gesellschaftlichen Konstruktionsweise gesehen, als eine Form der "Vereinigung" eines Sozialsystems in gewisser Weise, um die Umwelt zu beschreiben, nicht als etwas, das ein für alle Mal gültig und gegenstandslos ist.

Der Mensch befindet sich ständig in einem Prozeß der selbstorganisierten Bedeutungsgenerierung, in dem er die Möglichkeit, etwas zu erkennen und zu beschriften, gegenseitig einschränkt. Dabei wird sehr sorgfältig geprüft, ob der von ihnen gestreckte Frame bewegbar oder fixiert ist. Immer wieder werden Bezeichnungen, die einer Persönlichkeit ein unveränderliches "Merkmal" zuweisen, hinterfragt: "Was macht Ihr Angestellter eigentlich, wenn er das macht, was Sie'hinterhältig' nannten?

"Der Gedanke der "gemeinsamen Konstruktion" kommt am klarsten im so genannten "Reframing" zum Ausdruck - tatsächlich als mehr als nur eine "Technik": Die Realität erhält ihre Bedeutung erst durch das, was wir in ihr vorfinden. So ist es bisweilen weniger notwendig, etwas zu ändern, als die Perspektive zu wechseln.

"Der Modellbegriff gewann in der Systempraxis einen besonderen Stellenwert. Stattdessen tauchte und tritt ein solches Phänomen heute als "Muster" auf, als eine Art zwischenmenschliches Miteinander, wie auch immer es entstanden sein mag. Der Gedanke der "Behandlung der Ursachen" wurde somit durch den Gedanken ersetzt, dass es in erster Linie darum ging, das bekannte Kontaktmuster zu "stören", "zu stören", so dass es nicht mehr wie üblich abläuft.

Wird zum Beispiel eine Frau aufgefordert, ihrem Kinde das Gestammel zu "lehren", da der Betreuer den " Vollbildschirm " zwangsläufig einsehen muss, bevor er einen Behandlungsvorschlag machen kann, werden die bekannten Vorgänge in der Gastfamilie auf den Kopf gestellt. 2. Anstelle das Kinde immer wieder zu mahnen, sich zu sammeln, langsam und ohne zu gestottern zu sprechen, ist jetzt ein neuer Schnitt notwendig, bei dem die Möglichkeit besteht, dass sich die Wechselwirkungen um ein bestimmtes Thema herum komplett umkehren.

Aber es könnte auch eine andere Art des Vorgehens geben: Wir haben so viele verschiedene Arten von Maßnahmen ergriffen, dass wir das Leiden der Menschen verstehen, dass wir teilweise vergaßen, ebenso einfühlsam mit den in ihnen vorhandenen Mitteln umzugehen. Die systemische Übung legt besonderen Wert auf diese Erkenntnis des Raums der Möglichkeiten: Wenn Menschen sich beklagen, dass sie "nicht mehr im Kollektiv sprechen können", fragen sie sofort: "Wann war das zuletzt eine Exception und du hast dich gut zurechtgefunden?

Der eine wird in Gegenwart des anderen befragt, was er über die Beziehungen der anderen hält - so erhält er ein sehr komplexes Feedback darüber, wie seine Beziehungen von der dritten Seite empfunden werden. Ein weiterer Weg, Rat suchende Menschen auf die "Metaebene" zu laden (sich selbst von aussen betrachten ), ist der selbst reflektierende Dialog: Der Berater drückt in wertschätzender Art und Weise seine eigenen Überlegungen mit dem Für und Wider aus, die individuelle Perspektiven und Lösungen einbeziehen.

Auf diese Weise kann der Beratungssuchende ohne jeglichen Entscheidungszwang an die verschiedenen Optionen herangehen. In der dritten Personen wird der Widerspruch einer bestimmten Personen oder Gruppen grammatisch ausgedrückt ("Where does'it'make you act against your own will?"). Das vertraute Erzählen über das Thema wird "dekonstruiert" und eine neue Darstellung stimuliert, die jene Lebenserfahrungen aufzeigt, die bis dahin von der vorherrschenden Story zugedeckt wurden.

Sie wird etwa 2-3 mal abgebrochen und das Rat suchende Unternehmen (Familie, Ehepaar, Team) kann nachvollziehen, wie das Beobachterteam über das Gesprächsthema spricht. Wer Rat sucht, erhält Zusammenfassungen, Handlungsempfehlungen oder Aufgabenstellungen, die an das Vertraute anschließen, aber zugleich die bestehenden Strukturen stören. Die Verhaltensweisen der Systemmitglieder sollten für einen kurzen Zeitraum unvorhersehbar werden, um die Entstehung von neuen Mustern zu erlauben.

Dieser Ansatz ist unter Systemarbeitern kontrovers, da die Gleichberechtigung unausgewogen zu werden scheint. Mit den Ritualen einer Personengruppe kann ihr Selbstbild verdeutlicht werden. Sie leisten einen Beitrag zur Gestaltung unserer Realität und beeinflussen zugleich unsere Erfahrung. Systemische Arbeit wird oft gesehen. Bei einer Konstellation wird beispielsweise eine Persönlichkeit gebeten, sich selbst und andere in den Saal zu stellen, während sie die Beziehungsstrukturen erkennt (z.B. wer steht wem nahe, wer sieht wen an?).

Die Rückmeldungen der Stellvertreter fehlen, aber die Sichtweise des Einrichters wird beibehalten.

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