Spirituell

Geistig

Heute spirituell zu leben bedeutet, seinen eigenen Weg der Religion und Esoterik zu gehen. Die Spiritualität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Einige Dinge können mit Spiritualität verwechselt werden oder denken, dass sie tun müssen, um wirklich spirituell zu sein. Ein absolutes und universelles Verständnis der Definition von Spiritualität gibt es nicht. Die spirituelle Seele ist eines der Hauptchakren.

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Spirituelle (aus dem Lateinischen spiritus ,spiritus, breath' oder spiro ,I breathe' - wie im Altgriechischen www. spiritus oder im Englischen ????, psyche ) heißt "Spiritualität" im weiteren Sinn und beschreibt eine auf das Geistige aller Arten oder im weiteren Sinn auf das Geistige in einem spezifischen Religiöse orientierte Sicht. Spirituelle Orientierung im spezifischen Religionsbegriff steht für die Idee einer spirituellen Verbundenheit mit dem Übersinnlichen, dem Jenseitigen oder Unendlichen.

Religiösität bedeutet die Verehrung von Ordnung und Diversität in der Gesellschaft und das Gefühl einer übersinnlichen Wirklichkeit,[1] (religiöse) Geistigkeit schließt aber auch die bewußte Orientierung und Ausübung einer als richtig erachteten Religionszugehörigkeit oder Weltsicht ein. Gegenwärtig wird die Geistigkeit vor allem als "Leitbegriff der postmodernen Religiosität" angesehen. Karl Baier erläutert die "Karriere", die der Ausdruck Geistigkeit bis heute fortgesetzt hat, damit, dass ihm die "Patina mangelt, die viele fromme Wörter in der Neuzeit angewendet haben".

Obwohl sie um 1900 auch in einem Enzyklopädie im deutschen Sprachraum erwähnt wurde[9], wurde sie hier erst nach 1960 massenhaft wirksam Karl Baier differenziert zwischen einer christlichen und einer ehemals angelsächsisch "neureligiösen" Art der Geistigkeit hinsichtlich der im Abendland anzutreffenden Geistigkeit. Die Erscheinung der Geistigkeit lässt sich nicht nur durch ihre Entstehung aus bestimmten Glaubensrichtungen herauslesen, sondern auch durch die Fragestellung, ob sie mit bestehenden Glaubensrichtungen oder Weltbildern kompatibel ist, möglicherweise ihre Vitalität begünstigt oder ob sie diese grundlegend in Zweifel zieht.

Laut einer Untersuchung der Westdeutsche Wilhelms-Universität Münster aus dem Jahr 2008 über Horoskopie, Sternenkunde oder Zauberei haben 17,3% der bundesdeutschen Einwohner Amulette, Kristalle und Steine eine geistige Ausstrahlung. Es wurde weiter unterschieden zwischen "nichtreligiösen, nichtgeistigen", "religiösen, nichtgeistigen", "nichtreligiösen, spirituellen" und "religiösen, spirituellen": Glaubensrichtungen und Glaubensrichtungen haben erkennbare geistliche Ströme erzeugt.

Das hat vor allem mit der unterschiedlichen Wahrnehmung, Darstellung und Bezeichnung der übergeordneten Autorität oder Realität in den Religionstraditionen zu tun: Gott (arabisch/islamisch: Allah), eine Göttin, Dao, Brahman, Maha-Atman, Shunyata, Großer Heiliger Geist, Lungen, Prag, Maha-Purusha, Sugmad, diejenige in Eintracht oder diejenige in Vielfalt usw. christliche Geistigkeit wird als die eigentümliche Art der Geistigkeit verstanden, in der die persöhnliche Verwandtschaft zu Jesus Christus im Zentrum steht.

Es ist immer auch Bibelgeistigkeit, gebunden an urchristliche Sitten. Die Vollkommenheit des Einzelnen ist in der kirchlichen Geistigkeit nicht nur durch Technik (Kontemplation, Bibellektüre, Beten, Liebe, Einkehr, Pilgerfahrt, Kirchenmusik) zu erreichen, sondern wird vor allem als Grazie erfahrbar. Christentum beinhaltet nicht nur die religiösen Riten, sondern kommt auch im täglichen Leben zum Ausdruck.

Auch durch die Tätigkeit von Klostern, priesterlichen Gemeinschaften, religiösen Bewegungen usw. entstehen neue Formen der Geistigkeit. In vielen Fällen ist aus einer monastischen oder monastischen Religiosität eine laienhafte entstanden, die sie dann aber gezielt transformiert hat. Die geistliche Zielsetzung im Buddha ist die Aufklärung. Zur spirituellen Übung gehören zum Beispiel Riten, die Anbetung eines Gott und das Verfolgen der individuellen Errettung.

In der islamischen Religion geht es darum, eine spirituelle Verbindung zwischen dem Menschen und der Umwelt auf der einen Seite und Gott auf der anderen Seite im Kontext der "heiligen" Schrift zu schaffen. Weltliche Denksysteme, die von Gott abstrakt sind, werden nicht als geistig klassifiziert. Jahrhundert (z.B. das Brockhaus Religionen - 2004-: "heute größtenteils synonym mit Frömmigkeit" oder das Wörterbuch der Psyche - 2000-2002-: "Frömmigkeit, eine von Glauben getragene spirituelle Orientitige und Lebensform") stellen die Religiosität mit Pietät gleich.

