Spirituelle Transformation

Geistige Transformation

Und was bedeutet spirituelle Transformation eigentlich? T: Spirituelle Transformation geschieht fast von selbst, wenn Menschen mehr Schmerz als Freude empfinden. Böse und vergiftete Nahrung blockiert die spirituelle Transformation. Nein? kann auch ein Hinweis darauf sein, dass Sie sich gerade in einem Prozess der mentalen Transformation befinden.

Überlegungen zum Konzept und zur Phänomenologie der spirituellen Transformation.

Wofür steht die spirituelle Transformation? INTERNATIONALES INSTITUT FÜR TRANSFORMATION

Und was heisst spirituelle Transformation überhaupt? T: Spirituelle Transformation geschieht beinahe von selbst, wenn Menschen mehr Schmerzen als Freuden empfinden. Zahlreiche Menschen haben ihre Persönlichkeiten bis zum Rand mit Sachgütern gefüllt. Aus dieser Erkenntnis können sie eine von zwei Schlussfolgerungen ziehen: entweder, dass es ihnen noch an Materie fehlt und sie mehr kaufen müssen, oder sie beginnen zu begreifen, dass ihr eigenes Schicksal nicht in einer Form abläuft, die ihnen dauerndes Wohlergehen bringt.

Interessanterweise wird die spirituelle Transformation heute als eine weltweite Massentransformation angesehen und ist ein relativ junges menschliches Geschehens. Noch vor 50 Jahren hatten die regionalen Gemeinden ein einheitliches Wertsystem in Bezug auf Religionszugehörigkeit oder Verhalten und Manieren.

Angestoßen durch den technischen Wandel und die beiden Kriege erlebten wir den Verfall dieser Wertvorstellungen vor allem in Nordamerika und Europa. Leid basiert darauf, in dieser realen Lebenswelt festgenommen zu werden. Leid basiert darauf, in dieser realen Lebenswelt festgenommen zu werden. Diese " östlichen " Gedanken haben unser weltweites Bewußtsein durchzogen und bieten uns einen ganz anderen Weg zum Glücksgefühl als der Weg des Realismus, den die westlichen Länder eingeschlagen haben.

Manche Menschen wollen jedoch zur angeblichen Unversehrtheit der bis vor 50 Jahren gültigen Altwerte zurückkehren. Man muss beachten, dass der Fundialismus auch in ökologischen, gesundheitlichen, geistlichen und vielen anderen Strömungen zuhause ist. Alle kehren zum uralten Community-Prinzip "Wir gegen dich" zurück. FundamentalistInnen sind oft großzügig, liebevoll und mitfühlend, aber ihr Überzeugungssystem beruht auf einem veralteten Wertsystem im Kollaps.

Es geht darum, die weltweite Umwelt auf das bloße Mass der ehemaligen Regionalgemeinschaften zu reduzieren - man umgibt sich mit Menschen, die gleich und gleich sind. Geistige Transformation vollzieht sich, wenn man über den Gedanken hinauswächst, dass ein einziger Mensch uns erlösen könnte - das ist das alte Wertesystem, in dem man sich nach den braven Müttern sehnet, die einem ermöglichen, wieder ein eigenes Leben als Kinder zu führen und sich geborgen zu wissen.

Um das Paradoxon zu akzeptieren, unsere eigene Wirklichkeit zu erkennen und gleichzeitig die wahren Werte anderer zu erkennen, die Vielschichtigkeit unserer gesamten Gesellschaft zu akzeptieren, benötigen wir einen aufgeschlossenen, umfassenden Zugang, der ein offenes Ohr und tiefe Anteilnahme erfordert. Wie geht es bei der geistlichen Transformation weiter? T: Spirituelle Transformation bedeutet: niemandem erlauben, alle Anworten zu kennen; uns erlauben, uns im Ungewissen zu bewegen; uns erlauben, uns aus Angst und Fehlen zu lösen; uns erlauben, Irrtümer zu machen und uns trotzdem so lange zu lieb haben, wie der Prozess dauert; und unseren Weg immer mehr reinigen und liebhaben, verzeihen und uns - uns, anderen und der geistlichen Umwelt - anvertrauen, während wir in unserem privaten, beruflichen und kosmopolitischen Leben immer mehr nach Lösungsvorschlägen streben.

