Streit Beziehung

Dispute-Beziehung

Schließlich ist das Kämpfen keine schlechte Sache - aber es sollte nicht schaden. Regelmäßige Streitigkeiten innerhalb der Partnerschaft sind ein Alarmsignal. Worauf sind häufige Schlieren zurückzuführen? Auseinandersetzungen müssen nicht immer das Ende von Liebe und Beziehung sein. Meinungsverschiedenheiten in dieser Beziehung sind unvermeidlich.

Beziehung: Die 7 tödlichen Sünden im Streit mit dem Ehepartner

Es kann für alle Beteiligten sehr unerfreulich sein, wenn sich ein Paar vor den Kindern oder Erziehungsberechtigten in die Arme greift. Streitigkeiten an sich sind keine schlechte Sache - aber beide Seiten sollten sich an die Spielregeln des Fairplay und der gewaltlosen Verständigung halten. 2. Das sind die sieben tödlichen Sünden des Streits:

Keine Argumentation ist keine Antwort. Streitigkeiten sind in der Regel nichts Schlimmes, erläutert Pärchentherapeut David Wilchfort aus München. Ehepaare brauchen eine fruchtbare Konfliktkultur, fügt der Berliner Pärchenberater Ferdinand Krieg hinzu. "Aber wenn es einen echten Kampf gibt, wissen diese Pärchen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Ein Kampf bedeutet nicht, dass ich siegen will.

In diesem Fall, erläutert er, kann eine Antwort auf das beschriebene Phänomen gefunden werden, mit dem beide gut zurechtkommen. Nein, sagt er. Das ist der Klassiker: der Kampf um eine geöffnete Zahnpasta-Tube oder die herumliegenden Söckchen. Es gibt ganz andere und viel grössere Sachen dahinter, erläutert er. Damit wird die Strumpfhose zum Angriff, der Kampf komplettiert.

Dann gibt es den Gedanken, in alltäglichen Beziehungen immer wieder etwas ertragen zu müssen. "Das ist nicht die eine Strumpfhose, die die anderen Blätter herumliegen haben. Die 1000 Strümpfe, die der andere in den kommenden Jahren herumliegen läßt, sind sofort zu sehen", erläutert er. Bei einem solchen Strumpfberg im Kopf wird der Streit um eine Strumpfhose rasch zu einer grundsätzlichen Debatte.

Man kann dann sehen, wie oft der andere seine Strümpfe nicht liegt. "Lasst eure Dinge immer herumliegen" oder "Geht nie einkaufen" - solche Generalisierungen sind auch unlautere Mittel in Streitigkeiten. "Es sind Killer-Sätze ", sagt Kriegs. Weil pauschale Anschuldigungen dem anderen keinen Handlungsspielraum einräumen. Weil so eine Sachkritik zum Selbstmord wird.

"Und wenn einer von ihnen sagt: "Ich denke, das ist dumm, was du tust", ist es nicht besser, sagt er. Die besten Voraussetzungen, damit ein Streit wirklich beschämend wird. Weil wenn ein Teilhaber dann eine Szenerie für den anderen macht, legt er sie nur vor die Gäste, sagt er.

"Dies ist ein klassischer Fall von dem, was man nicht tun sollte. "Gerade die Feiertage sind dafür gemacht: Stress, obligatorische Termine und eine Portion vorgeschriebene Eintracht - das ideale Rezept ist da. Tritt dann ein Streit auf, gibt es zwei Möglichkeiten, die Lage nach dem Kriege zu sichern. Ehepaare können auch ein Kennwort erkennen, um darüber unscheinbar kommunizieren zu können.

Eine solche Nachricht entkräftet die Dinge enorm", sagt er. Und wenn es lauter wird, macht es die Kommunikation nicht einfacher. Wieso wird der Streit dann so oft so heftig? Da Ehepaare rasch in eine Konfliktspirale kommen, wird der Kampf ausgelöscht. Mit der Zeit ist das Argument so weit fortgeschritten, dass niemand einen Weg aus der Krise kennt.

Der Psychologe Felicitas Heyne weist darauf hin, dass eine Unterbrechung der Auseinandersetzung gut ist. "Wenn es häufiger wird, können sich Pärchen auf ein Pausensignal einigen. Ein Ortswechsel ist auch hilfreich - Kriege empfehlen einen Ausflug. Es gibt einen echten Weg zu kämpfen. In Kursen und Werkstätten wird neben relevanter Fachliteratur auch Unterstützung beim Erwerb einer guten Konfliktkultur angeboten.

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