Spiritualität und Gesundheit

Geistigkeit und Gesundheit

Die Spiritualität und religiöse Rituale beeinflussen die Psyche des Menschen. Geistigkeit und Gesundheit: Konzepte, Operationalisierung,. Die Spiritualität und die Gesundheit: Konzepte, Inbetriebnahme,. Zusammenhänge und Bedeutungen als Grundlage für die Integration in die Gesundheitsförderung. In diesem Artikel werden ausgewählte Aspekte der komplexen Kultur, Spiritualität und Gesundheit behandelt.

Spiritualität: Der Glaube ist so gut für unsere Gesundheit.

Die Menschen vertrauen auf alles nur Erdenkliche. Auch geht es nicht um die täglichen Kämpfe und Straftaten im Auftrag der Weltreligionen, die Verdrängung der Andersgläubigen, nicht um die tödliche Dimension der Religiosität. Man fragt sich, ob es für die Gesundheit gut wäre, sich einen Gott auszudenken, an ihn zu glauben und diesen Glaube zu erleben.

Sind die Religionen, wie regelmässige körperliche Betätigung, intakt? Inwiefern beeinflusst die Spiritualität eines Menschen seine Seele und damit seinen Leib? In der Vergangenheit wurden solche Fragestellungen oft als unwichtig oder unzugänglich erachtet. Die Herangehensweise der Wissenschaftler an diese Fragestellung ändert sich, sagt Christoph Wulf, Diplompsychologe an der FU Berlin.

Besteht ein menschliches Grundbedürfnis nach Spiritualität? Die " unglaubliche Sinnhaftigkeit " von Riten für die menschliche Seele wird von Wulf thematisiert. Die Riten bilden Gemeinsamkeiten, sie sorgen für Ordnung und damit für Geborgenheit, in Riten lernst du, dich in deiner eigenen Welt zu entfalten. So ist Wulf mit den aus Riten zusammengesetzten Glaubensrichtungen fix.

Dies ist die gemütliche Art der Religiosität, sie erleichtert die Seele, wenn man sich darin niederlässt. Hier werden Glaubensrätsel gelöst, größere Kräfte und eine Schutzgemeinschaft angeboten. Sind die Religionen also nachweislich intakt? Da gibt es Wissenschaftler und mittlerweile auch viele Untersuchungen, die das behauptet haben. Der Großteil dieser Untersuchungen stammt aus Nordamerika.

In den USA werden Glaubensfragen und die richtige Lebensweise sehr ernstgenommen. Zuerst studierte Harold König zunächst Geschichtswissenschaft und wurde dann Diplompsychiater. König erfasst Untersuchungen zu den Themen Religionen und Gesundheit und bewertet sie in Metastudien. Seit geraumer Zeit fragt man sich, ob der Glaube an Gott intakt ist.

Das Forschungsfeld sei jedoch seit der Hälfte der 90er Jahre explosionsartig gewachsen, meint er. Etwa 80 % des Studiums befassten sich mit dem Vorteil von Religiosität und Spiritualität für die Seele. König macht keinen Unterschied zu anderen Glaubensformen, er interessiert sich nicht dafür, ob der katholische Glaube mehr als nur Schamanismus mitbringt.

Die Gläubigen haben all diese Themen in den meisten Untersuchungen besser gelöst. Glauben kann depressive Zustände mildern - beinahe 70 von 444 Untersuchungen, die König zu dieser Fragestellung gefunden hat, belegen dies - und gegen Angstzustände vorgehen. Auch für den Organismus sah König Vorzüge. Dies wäre in 82 Untersuchungen nachgewiesen worden.

Verständlich, dass Glauben den Druck abbauen kann, dass Religionen mit ihren Spielregeln für ein geregeltes Dasein ohne gefeierte Nacht, Alkohol-Exzesse und, wie Koenig schreibt: "riskanter Sex", risikoreiche sexuelle Praktiken sorgen. Es stellt sich die Frage, wie Gläubige mit Alkoholabhängigkeit, die dank ihres Vertrauens die Drogen rascher loswerden konnten, darauf reinfallen konnten.