Damit wir auf diesem Weg ehrbar sind, müssen wir ehrlich anerkennen, wo wir sind, unsere Kräfte und unsere Schwachstellen, und wir müssen die spirituelle Gemeinschaft um Unterstützung ersuchen. Die Entwicklung erfolgt sukzessive. Sind wir nicht gewillt, die Wirklichkeit zu erkennen und zu den Gebieten in uns zu halten, in denen wir Stärke haben, aber auch zu denen, in denen wir Angst haben, dann kann uns die spirituelle Gemeinschaft nicht vollständig ernähren.

Wir haben nicht die Wahl, die Aufklärung auszuwählen, sondern die spirituelle Ebene, sie uns zu erteilen. Wir werden uns dann ganz allein geistig weiterentwickeln und dies zu einem ganz normalen Teil unserer Beziehung machen. In der spirituellen Lebenswelt bieten sich uns Wachstumschancen. Man muss nur im Jetzt wachen und wachsam sein und die Gelegenheiten und Aufgaben, die uns die spirituelle Umwelt bietet, bedingungslos akzeptieren.

Es hört sich so an, als ob wir aus unserem geistigen Verborgenen herausgehen müssen, an unserem Weg festhalten und ihn in aller Öffnung und vor den Blicken des Publikums gehen müssen. In unserer Entwicklungsphase gibt es einen gewissen Zeitpunkt, an dem wir uns verpuppen müssen, weil wir sehr verwundbar sind, weil unsere bisherigen Wertvorstellungen nicht mehr greifen und die neuen Wertvorstellungen noch nicht wirklich etabliert sind.

Doch an einem gewissen Punkt ist es dann soweit, dass wir dazu Stellung nehmen und, wie Sie sagten, gewillt sein müssen, in der wirklichen Lebenswelt ein Risiko zu übernehmen, anstatt unser geistliches Dasein und unsere Wertvorstellungen im Geheimen zu führen. Das spirituelle Universum wird uns weiterhelfen. Sie würden also behaupten, dass die vielen Auseinandersetzungen, die wir heute in der heutigen Zeit und ich in meinem eigenen Land erleben, Schemen des Unterbewussten sind, die jetzt ans Licht kommen?

Das ist der Weg der geistigen Verwandlung. Die erste der drei Schritte, die wir auf dieser Fahrt unternehmen müssen, ist in der Regel diejenige, bei der wir körperliche, seelische oder geistige Qualen erleiden und uns bemühen, diesem Leid zu entfliehen und Spaß zu haben. Daraus wird oft eine Suche nach Geistigkeit.

Das Streben nach Freude ist letztlich eine Suche nach Geist. Dies bringt uns zum zweiten Punkt, wo wir Verzeihung, tiefe Anteilnahme, Akzeptanz anderer und schwieriger Situation und ein vertieftes Selbstverständnis erlangen. In einem dritten Arbeitsschritt müssen wir uns unserem Unterbewusstsein und unseren Schattenteilen, die wir noch auf andere übertragen können, zuwenden und sie aufsaugen.

Dieses Erkennen mag für uns so schmerzlich sein, dass wir es vergaßen und von unserem Bewußtsein getrennt haben, aber wir führen diese Verletzung immer noch in uns und sie muß heilen. Das ist ein sehr bedeutender und mutiger Schachzug, den wir uns selbst und anderen gegenüber einräumen müssen, ohne in eine defensive Haltung zu geraten, wenn andere uns vorwerfen.

In dieser Phase unserer geistlichen Entwicklung sollte es keine Scham oder Schuld sein. Errichten wir diese Schranken zwischen unserem Ich und der eigenen Person und zwischen anderen und uns selbst, dann werden wir wirklich zu einer seelenerfüllten Person.

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