Spiritualität was ist das

Die Spiritualität, was ist das?

Erläuterung des Begriffs der Spiritualität aus humanistischer Sicht. Das merken wir oft gar nicht. Humanistisch Spiritualität - was ist das? Spiritualität wird heute oft gehört, schimmerndes Schlagwort. In der Regel wird es - typischerweise - als Tarnungswort für Religiosität Religiosität, nämlich für eingesetzt, das die Verbreitung individualistischer Religiosität, die kaum institutioneller verankert sein soll und sich ein sehr persönliches Glaubensmenà - Esoterisch verziert - aus einem globalen Angebot herbeifÃ?

hrt. Von keltisch und schamanistisch, von indisch und indisch, von ostasiatisch und jüdisch-Christian Versatzstücken brühen viele ihre eigene "spirituelle" Mischensammlung aus und versuchen es dann wieder auf eine ganz andere Weise.

Luckmann hat dafür den Erfolgsbegriff "Patchworkreligiosität" geprägt. Verständlich, so dass viele Anhänger eines ernsten, gottlosen und freidenkerischen Geistes mit "Spiritualität" nichts zu tun haben können und darin nur eine gegenwärtige Ausbreitung von Irrtum und Verdunkelung vermuten. Die Bezeichnung Spiritualität "cleanse" betrachte ich als verkehrt und mache Werbung für dafür, um einen genaueren Blick darauf zu werfen und zwischen esoterischen Rüschen und mentalem Schlamm auf der einen Seite und legitimer Bedürfnissen und unentbehrlichen Bedenken auf der anderen Seite zu unterscheiden.

Ich möchte ohne Berührungsängste den Ausdruck "Spiritualität", weltlich-humanistisch angemessen, sicher, sauber, zweckmäßig, so dass er ohne Unterbrechung mit Tageslichtbewusstsein und geistiger Deutlichkeit verwendet werden kann. Der Mensch, der keine geistliche Seite hat, ist arm und unfruchtbar, verkürzt über den Vernunftglauben. Einen geistlich vertieften Humanoid dagegen bildet auch konzeptionell Brücke zu einer einflußreichen Strömung des Zeitgeists und ermöglicht so Gespräch bei der Suche nach Menschen aus diesem Umkreis.

Ich übertrage nicht die Befugnis, zu definieren, was unter Spiritualität zu verstehen und was zu verwerten ist, auf esoterische Publikationen. Bezogen auf das lateinische Wort Ursprung (spiritus heißt Geist) sage ich einfach zunächst: zunächst bedeutete Spiritualität, geistige Orientierung. Dabei muss zwischen Spiritualität und Religiosität deutlich unterschieden werden. Spirituell Bedürfnisse sind gemüthafte Bedürfnisse: der Wunsch nach Bedeutung, Zielsetzung, Unterstützung, Ordnung, Komfort, Lebensmut.

Das Unterscheidungsmerkmal zwischen einem säkular-humanistischen und einem religiösen Spiritualität ist der Inhalt, nicht die Form. Aber auch Yoga, Fasten und Meditation sind nicht Domäne irgendeiner Religionen, sondern können sich von ihrem Ideal (möglicherweise religiösen) Domäne lösen, die auch in einem attheistischen Life-Vorschlag einen Wert zu erkennen geben. Zwei Gedichte verdeutlichen den Gegensatz zwischen einer säkular-humanistischen und einer religiösen Figur von Spiritualität.

Ein undogmatischer, skeptischer, säkular-humanistischer Spiritualität, der die Unsicherheit des Menschen ohne Illusion in den Augen von tatsächlichen sieht, kommt in Heinz Kahlaus' Gedicht "Kein Gott" zum Ausdruck. Welches ist das spezifische Geistige, das in beiden Schriften zu finden ist - ungeachtet ihres Widerspruchs im Inhalt - ausdrückt? Zum ganzheitlich - Geist und Gefühl einschließenden - Typ von Spiritualität gehört die Gespür für Symbolkraft und ihre nicht-sprachliche, bildnerische Ausstrahlungskraft.

Für ein säkular-humanistisches Spiritualität Ich möchte gern das Yin-Yang-Symbol entwickeln, ein Geistesgeschenk Asiens an die Menschen. Dabei ist es von Bedeutung, dass für ein produktiver Umgang und die interne Barriere zu übersehen oder die Interpretationssouveränität über seinen Sinn durch New Age-Autoren oder durch Jutta Ditfürth entwinden lässt.

Für a gründliche - in sinologischer und philosophischer Hinsicht gesichert - fehlen hier die Analysen des Yin-Yang-Symbols. Der tatsächlichen Binnengrenzen des Zeichens hängen mit der Absolutisierung des konjunkturellen Miteinanders. Diese Reservierung schmälert jedoch nicht zuletzt die fruchtbare Nutzbarkeit des Yin-Yang-Symbols als spirituelles Leitmotiv. Ebenfalls für ist die Theoriearbeit im Sinn des Menschseins die von Yin-Yang inspirierte Polaritätsdenken nützlich.

Das Polarität von Geist und Seele unterliegt dem Verhältnis von Aufklärung und der Aufklärung. Wenn Aufklärung nicht zu einer bloßen Anweisung werden soll, muss es sich in die Aufklärung hineinentwickeln. Aufklärung, die nicht aufleuchtet und dann aufleuchtet, wird beibehalten. Aufklärung und Aufklärung beziehen sich auf einander wie Verständnis und Fühlen, wie Konzept und Selbstverständnis.

Diejenigen, die natürlich ohne Aufklärung nach Aufklärung streben, sind auf der Suche nach konzeptueller und sprachloser, d.h. geistloser Direktheit. Aufklärung und Aufklärung gehören zusammen wie Besinnung und Nachdenken. Humanistisch Spiritualität ist nicht alles. Dabei geht es nicht nur darum, unser geistliches Umfeld zu verbessern, sondern auch um ästhetisch bis zum Internet.

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