Spirituelle Meditation

Geistige Meditation

Die Spiritualität ist das Herz des Universums, die bewusste Wiederverbundenheit mit dem göttlichen Ursprung des Menschen. In der Vergangenheit wurde Meditation vor allem als spirituelle Übung gesehen. Zehn spirituelle Möglichkeiten der Meditation Auch wenn die Religion experimentelle Pfade setzt, hilft der Weg der anderen nicht - auch nicht der der Aufklärer. Dennoch können uns die Pfade anderer Menschen Ideen für Versuche aufzeigen. Es werden 10 Pfade zu sich selbst dargestellt, die seit Tausenden von Jahren von geistlichen Überlieferungen vorgegeben werden.

Sehen Sie, welche Versuche Sie am meisten bewegen.

Erkunden Sie sie in der Vertiefung, und Ihr eigener Weg wird sich zeigen.

Geistigkeit

Die Geistigkeit ist das Zentrum des Kosmos, die bewußte Wiederverbindung mit dem himmlischen Menschen. "Jeder auf Erden kann jederzeit und an jedem beliebigen Platz spirituelles Verhalten praktizieren", sagt der Meditations-Lehrer Sri Chinmoy. Es entsteht eine unendliche Lust, die auf geheimnisvolle Weise aus der Meditation aufsteigt.

Was kann ich tun, um ein geistliches Zentrum zu errichten? Wenn Sie ein geistliches Umfeld haben wollen, sollten Sie wenigstens einmal am Tag nachdenken. Es ist am besten, am frühen Morgen zu beten, wenn die Stimmung noch still und munter ist. Nehmen Sie Ihre Meditation ernst und sind Sie ehrlich, wird die Macht Ihrer Meditation von selbst erwachsen.

Wer in seiner Meditation regelmässig und rechtzeitig ist, wird feststellen, welche Fortschritte er macht. Die Meditation zu einem bestimmten Zeitpunkt wird Ihnen dazu verhelfen, der Trägheit und Ungebärdigkeit des Geistes zu widerstehen. Bei der Meditation ist es besonders darauf angewiesen, das Rückenmark gerade und gerade zu erhalten und den Organismus zu erholen.

Einige Suchende mögen es, im Bett zu beten, aber das ist nicht empfehlenswert. Es kann leicht passieren, dass man in die Schlafwelt eintaucht oder in eine gewisse Weise innerer Entrücktheit verfällt. Auf der anderen Seite ist die Lotusstellung, die eine fortschrittliche Yogastellung ist, nicht nötig, um richtig zu Meditieren. So mancher meditiert sehr gut, wenn er auf einem Sessel sitzt.

Das Äußere wird dich an die Blüte in deinem Herz errinern. Der Geruch des Weihrauchs wird Sie inspirieren und reinigen und Ihren innerlichen Wohlstand steigern. Sobald du die äussere Fackel erblickst, wirst du sofort fühlen, wie deine innerliche Fackel hoch, höchst und hoch steigt. Muss man für die Ausübung der Geistigkeit wissen, welcher Religionszugehörigkeit man sich unterzieht?

Shri Chinmoy: In der spirituellen Übung ist es unerheblich, welcher Religionszugehörigkeit man sich unterzieht. Also gehen wir beide auf dieselbe Hochschule, auf eine Innenschule. Indem wir zu Gott beteten und über Gott medit, besuchten wir diese Innenschule. Der wahre spirituelle Suchende wird den größten Ehrfurcht vor allen Glaubensrichtungen haben.

Wahrhaftige Geistigkeit erfordert nicht, eine bestimmte Religionszugehörigkeit aufgeben. Wer an seiner eigenen Religiosität festhält und gleichzeitig das geistliche Verhalten praktiziert, kann sehr zügig sein. Inwiefern wird die Beziehung zwischen innerem und äußerem Dasein hergestellt? Shri Chinmoy: Wie verbinden wir inneres und äußeres Wesen?

Durch die Beherrschung der Meditationskunst können wir diese beiden Lebenswelten leicht und bewußt einen. Bei der Meditation wird jeder Moment zu einer guten Möglichkeit, Depressionen, Frustrationen, Wut, Angst und andere schlechte Qualitäten loszuwerden und die himmlischen Qualitäten der Innenwelt, wie z. B. lieben, friedvoll, Freude aufzudecken.

Eine spirituelle Person sollte eine normale Person mit gesundem Verstand sein. Damit ein geistlicher Mensch Gott erreichen kann, muss er in seinem täglichen Handeln himmlisch durchführbar sein. Und wenn wir himmlisch praktikabel sind, können wir unseren eigenen Wohlstand mit anderen Menschen gemeinsam nutzen. Die Geistigkeit leugnet nicht das äussere Dasein. Äußeres Dasein sollte die Offenbarung des Gotteslebens in uns sein.

