Seherin Buchela

Seer Buchela

Das Leben zwischen Buche und Birke. Die " Seherin von Bonn " ist die berühmteste Deutsche. Die Hellseherin des Rheins youtube com RomaSintiInfo. Frau Buchela, Bourgeoisin Margareta Gaussanthier, nannte sich selbst eine Seherin. wird ein weiterer biographischer Zeitungsartikel über die Seherin hinzugefügt:.

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Frau Buchela (* Dezember 1899 in Honzrath; ? August 1986 in Bonn) wurde als " Bonner Weissagerin " und " Pythia vom Rhein " bezeichnet. Ihr richtiger Name war Margarethe Goussanthier, geborene Margarethe L. G. Merstein. Ihr zufolge wurde sie auf einem Acker unter einer Bucht zur Welt gebracht, was ihren Bühnennamen ausmacht.

Doch in einem früheren Fernseh-Interview im Jahr 1953 gab sie die weniger geheimnisvolle Begründung, dass sie in der Schulzeit oft Buchecker aß und deshalb von ihrem Lehrmeister den Beinamen Buchela erhielt. Sie hat ihre Jugend im Kinderheim verbracht und Adam Goussanthier geheiratet. Ein nach Madame Buchela genannter Springbrunnen wurde 2002 in ihrem Geburtshaus gebaut.

Das Buchela" von Monika Littau. BUCHELLA ("Margarethe Goussanthier", geb. Merstein). Inszenierung: Ursula Koehler-Lutterbeck, Monika Siedentopf: Damen im Rheinland. Hildegard Ginzler: Die Seherin Madame Buchela (1899-1986). Zwischen Buchen und Birken. 2000, Achweiler 1999, S. 153 Die Visionärin Margareta Goussanthier (1899-1986), "Madame Buchela".

Die Auferstehung von Frau Buchela. Die Hildegard Ginzler: Buchela - die "Pythia des Rheins". In: General-Anzeiger, 22. Februar 2006 Roland Schmitt: Gussanthier Margarethe. In den Fußstapfen von Lennart Wolff, Frau Buchela.

Der Visionär Madame Buchela

An ihrem Remagener Grabmal steht "Buchela" und nur darunter Margareta Goussan-thier, also der Bürgername, unter dem nur wenige den berühmten Visionär kannte. Buchela, auch Madame Buchela getauft, wurde von der Fachpresse immer wieder als " Pythia des Rheins " oder " Seherin von Bonn " apostrophiert. Von 1958 bis 1961 lebte die gebürtige Buchela in Bad Bodendorf und bis 1986 in Rom, ihr Ansehen hatte sich von hier aus ausgebreitet.

Dabei lernte met Helmut Kohl and Helmut Schmidt, Erich Honecker and Ludwig Erhard, as she says in the book2) "Ich aber sage euch - Das vermächtnis der großen Seherin", published by ghostwriter in 1983. Sie wurde Buchela genannt - so viel können die Leute von Remagen auch behaupten - weil sie unter einer Bucht geboren wurde.

Die Buchela hatte zwei Zimmer (Büro und Arbeitszimmer) von ihren beiden Vätern, dem Paar Barrenstein, in der Bodendorfer Vorsorge-Ahrperle anmiete. Einige Leute fuhren in völliger Verzweiflung in einem Taxis, weil sie dachten, nur Buchela könne ihnen noch mithelfen. Um 1960 stattete der Publizist Rolf Sibelius dem Visionär im Departement Aargau einen Besuch ab und meldete sogar 80 Besucher pro anstrengendem Arbeitstag3).

Mit den Barrensteinen kam Buchela sehr gut zurecht. Auch Charly reißt gern von seinem Laufstall in Buchelas Büro für den Damenschmuck, so dass die Barrenstein-Tochter ihm einst ihr Jahrmarktsarmband gegen ein gestohlenes Goldband schenken musste. Während Buchelas Kunden in der Regel nur ihr eigenes Los im Sinn hatten, "interessierten sie sich nicht mehr für das Los ihrer Tischnachbarn", lernte Sibelius in der Region eine Person kennen, die sie "rein menschlich" zu schätzen wusste und mit ihr an der Ahr und am Rhein in weniger frequentierten Momenten Kaffeetrinken und beim Fasching tanzte.