Nach Arndt Büssing et al. (2006) hängt es von dem ideologischen Zusammenhang ab, auf den sich die Nutzer des Begriffes "Spiritualität" berufen. Die Mitgründerin der Philosophischen Gemeinschaft, Helena Blavatsky, gründete die neuzeitliche Esperanza, in die Bestandteile der neu-hinduistischen Geistigkeit eingeflossen sind. Damit hat diese Art von Geistigkeit laut Aussage Baiers ihren spezifischen Christencharakter einbüßt.

21 ] Das englische Wort "Spiritualität" wurde dadurch ganz bewusst den spirituellen Praktizierenden der "Nekromantie" nahe gebracht. Die Enzyklopädie Oestergaard präzisiert jedoch den Ausdruck "spirituell" mit den Attributen "spirituell, witzig, auch spirituell, kirchlich" und bezeichnet den Ausdruck "Spiritualität" als "Spiritualität, spirituelles Wesen", der im Kontrast zur Materie steht.

Der Duden definierte zur Jahrhundertwende (1999-2004) das Thema Geistlichkeit als "Spiritualität; Innenleben, spirituelles Wesen". Heute wird in den Naturwissenschaften meist im weiteren Sinne - über Glaubensrichtungen und Glaubensrichtungen hinweg - und in engerem Sinne - kirchlicher - spirituell genutzt. 6 ] Laut dem Biophysiker Markolf H. Niemz lebt sowohl die Naturwissenschaft als auch die Religionslehre von geistlichen Antrieben.

Seinen Spiritualitätsbegriff faßt er in dem kurzen Spruch zusammen: "Spiritualität ist Wirklichkeit, die von innerer Kraft kommt. "Niemz betrachtet keinen Gegensatz zwischen einem geistigen und einem naturwissenschaftlichen Weltbild. Die " Suche nach dem Heiligsten " steht für den Religionspsychologen Kenneth Pargament von 1999 im Mittelpunkt seiner Spiritualitätsdefinition.

In der Transpersonalen Psyche wird das Geistige als die Erkenntnis der Wirklichkeitseinheit und die Anerkennung des Spirituellen als Wahrheit verstanden. Schon 1973 hieß es im Brockhaus: "Spiritualität ist heute ein oft verschwommenes Schlagwort, das unter den allgemeinen Begriffen des Esoterischen und der Beratung steht und bereits in fast allen weltlichen Zonen vorkommt.

"Gegenwärtig wird der Ausdruck Geistigkeit auch als Modewort im Rahmen von New Age und Alternativmedizin verwendet, aber auch als politisches Wort im Rahmen des Programms und im Namen einer kleinen Partei wie "The Violets - for spiritual politics". Unter den Gegnern der klassischen "abendländischen" Religionsformen wird der " West " seit dem neunzehnten Jh. als ein Gebiet der Welt mit einer wenig entwickelten Geistigkeit angesehen.

Das Konzept der "Spiritualität" in der Westkultur ist seit der Besiedlung der überseeischen Territorien durch die europäischen Länder ein Kriterium, um sie von den Ostkulturen zu unterscheiden und zu identifizieren. Der " materiell ausgerichtete West " wird allgemein als Opposition zur "östlichen Spiritualität" aufgefasst, was den beiden gegensätzlichen Richtungen einen Gegensatz verleiht: Spiritismus vs. Realismus, der in der Hegemonie des britisch-indischen kolonialen Diskurses dem ersteren überlegen ist.

Die Begriffszuordnung (Ost = Spiritualität / Westmaterialismus ) ist jedoch vom "Westen" dem "Osten" auferlegt und setzt eine frontale Position von Okzident und Okzident in Szene. König beginnt mit der klaren Formulierung ihres Ziels: "In diesem Beitrag geht es um die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Bild, nämlich der Polarisierung zwischen'indischer Spiritualität' und'westlichem Materialismus'...."[28] In diesem Beitrag erklärt König, dass die Repositionierung des "Westens" gegenüber der Indianerkolonie durch einen Teil der angestammten indianischen Oberklasse durch eine Neuinterpretation des Hindus erfolgt ist:

"Jahrhundert, als das zweigeteilte Konzept des Diskurses zwischen dem "spirituellen Osten" und dem "materiellen Westen" etabliert war, erklärte King, dass die von der kolonialen Macht minderwertig assoziierte "östliche Spiritualität" von der Inderbevölkerung aufgewertet wurde. Die " Indianerspiritualität " funktionierte nun in definitiver Unterscheidung vom "Westen" als positives Aufwertungsmerkmal der Identität.