Woran erkennt man den Lebenssinn durch Geistigkeit? Shri Chinmoy: Bevor wir geistig werden, ist das Leben sinnlos; das ist eine unglückliche Auflast. Wenn wir aber geistig geworden sind, spüren wir nicht mehr das große Los des Alltags. Wir haben einen echten Wert in unserem eigenen Dasein, denn es ist ein Liebes- und Göttlichkeitsleben.

Ehe wir geistig werden, können wir die liebevolle Hände und sein ewiges mitfühlendes Inneres nicht erkennen oder erfühlen. Doch nachdem wir geistlich geworden sind, spüren wir in all unseren mannigfaltigen Aktivitäten bewußt und beständig die Leitung des Vaters. Sind wir geistlich geworden, vereint Gott unsere Gefühle mit Seinem eigenen Inneren von ewiger Wahrhaftigkeit und unendlichem Licht, Frieden und Glückseligkeit.

Der gewöhnliche Mensch will Gott haben, der geistige Mensch will, dass Gott ihn hat. Der gewöhnliche Mensch hat das Gefühl, dass er die ganze Erde regieren kann, wenn er Gott empfängt; die ganze Erde wird zu seinen Füssen liegt. Doch ein geistlicher Mensch will von Gott eingenommen werden. Hat er Gott, so spürt er, dass die Versuchungswelt ihn jederzeit anlocken und zu Boden stürzen kann; aber wenn Gott, der Allerhöchste, ihn hat, kann er niemals fallen.

Der Ungeistige will den Weltfrieden erkennen, aber der Geistige weiss, dass er den Weltfrieden nur in den tiefsten Zonen seines Inneren wiederfinden kann. Der unwillige Mensch wird keine Genugtuung oder Ruhe in seinem Geist vorfinden, egal wie vorteilhaft die äusseren Verhältnisse sind, denn er weiss nicht, wo und wie er danach sucht.

Doch ein geistiger Mensch wird trotz aller Hürden und widrigen Umständen immer viel Ruhe und Befriedigung haben, denn sie werden aus seinem Innersten in einer unerschöpflichen Überschwemmung ausströmen. Der aufrichtige Suchende gewinnt immer den Sieg, weil er ein inneres Streben hat. Heißt Geistigkeit Glück? Shri Chinmoy: Geistigkeit heißt Glück.

Besteht ein Zusammenhang zwischen Geistigkeit und materiellem Dasein? Shri Chinmoy: Geistigkeit ist die Feuer des Ehrgeizes. Erst das geistliche Dasein, der Ruf des Herzen, die Seelenflut kann uns sowohl in unserem Innen- als auch in unserem Außenleben ausfüllen. Ein großer Irrtum wäre es, zu glauben, dass das geistige Dasein uns vom irdischen Weltleben abführt.

Es ist vielmehr das geistige Dasein, das uns die Blicke öffnet, um uns zu beweisen, wie wir mit der stofflichen, körperlichen Umwelt umzugehen haben, wie wir die Beherrschung über die stoffliche Umwelt gewinnen, wie wir die stoffliche Umwelt ausnützen. Im Moment sind wir in der stofflichen Lebenswelt.

In der stofflichen Lebenswelt sterben wir jeden Moment durch Frust und Unzufriedenheit. Von der stofflichen Seite wollen wir etwas, das uns die stoffliche Seite nicht schenken kann, und die stoffliche Seite will etwas von uns, das wir nicht schenken können. Und wir wollen der Meister der stofflichen Lebenswelt sein. Man will in der Lage sein zu behaupten, dass die stoffliche Umwelt uns gehoert, nicht dass wir zur stofflichen Umwelt gehoeren.

Deshalb müssen wir die volle Macht über die stoffliche Umwelt haben. Erst durch unser Innenlicht, durch unser Innenerwachen, unsere inneren Erlebnisse, unsere Selbstverwirklichung. Wollen wir nur die Erde genießen, dann haben wir ein absurdes Lebensgefühl. Wir werden eines Morgens feststellen, dass wir unser eigenes Schicksal umbringen müssen, um Freude zu haben.

Man versucht, Spaß zu haben, aber für dieses Glück tötet man die Sinnesorgane, die man für einen bestimmten Sinn braucht. Sind wir klug, werden wir in das Innenleben eingehen und wissen, was geistige Glückseligkeit und Segen ist. Wir werden dann mit der Macht unserer eigenen Lebensfreude in die Außenwelt eindringen.

Indem wir die Außenwelt mit tiefer Lebensfreude betreten, werden wir erkennen, dass wir das wunderbare Zeichen der Wundertaten ertragen haben. Die Realität, das Erfüllungsleben, das Leben im Sieg, das Einssein mit Gott, das wir in unserem Innenleben empfangen, kann leicht in unserem Außenleben auf eine effektive, herrliche und himmlische Art und Weise wiedergegeben werden.