Auch wenn sie "eine wundervolle, besonders hilfreiche Person" war (pensionierter Remagener Oberbürgermeister Hans Peter Kürten), so eine "gutherzige Frau" (Liane Koll, Remagener Nachbarin)? Sie nannte ihn, war im Hause Viktoriabergweg 5 etwas zu beurteilen oder ob den Kindern (in Rémagen drei Äffchen und zwei Hunde) etwas gefehlt hat. Buchstäblich zu Besuch beim Paar Schreier, sah den Karnevalsumzug aus ihrem Hause und begleitete eine Silberhochzeit.

Wenn sich die Bodendorfer Gäste der Visionärin am Telefon meldeten, suchte sie eine andere Ausweg. In dem Hotel/Restaurant "Zum Kapellchen", in der Nähe ihres Wohnortes, mussten die Kunden einen Besuchstermin mit der Vermieterin Agnes Müller vereinbaren und dort abwarten, bis Buchela sie kommen konnte. Die Buchela gab all ihre Kräfte dem Sehvermögen, das ihre Begabung, ihr Verfluchung, aber vor allem ihre Pflicht war.

Buchela verbringt ihre Freizeit mit den beliebten Haustieren, macht einen Spaziergang und ruht sich vom Erleben aus. Deshalb gibt es Menschen wie mich", war Buchela davon Ã?berzeugt. Buchela, "eine sehr schlichte, gar nicht arrogante Frau", gläubig von zuhause aus ( "Albert Schreier"), betet jeden Tag, lobt Gott im Walde, ist äußerst karitativ und hat ein hochprofessionelles Ethos entfaltet.

Buchela ist nicht geblieben. Niemand verlässt sie mit bloßen Händen, sagt das "Erbe". Auf jeden Fall erfahren Nachbarn Michael Schmitz im Kramladen, dass Buchelas Geschwister Harth dort einkaufen, weil die Seherin selbst, weil sie so ärmlich war, um Essen ersucht hatte. "Bereits das " Recht ", das das Nebeneinander von Sintis und Romas reguliert, hat Buchelas Geburtshaus beeinflusst.

Margareta Meerstein wurde unter dieser Rotbuche geboren, weshalb ihr der Name Buchela von ihrem Familienvater stammt. Sie kam ins Kinderheim nach St. Wendel zu den Borromäerinnen13), wo sie sich wohl fühlt, weil hellhäutige und schwarzhäutige Kleinkinder gleich gut aufgehoben sind und sie ihr Hellsehen verliert. Nach dem Verlassen des Waisenhauses war das Geschenk des Sehens wieder da.

Für einen kurzen Zeitraum war sie bei einem Kaufmann in Lebach tätig, ein Wechsel in, so Buchela, "das alltägliche Leben einer herumstreunenden Zigeunerin". Ihre Lebensfreude nahm zu, als ihre um ihr Einkommen besorgte Mama energisch versucht, Buchela daran zu hindern, zu verheiraten. Der 23-jährige Straßenhändler konnte also nur "das Gesetz", den Sitte der Reisenden benutzen, bei ihren Lieben zu übernachten, um die Erlaubnis der Gastfamilie zu drängen.

Bukela hat ihn geheiratet. Die beiden gaben die Reise auf, blieben in Stotzheim und versteckten nur ihre Häuser, weil die bereits vor 1933 benachteiligten Roma immer häufiger unter Kontrolle gebracht, festgenommen und in KZs geschickt wurden. Der Ehemann von Buchela, Adam Goussanthier, wurde zum Militärdienst einberufen. Buchela hat die drei Töchter Joséle, Anna und Maria mutig aus einem Camp bei Honzrath befreit.

