Somatisierte Depression

Die gesättigte Depression

Körperliche Depression, auch bekannt als somatisierte Depression, beinhaltet den körperlichen Schmerz und die Belastung einer betroffenen Person. Das Larvierte wird auch als somatisierte Depression bezeichnet. Als die Depression auf den Leichnam trifft Renate H. war bis vor sechs Monaten das, was man heute "Silver Ager" nennt. Bei Renate H.

kam es zu einer so genannten larvatisierten Depression, die sich vor allem bei körperlichen Symptomen wie z. B. Schmerz auswirkt.

"Letztendlich bedeuten alle diese Begriffe im Wesentlichen dasselbe, und zwar Depression, die sich hinter physischen Leiden verbirgt", erklärt Ulrich Hegerl, Leiter der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Universitätsklinik Leipzig. "Depressionen können viele körperliche Folgen haben", sagt Hegerl, der auch Vorsitzender der Deutschen Depressionsstiftung ist.

Ist der Appetitverlust bei den Erkrankten gering, kann es leicht zu Magenverstimmungen wie Brechreiz, Flatulenz oder Obstipation kommen. Noch wichtiger ist, dass sich eine solche Depression auf den Organismus auswirken kann, sagt der Psychologe Ulrich Hegerl: "Wenn man an Depressionen leidet, nehmen bereits bestehende physische Leiden eine andere Form an.

"Depressionen machen jedes Gefühl zu einem Unwohlsein. Aufgrund dieser Symptomatik, meist Schmerz, holen sich die Patientinnen und Patienten anschließend Unterstützung vom behandelnden Arzt. 2. Einige vermuten, dass ihre Depressionen wenigstens zu den Symptomen beitragen könnten, sagen das aber nicht, weil es für sie unerfreulich ist. Meist steht die körperliche Beschwerde im Mittelpunkt, so dass ihre tatsächliche Ursachen - die Depression - von den Betreffenden ignoriert oder allenfalls als Begleitsymptom angesehen wird.

"Eines der Grundprinzipien der Depression ist, dass sie nach ihrem Stoff sucht", so Hegerl. "Das Negative im Alltag des Betreffenden wird dann in vergrößerter Form erkannt und ins Blickfeld gebracht. "Mal ist es der Beruf, mal die Partnerschaft, mal der Stoff. Häufig ist der wirkliche Grund der physischen Beschwerden schwierig zu erahnen.

Eventuelle physikalische Gründe müssen zunächst genau abgeklärt werden. Ein aufmerksamer Doktor sollte die Alarmklingeln läuten, wenn es keine organischen Gründe für die Symptome gibt und sie sich trotz der Behandlung nicht verbessern. "Zur Bestätigung der Diagnosestellung bittet der Doktor dann ausdrücklich um die klassische Depression", sagt Ulrich Hegerl.

Manche Patientinnen und Patienten wollen nicht zugeben, dass sie an Depressionen erkrankt sind. Deshalb sollte der behandelnde Arzt mit Geduld erläutern, wie die Krankheitsbilder mit einer Depression zusammenhängen können. Wenn die Behandlung die gewünschte Wirksamkeit hat und die Perspektiven gut sind, tötet man zwei Vögel mit einem Stein in einer "versteckten" Depression: Mit dem finsteren Vorhang über der Brust sind auch die physischen Probleme oft verschwunden.

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