Dies bedeutet nichts anderes, als dass das äussere Wesen eine perfekte Erscheinungsform des Innenlebens sein sollte. Wir sollten die beiden Lebenswege, das Innen und das Außen, nicht aufteilen. Lassen Sie uns das Äußere durch das Innenleben durchschauen. Laßt uns das Äußere durch das Innenleben füllen.

Deshalb wollen wir alle in die spirituelle Zeit eintauchen. Atmen wir den Hauch von Geistigkeit ein und der Sieg ist unser, die Perfektion ist unser, die Verwirklichung unser. Lebt die Geistigkeit noch auf dieser Insel? Es gibt Menschen auf der ganzen Erde, die behaupten, die Spiritualität sei nicht mehr da.

Die Vorfahren waren geistig und himmlisch. Diese Tage geistiger Grösse und Herrlichkeit sind lange vergangen, heißt es. Nun haben wir in einer materialistischen Zeit gelebt. Ohne Gott, ohne geistiges Dasein, ohne inneres Erleben und ohne Erkenntnis. Die Geistigkeit ist für immer gestorben. Die Geistigkeit kann nie, nimmer, nie vergehen, denn die Geistigkeit ist die Notwenigkeit von Gott.

Es ist auch die Not der Menschen; aber diese Not ist für Gott realer als für den Menschen, weil es Gott ist, der diese geistige Not sowohl für sich selbst als auch für die Menschen hat. Die Geistigkeit kann niemals vergehen, weil Gott nie erlischt. Er schuf die Geistigkeit, um den Menschen mit Gott zu einen.

So lange Gott auf Erden oder im Paradies oder an einem anderen Ort seiner Erschaffung ist, muss es daher eine Geistigkeit sein, um Gott und den Menschen zu einen. Warum brauchen wir die Geistigkeit so sehr? "Aber die Geistigkeit sagt uns: "Mein Sohn, sieh auf, sieh hin. Du wurdest geboren, um einen göttlichen Wunsch zu verwirklichen, ihn zu verwirklichen, ihn zu verwirklichen.

"Das sagt die Geistigkeit jedem Menschen hier auf Erden in dem Moment, in dem er ernsthaft in das innerliche und tiefe Dasein tritt". Spirituelles und spirituelles Verhalten lehren uns etwas anderes: Es sagt uns, dass wir nicht an das Frustrations-, Furcht- und Trauerleben gefesselt sein müssen.

Sie sagt uns, wenn es stimmt, dass unser heutiges Dasein voller Leid, Frust, Versagen und Einschränkung ist, dann ist es auch richtig, dass wir ein Idealleben haben, das voller Eintracht, voller Perfektion, voller Vervollkommnung, voller Tugend ist. Die Innenwelt will die lebendige Verbindung zwischen unserem jetzigen und unserem Idealleben sein, demjenigen, das wir haben wollen.

Heißt Geistigkeit eine Negation der Erde? Wenn wir das spirituelle Dasein im wahrsten Sinn des Wortes annehmen, leugnen wir die ganze Erde nicht; wir verzichten nicht auf die ganze Erde. Wenn wir die Erde annehmen, wenn wir sie annehmen, wenn wir sie in göttlicher Form füllen, so wie es der Höchste will.

Das ist unsere eigene Lebenswelt. Gott muss hier sein, um sich selbst zu verwirklichen. In unserer Lebenswelt haben wir einen echten Bekannten, und dieser Bekannte ist das geistige Dasein. Spirituelles Dasein sagt uns, dass wir vom GÖttlichen kommen, dass wir im GÖttlichen wohnen und dass wir zum GÖttlichen wiederkehren werden.

Wer kann Geistigkeit praktizieren? Es gibt Menschen, die behaupten, dass die Geistigkeit nicht für diese Erde oder dieses äussere Wesen bestimmt ist. Da gibt es Menschen, die behaupten, dass Geistigkeit nur am Ende unseres Lebens geübt werden sollte; erst nachdem wir alle Erlebnisse gehabt haben, die die Außenwelt uns schenken kann, sollten wir in unser Innenleben eindringen.

Geistigkeit kann und sollte orts- und zeitunabhängig sein. Jeder auf Erden kann geistiges Handeln üben. Spirituelles Dasein kann niemals ein artifizielles Dasein sein. Spirituelles Handeln ist natürlich und spontan. Im Außenleben benötigen wir Kraft, um unser eigenes aufzufüllen.

Im geistlichen Bereich, in unserem Innenleben, braucht man Aufklärung. Um in unser Innenleben zu gelangen, braucht man Anregung.

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