Die Mutter von Buchela, die mit den Freigelassenen und zwei weiteren Kinder zusammen mit den Kleinen nach Frankreich gegangen war, wurde nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht. Aus Buchelas Familie haben es nur sie und ihre Brüder Katja, Mariann und Dandela geschafft. Trotz dieser Einbußen behielt Buchela ihre menschliche Liebe. In " Legacy " erzählt sie von den wirklichen Nöten des Menschen hinter materiellem Anliegen und fördert mehr Menschlichkeit.

Die alte und gebrechliche Buchela hinterließ nur wenige Besuch. Mit dem Mord an Neffe Wolfgang im Jahr 1976, der wie sie mehrere Clubs in Rémagen unterstützt hatte, "war auch die glitzernde Zeit der Buchela vorbei", sagte Nachbar Erich Schmitz. Aber der Frieden, nach dem sich Buchela sehnte, wollte sich nicht durchsetzen. Der Umzug von der Firma Carla Wiedeking nach Oswinter Ende 1986, wo sie luftdicht von der Aussenwelt abgeschottet wohnte, hat viel Staub aufgewirbelt.

14 ) Ein Rechtsanwalt aus Sinzig war überzeugt, dass Buchela, die in Oberschwinter wohnen wollte, perfekt aufgehoben war. Buchelle verstarb am 8. 11. 1986 im Alter von 87 Jahren nach einer OP im Malteser Krankenhaus in Bonn. Die Seherin findet ihre letzten Ruhetage nach einem Begegnungsleben, das sich den Fragestellungen anderer öffnet, aber im Herzen geheimnisvoll bleibt, unter einer birkenartigen Struktur auf dem Gräberfeld von Remagen.

Am 8. März 1958 wurde sie in Bodendorf im "Haus am Weiher" registriert, ab 7. August 1958 "über der 60. Ahr" und ab 28. Februar 1961 in der Remagener Viktoriabergstraße 5 Stotzheim, Kreuzbergstraße 8 und am 5. Oktober 1964 seine Hauptwohnung. Sie ist am 27.7. 1986 nach Obenwinter gezogen (Auskunft des Einwohnermeldeamtes in Remagen).

Die Seherin von Bonn, Rolf Sibelius. Warum kommen Sie nach Buchela? Bei Sibelius (Anmerkung 3) war folgendes zu beobachten: "Madame Gussanthier kommt. Buchela, But I tell you - Das Vermächtnis der großen Seherin, München 1983, S. 228, 243-253 Ebenda, S. 15/16: "Ich bin eine ganz gewöhnliche ältere Frau....Ich kann nur von eins Uhr bis fünf, halbe Stunde nach fünf, vielleicht mit fünf oder sechs Personen reden.

Buchela, Verlag, S. 228. Ebenda, S. 29, ist der Name von Unzerath. Die Stadt Euskirchen, Stadträtin Leuschner, hat in den Akten des Standesamtes keine Beglaubigung des Todes von Anton gefunden, so dass die Aufnahme von Buchela in das Kinderheim in St. Wendel (siehe auch Anmerkung 13) nicht datiert werden kann. Der " Pfarrer vom Rhein " verstarb im Spital. Im " VERMÄCHTNIS " erzählt Buchela von ihrem ersten verstorbenen Sohn, der nach der Entbindung gestorben ist, ohne die lebenden zu nennen.

Im Einvernehmen mit Buchela legte der Rechtsanwalt den künftigen Verbleib fest. Auf dem Begräbnis war ihr Wohnsitz in Obwinter noch ein explosives Gesprächsthema. Buchelas Verwandte hatten Buchela nie ausgebeutet, sondern nach dem Familienprinzip der gegenseitigen Unterstützung agiert, ruft Buchelas Schwesterschwester Mariann den Hinterbliebenen zu, vgl. Manfred Ruch: "Musik ist das Allerletzte, was wir ihr noch schenken können" Buchela liegt nun unter einer in Remagen begrabenen Waldbirke "Die Seherin vom Rhein" - "Spirituelles Testament", diktierte, Nr. 265, 15/16.11.1986.

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