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Tarot: Wie man seine Karte legt Wenn Sie die Tarockkarten legen wollen, müssen Sie sich zunächst auf ein Verlegesystem einlassen. Am einfachsten sind 3 x 3 Karten: die ersten drei versinnbildlichen die Geschichte, das Gegenwärtige und das Zukünftige, die zweiten drei die eigene Person, den Gegenüber und die Umgebung und die dritten die Vor- und Nachteile und die Nachteile. Doch als Mittel der Selbstkenntnis bietet das Tarock viele bedeutsame Ansätze. Man unterscheidet heute zwischen drei unterschiedlichen Varianten: dem Marseiller-, dem Crowley- und dem Reiter-/Waite-Tarot. In allen Variationen sind 78 Spielkarten, bestehend aus dem kleinen und dem großen Arkan, enthalten.

Die 22 Trümpfe des Tarots, die auch die besten bekannten sind, werden Große Arkane genannt:

Alles in allem wird die Große Arkane auch die Heldenreise bezeichnet, da alle zusammen die Entfaltung des Menschen vom naive, kindlichen bis zum klugen Greis sind. Die Große Arkane wird durch die Kleine Arkane vervollständigt, das charakteristische Kartenspiel mit den Farbtönen Diamanten, Herzen, Keulen und Schaufel. Doch was steckt hinter der Vorstellung vom Tarock?

Tarot ist ein französisches Stichwort, das auf dem italienischem Tarocchi (Trumpf) beruht, obwohl der genaue Ursprung nicht ersichtlich ist. Es ist offenkundig, dass die ersten Tarockkarten im Laufe des Mittelalters ihren Weg aus der muslimischen Zeit nach Europa gefunden haben und zunächst noch viele verschiedene Spielkarten waren. Jahrhunderts entstand der Standardsatz von 78 Spielkarten, darunter 22 Trümpfe.

Der Tarot als Kartenlesegerät wurde zum ersten Mal im ausgehenden achtzehnten Jh. von Antoine Court de Gébelin genannt, einem schweizerischen freimaurerischen Künstler, der in den Landkarten die religiösen Zeichen des antiken Ägypten aufdeckte. Der Marseille-Tarot wurde von Oswald Wirth um geheimnisvolle Zeichen ergänzt, die zum Teil auf der Grundlage der Kabbalah entstanden sind.

Spielkarten - Dolmetschkarten, mit Kartenbuch

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