Streit Partnerschaft

Dispute-Partnerschaft

Aber Streit muss man lernen. Wie können Paare häufige Streitigkeiten reduzieren? Ungeachtet dieser Vorbehalte gegenüber Streitigkeiten - Streitigkeiten sind für die Existenz einer Partnerschaft nicht unbedingt gefährlich. Doch keine Panik, sagen Experten: Streit ist viel wichtiger als die meisten Paare denken. von ANGELA MEIER-JAKOBSEN.

Ihre Botschaften an den Partner helfen nicht, einen Konflikt positiv zu gestalten. In einem Konflikt hat man oft den Eindruck, dass der Partner zum Gegner wird.

Gießkannen beim Vortanzen

Aber Streit muss man lernen. Wenn Sie es richtig machen wollen, müssen Sie zuerst verstehen, dass Ihr Gesprächspartner ganz anders ist. Es wird gekämpft. Dieser Kampf ist ein Schwarzer Mann. "Partnerschaft ohne Konflikte ist eines der populärsten Wunschdenken in unserer Kultur", sagt der Paartherapeut Christian Thiel aus Berlin. Aber es ist eine der falschsten Voraussetzungen, dass eine Partnerschaft funktioniert, ohne auf die eigenen und die Bedürfnisse des anderen einzugehen.

Oft scheitert man daran, dass unser Kollege anders als wir selbst zickt. Daher ist jede Partnerschaft tatsächlich ein interkultureller Versuch. Sie legen nahe, dass das Zusammenleben in einer Partnerschaft tatsächlich ein Stück Kuchen ist, dessen Spielregeln wir bedauerlicherweise nicht verstanden haben. Ein möglicherweise unangemessenes Selbstgeißeln, denn hinter der Bullerbü-Fassade verbirgt sich die Frustration: "Nur etwa die halbe Zahl aller Ehepaare trennt sich, weil sie sich gewalttätig auseinandersetzen.

Der andere Teil teilt sich, weil sie sich nicht streiten", sagt Thiel. Anstatt sich mit dem Gesprächspartner zu beschäftigen, zogen es viele vor, eine Beziehung aufzubauen, die ihren Anforderungen nicht entsprach. "Wir wollen in einer Partnerschaft Anerkennungen, Wertschätzungen und Respekt", sagt Thiel. Müssen beide Arbeit, der Kinderalltag und die Produktion der nÃ?

Eine solche Fragestellung ist die Mindestanerkennung, die sich Ehepaare gegenseitig geben sollten, sagt Thiel. Kritiken in Gestalt von "Sie"-Botschaften machen den Streit zunichte. Allerdings kann "Ich fühl mich oft von Ihnen allein gelassen" eine ganz andere Auswirkung haben, weil die Kritiken nicht als unwiderlegbare Tatsachen artikuliert sind.

"Der Wütende kann kein rationales und freundliches Wort führen", sagt Thiel. Man könnte diese Zeit dazu verwenden, darüber zu reflektieren, warum es vor allem unser wichtigster Ansprechpartner ist, uns mit ein paar wenigen Ratschlägen oder Handlungen zu verärgern. "Im partnerschaftlichen Umgang werden die von und mit unseren Vätern gelernten Strukturen wiederbelebt", sagt er.

Zum Beispiel, wer nicht von seinen Erziehungsberechtigten lernt, offen über seine Belange zu reden, sieht sich vorerst mit einem Partnerschaftsproblem konfrontiert. Für eine konstruktive Debatte ist die Fähigkeit zu reden und zu hören unabdingbar. Viele Pärchen verständigen sich viel zu wenig, sind sich die beiden Therapeuten Thiel und 0dendahl einig.

Aber es gibt auch Kooperationen, in denen zu viel über die Problematik gesprochen wird. Gerade bei nicht lösbaren Konflikten sind diese Verhandlungen gegenstandslos. Wenn der eine ein Fanatiker der Pünktlichkeit ist, während der andere immer zu später Stunde kommt, dann ist das Material für unendliche Debatten, die das Thema nicht auflösen.

In unendlichen Gesprächen haben mein Gesprächspartner und ich auch andere von unseren Standpunkten zu überzeugen gesucht, die wir für viel sinnvoller halten. Butthiel bestätigt: Um die unbestreitbaren Unterschiede in einer Partnerschaft zu überwinden, bedarf es pragmatischer Lösungsansätze.

Die Gleichgeschlechtlichkeit ist bei einer Giraffe die Norm. 90 % aller Sexualaktivitäten erfolgen mit gleichgeschlechtlichen Partner. Die Tümmlerinnen und Tümmler sind homosexuell. Männer sind in der Regel Bisexuelle, gehen aber auch durch eine Phase, in der sie nur mit anderen Männern Spaß haben.

Oft sind es zwei bis vier Männer, die zusammen den Löwenhof ausmachen. Das liegt daran, dass sich die Hündinnen nur einmal im Jahr mit den Stieren decken. Wenn Sie den Wunsch verspüren, wenn kein weibliches Wesen zur Verfügung steht, werden Sie Spaß mit einem anderen haben. Männlich, aber eine einzige schwule Vergnügungsnacht genügt.

Frauen dagegen sind meist Monogamie und bauen untereinander - auch mit anderen Frauen - intensive Bindungen auf. Es sind monogame Tiere, die in der Regel ein ganzes Jahr zusammenbleiben. Die Eizellen werden von Männern aus anderen Lebensgemeinschaften befruchtet. Zweidrittel aller homosexuellen Tätigkeiten finden zwischen Frauen statt. Doch auch Männer toben gern zusammen im Rasen.

Schwänze sind wie viele andere Vogelspezies lebenslang beim gleichen Gegenüber. Das kann ein homosexueller Ehepartner sein. Zum Beispiel verpaart sich ein Mann mit einem weiblichen Tier und treibt es weg, sobald es ein Ei abgelegt hat. Sie sind nach der sexuellen Reife bisexuell: Sie decken sich während der Fortpflanzungsperiode mit Frauen und haben für den restlichen Zeitraum des Lebens Geschlechtsverkehr mit Männern.

Aber es geht nicht nur um eines: Die Männer umschlingen sich und liegen dicht beieinander. Im Rahmen von Untersuchungen haben acht Prozente der Schafe eine andere Ziege als ihre Partnerin gewählt, obwohl genügend fruchtbares weibliches Geschlecht vorhanden war.

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