30] Aus dem Selbstvertrauen und Verständnis der Indianer, die heute als "spirituelle Mission" gelten, entstanden die nationalen Strömungen und Weltanschauungen, die 1947 unter Gandhi zu Indiens Selbständigkeit geführt haben. In jüngster Zeit wurde der Ausdruck auch ohne Bezug zu Gott oder Transzendenz interpretiert, zum Beispiel von André Comte-Sponville in "Woran glaubst du als Gottloser?

Geistigkeit ohne Gott". In dieser Hinsicht könnte man von einer Humanistenspiritualität reden, die darauf abzielt, die Wertvorstellungen des Menschseins in eine Realität des eigenen Lebens zu verwandeln. In seiner Vorlesung "Spiritualität und geistige Ehrlichkeit"[31], die 2010 in Berlin stattfand, sprach Thomas Metzinger von einer philosophisch oder weltlich geprägten Geistigkeit, also einer epistemischen und ethischen Lebensauffassung, die dem Grundsatz der geistigen Ehrlichkeit, bedingungslosen Ehrlichkeit, Wahrheit und Bewusstheit gegenüber sich selbst entspricht, um Fehler und Selbstbetrug zu verhindern.

Geistige Ehrlichkeit erlaubt es nicht, etwas ohne ausreichende Beweise, Hinweise oder Umstände zu erahnen. Eine richtig begriffene Geistigkeit ist daher leicht mit den Prinzipien der Erleuchtung zu vereinbaren, gerät aber immer in Widerspruch zu existierenden religiösen und philosophischen Gemeinschaften, besonders zu deren Theorien. Laut seiner Aussage ist der kognitive Prozess der Geistigkeit durch vier Merkmale gekennzeichnet: nicht-theoretisch (d.h. durch Praxiserfahrung ), nicht-propositional (keine Aussage mit einem Gehalt an logischer Wahrheit), nicht-diskursiv (Kognition kann nicht linguistisch vermittelt werden, sie kann allenfalls impliziert werden).

Die Psychologin Rudolf Sponsel versteht im Jahr 2006 Geistigkeit als eine mehr oder weniger bewußte Auseinandersetzung "mit Fragen nach Sinn und Wert der eigenen Lebenswelt, der Menschen und vor allem der eigenen Lebenswirklichkeit und deren Selbstverwirklichung". 32] Die Geistigkeit schließt demnach auch eine spezielle und nicht unbedingt im Konfessionssinn begriffene Religionshaltung einer Person ein, die sich auf das über- oder unterschwellige Wesen Gottes oder auf das Wesen der Transzendenz, der nichtpersönlichen Endwahrheit oder der obersten Realität ausrichtet.

Rudolph Sponsel nennt Verhalten, das es Außenstehenden ermöglicht zu unterscheiden, ob eine andere Person von "Spiritualität" gekennzeichnet ist: "Aufwachen und Aufstehen (den Tag entsprechend begrüßen), Nachdenken, Meditation (Satipatthana-Meditation), während eines Spaziergangs, während der Arbeit zu Hause (z.B. in der Wohnung). Spülen, Bügeleisen, Zwiebelschalen, Wasserblumen), an der stillen Stelle der Toiletten, danke Gebet vor dem Verzehr, bei einem Entwurf (Tischdecke, schöne Ferienwohnung, Malerei), beim Musikhören, beim Anziehen eines Kamins oder bei Kerzenschein; bewusstes Einatmen; völlige Beachtung und Verehrung einer Aktivität, Blüten, einen geistlichen Schriftzug (z. B.

"Oft sind geistige Erlebnisse, wie Nahtoderfahrungen, Nachttodkontakte oder Medienkontakte der Startpunkt für eine lebendige Geistigkeit. 36 ][37] Eine Nahtod-Erfahrung ist mit Folgen assoziiert, die oft eine starke Zunahme der Geistigkeit in der betreffenden Person beinhaltet (siehe Folgen von Nahtoderfahrungen). Die meisten Glaubensrichtungen behaupten auch, dass ihre Lehre auf geistlichen Erlebnissen beruht - zum Beispiel durch die Erfahrung von Hellsehern, Mythen etc.

Was ist die sogenannte Evangelisierung? GTB 1456, ISBN 3-579-01456-0 Hermann Braun: Weltliche Existenzen. S. 331-346. Anton A. Bucher: Geisteswissenschaft. Die Beltz-Verlags-Union, 2007, ISBN 978-3-621-27615-3 Arndt Büssing, Thomas Ostermann, Michaela Glöckler, Peter F. Matthiessen: Geistigkeit, Krankheiten und Heilen - Sinn und Ausdruck der Geistigkeit in der Humanmedizin.

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7. Februar 2010 70. Seite 11. November 2010 unter ? youutube.com (Memento vom 3. Sept. 2013 im Internet-Archiv) "Spiritualität und geistige Ehrlichkeit" Teil 1 (spec. min. 6:00 ff.), s. auch Thomas Metzinger: Geistigkeit und geistige Ehrlichkeit. Rudolf Sponsel: Spirituelle Studien - Eine Studie der Psychologie. Abc Arndt Büssing, Thomas Ostermann, Michaela Glöckler, Peter F. Matthiessen: Geistigkeit, Krankheiten und Heilen - Sinn und Ausdruck der Mediziner.

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