Seherin Baba Wanga

Die Seherin Baba Wanga

Die " Seherin von Petrich " sagte also nicht nur den Tode Stalins, den Angriff auf das World Trade Center und den Niedergang der kurskischen Armee voraus, sondern auch ihren eigenen Tag des Todes am 11. 8. 1996.

Die " Seherin von Petrich " sagte also nicht nur den Tode Stalins, den Angriff auf das World Trade Center und den Niedergang der kurskischen Armee voraus, sondern auch ihren eigenen Tag des Todes am 11. 8. 1996. Sie wohnte mit ihren Kindern bei ihrem Familienvater, wo sie in armen Familien ohne biologische Eltern aufgewachsen ist (starb früh).

Mit dem Tod ihres Vaters 1940 zeigte sich die Kommunikationsfähigkeit der 30-Jährigen mit einem Lebewesen, das sie erstmals als "strahlende Reiterin" bezeichnete und von dem sie ihre ersten Nachrichten erfuhr. Die Nachricht vom Hellsehen des Sehers breitete sich rasch im makedonischen Dorf Novo Selo aus.

Ein Soldat war Dmitry Gushterov, den sie 1942 geheiratet hatte und mit dem sie später in seine bulgarische Geburtsstadt Petrich umzog. Der Beliebtheitsgrad des "Sehers von Petrich" wurde 1943 erreicht, als sie vom damals in Bulgarien lebenden Boris dem Dritten besucht wurde und seinen bevorstehenden Tode voraussagte.

Wahrscheinlich steht die Realität - wie so oft - mittendrin.

Könnte Baba Wanga wirklich die Perspektive haben?

Auf jeden Fall sagte sie über Russland in den 70er Jahren: "Alles ist eiskalt. Keiner kann Russland aufhalten. Besorgniserregend: In der Türkei kommt es bald zu einem "gigantischen Erdbeben", das das ganze Land zerstören wird. Baba Wangas Unterstützer meinen, dass es sich dabei nicht um ein Seebeben handelt, sondern um einen Konflikt zwischen der Türkei und Russland.

Betrachtet man den südlichen Nachbarn der Türkei, Syrien, so wird angesichts der Reibung zwischen Russland und den dort lebenden Menschen deutlich, dass der Visionär nicht ganz falsch liegt. Für Syrien soll das blinder Bulgare sowohl den Zweiten Weltkrieg als auch den IV. In den frühen siebziger Jahren zeigte eine Studie von 7.000 Wangas-Vorhersagen eines bulgarischen Instituts, dass der Hellseher in 80 % aller Fällen Recht hatte.

Sie wurde 1911 in Strumica, heute Makedonien, zur Welt gebracht und verstarb im Jahr 1996 in Bulgarien. Sie erlangte durch ihre Voraussagen einen großen internationalen Ruhm und wurde an vielen Orten als Heilerin geehrt. Ihr Spitzname Baba Wanga kam viel später, das heißt "Großmutter Wanga".

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