Ist es überhaupt möglich, den Glaube wie eine Medizin zu erproben? Aber wie funktioniert das überhaupt: Teste deinen Glaube wie eine neue Medizin? Koenigs Metastudie beschäftigt sich nicht mit Fragestellungen der Wissenschaft. Doch wie können wir die Auswirkungen des Vertrauens prüfen? Weder gibt es ein gewisses Mass an Glaube - noch an Nichtchristlichkeit.

Bei allen methodischen Problemen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wissen, ob der Glaube der Menschen gesund ist, ob es für gesündere Menschen einfacher ist zu denken? Das Studium dieser Fragestellungen ist nicht sehr produktiv, sagt Peter Walschburger. Anthropologisch gesehen hat sie " den charakteristischen Aspekt einer allgemeinen Strategie der Angstbewältigung ", sagt Walschburger.

Religionen sind - neben den gesundheitsförderlichen Ritualen - wohl kein Wundermittel. Er hat sich auch mit der Fragestellung beschäftigt, ob der Glauben die Gesundheit beeinflußt. Weber nennt auch die Untersuchungen, in denen sich herausstellte, dass gläubige Menschen oft eine stabile Seele haben. Glauben kann auch die Seele schädigen, meint Weber.

Menschlicher Glauben beeinflusst die Seele, so oder so, wie Weber meint, das sollten Mediziner und Therapeuten berücksichtigen. Je nach Religionszugehörigkeit geht es um den Weg zur Aufklärung oder um eine Herangehensweise an Gott. Meditation - oder wie es weniger geistlich genannt wird: Entspannungsübungen - beruhigt Menschen nachweislich. Wie das gemeinsame Beten erleben Menschen beim Mitsingen einen " Fluss von Emotionen ", sagt Christoph Wulf, der sich mit der kraftvollen Auswirkung von Riten auf den Menschen auseinandersetzt.

Jeder, der mit anderen Zuschauern in einem Fußballstadion singt, kannte das. Die Spiritualität ist an vielen verschiedenen Stellen zu finden. Einfaches, monotones Silbensingen, Mantras oder Klänge zu besingen, ist ein sehr häufiges geistliches Zeremoniell. Solche religiösen Lieder nennt man Sänger. Christoph Wulf sagt, dass Rituale oft "implizites Wissen" enthalten.

Man kann für das gemeinsame Singen behaupten, dass es jetzt explizite Erkenntnisse gibt - Untersuchungen, Recherchen. Wie bei anderen Gebetsriten geht es in erster Linie darum, mit Gott in Kontakt zu kommen, um geistliche Praktizieren. Also, wenn Sie nicht nur im Service sitzen, sondern dazwischen aufstehen oder beim Betrachten der Meditation ganz schön lange gehen, dann ist das für Ihre Gesundheit sehr vorteilhaft.

Yoga, von Buddha und Hindu seit langer Zeit betrieben, war eigentlich kein Sport, sondern eine geistige Übung. Essen gläubige Menschen gesündere Lebensmittel? Und was ist gesundes Essen? Dies sind große Fragestellungen, zu denen die Wissenschaft jede Woche neue Ergebnisse veröffentlicht. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Art und Weise, wie es zu den Regeln der Religion kam. Diplompsychologen und Ethnologen, die sich mit Religionsritualen und ihrer Herkunft auseinandersetzen, sagen: Essregeln sind vor allem dazu da, eine Gemeinde zu errichten.

Werden die religiösen Ernährungsregeln jetzt intakt? Gläubige Menschen können im Allgemeinen zu viel fressen - und sind anscheinend übergewichtig. In der Tat gibt es einige Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Religion und Körpermaße untersuchen. Harold Koenig hat in seiner Studie über Glaube und Gesundheit geholfen, sie zu bewerten. Untersuchungen haben gezeigt, dass Sozialkontakte die Menschen mental und physisch in Form sind.

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