Seelische Krise

Psychische Krise

Die Betroffenen befinden sich in einer psychischen Krise. Psychische Krisen können jeden treffen, unabhängig von Alter, Ausbildung, Beruf, Herkunft und sozialem Status. Die "Midlife-Crisis" kann sowohl für Männer als auch für Frauen schwere psychische Einbrüche bedeuten.

Lebenskrise / psychische Krise

Lebenskrisen sind eine akut psychische Stresssituation aufgrund des Ungleichgewichts der eigenen geistigen Anpassungs- und Bearbeitungsfähigkeit und der durch die alltägliche Lebenswirklichkeit bedingten internen und externen Belastungen. Aus der psychischen Krise wird eine Lebens-Krise, wenn die professionelle oder persönliche Wirklichkeit des Individuums so schwer gestört ist, dass er seine professionelle oder persönliche Bindung einbüßt.

Das Ergebnis ist eine professionelle oder persönliche Isolierung mit psychischen und physischen Erkrankungen. Psychische und Lebenskrisen als "Nervenzusammenbruch" In einer psychischen Krise fühlen sich die Betroffenen in ihren sozialen und fachlichen Beziehungen oder in ihrem Beziehungsgeflecht noch angemessen unterstützt, leiden aber in hohem Maße unter einer verhältnismäßig starken psychischen und physischen Belastung, wie im Falle einer Trennung des Partners, eines Todes oder einer ungeplanten Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Zudem sehen die Menschen in der Krise keine wirklichen Zukunftsperspektiven mehr und neigen zu Rückschritt und Ausstieg. Im Falle einer psychischen Krise wie auch einer Lebensgefahr kann der Betreffende dennoch sinnvoll, konsequent und angemessen im Alltagsleben agieren und Hilfestellungen einrichten. Bei einem sogenannten "Nervenzusammenbruch" kollabiert auch diese Bewältigung der Realität. In der Regel werden diese Menschen von ihrer Umwelt "außer sich" erfahren.

Von der psychischen Krise, der Lebensgefahr und dem Zusammenbruch des Nervensystems sind in der Regel die drei bedeutendsten Bereiche des menschlichen Lebens betroffen: Zum einen der Sicherheits-, Pflege- und Zugehörigkeitsbereich, quasi der "geistige Personalausweis". Auch die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln, Wohnraum und Geldmitteln mit finanzieller Absicherung ist in diesem Gebiet enthalten.

In der gesellschaftlichen Gesellschaft wird dieser Raum durch Eigentumsregulierung, Zahlung und Gruppierung durchgesetzt. Es kommt zu einer psychischen Krise, z.B. einem Tod mit eingeschränkter geistiger Leistungsfähigkeit oder einer starken Abgeschlagenheit (Burnout) durch eine stärkere Tendenz zu Ausgaben und Unterordnung. Ein Lebenskrisen entsteht, wenn ich aus meiner gesellschaftlichen, professionellen und persönlichen Sicherheit falle und keinen Weg in die Vergangenheit und in die Gegenwart blicke.

Es kommt zu einem Zusammenbruch, wenn ich auch die Beherrschung meiner alltäglichen Reaktion verloren habe und in einer akute schwere Krise einen "weinenden Krampf" erleidet und nur noch stöhnt oder schreit. Der zweite Lebensraum ist der Macht- und Geltungsbereich mit gesellschaftlich angepasster Aggressivität, die sich in der Fähigkeit äußert, Nein zu sagen, sich von anderen zu unterscheiden, von anderen zu verlangen, seine Rechte zu schützen und sich im Berufs- und Privatalltag durchzusetzen.

Dieses Gebiet ist durch "Recht und öffentliche Ordnung" gesellschaftlich reguliert. Physikalisch betrifft dieses Problem in der Regel den muskulösen Bewegungssystem wie Schmerzen, Rücken- und Ischiasschmerzen (Bandscheibenerkrankungen). In der tieferen Geisteshaltung liegt ein Zusammenziehen. Das häufig auftretende Zwangsverhalten ist Teil einer defensiven Reaktion auf interne Engpässe. Die psychische Krise tritt auf, wenn es ständig ungerechte Unterdrückung mit dem Eindruck der Machtlosigkeit gibt, wie beim professionellen Schikanieren.

Ich empfinde mich in einer Krise wie ein Gesetzloser und Ausgegrenzter ohne gegenwärtige Zukunftsperspektiven und hinreichenden rechtlichen Schutz, oder wegen meiner fortwährenden Streitsüchtigkeit einer von allen vermieden. Wie ein " wilder Bulle " mit aggressivem Durchbruch, " blinde Raserei ", in der "alles verprügelt wird", empfinde ich einen Zusammenbruch. In allen psychischen Problemzonen gibt es das genaue Gegenteil davon mit dem Eindruck von Ratlosigkeit und Machtlosigkeit, mit Panikfurcht und Beben vor einer gefürchteten Beton- oder noch mehr imaginären Akutdrohung.

Der dritte Teil ist der erotische und sexuelle Erlebnisraum mit dem psychischen, neurotoxischen Erkrankungsbild der " hysterischen". Wenn der Depressionsbereich "damit ich nicht hungere und mich bei anderen wohlfühle", der Aggressionsbereich "damit die anderen mich nicht verdrängen oder gar töten", dann ist der Hysteriebereich dem Fortbestand der Menschlichkeit mit zarter Erotik und familiärer Grundlage dienlich.

Wird dieser Sexualbereich beeinträchtigt, treten verschiedene erotisch-sexuelle Blockaden und Hemmungen auf, z.B. das Gegenstück zu dieser Erkrankung ist eine erotische durch sexuell unkontrollierbare Hemmung und wird aufgrund ihres starken antriebsbefriedigenden Wesens in der Regel nur über die gesellschaftliche Einsamkeit als problematisch wahrgenommen. Die psychische Krise tritt in der Regel auf, wenn ein Partner sich sehr abhängig fühlt, meistens sexuell, oder wenn er seine Beziehung aufgibt oder wenn er mit dem Gefühlsausbruch "betrügt", dass er sie nicht anziehend findet.

In organischer Hinsicht sind dies in der Regel Potenzerkrankungen bei Männern oder auch ungeklärte funktionale Bauchbeschwerden bei Frauen. Häufig kommt es zu einer Krise des Lebens durch geschlechtliche Neuausrichtung des Ehepartners mit Abspaltung von einem gesellschaftlich definierten "rechtskräftigen" Verhältnis und der Konsequenz für den alleingelassenen Ehepartner und eventuell auch für die gemeinsam lebenden und lebenden Nachkommen.

Im Falle eines Nervenzusammenbruchs kollabiert die Kontrolle über Instinkt und Verhalten. Das Verhalten ist eindrucksvoll und farbig, aber der Betreffende spricht in der Regel vergleichsweise gut auf die Umwelt an und ist weniger "gefährlich" als bei einem agressiven Kollaps und weniger aussichtslos als bei einem Depressionen. Identitätskrisen werden in der Regel als psychische Zustände bezeichnet, in denen der Mensch seine gesellschaftliche Relevanz, sein Selbstwertgefühl, seine Einzigartigkeit in Zweifel zieht und in seiner professionellen und persönlichen Bewältigung der Realität an überhöhten Idealanforderungen an sich selbst oder an entsprechenden Misserfolgen im Alltagsleben gescheitert ist.

Er bezweifelt und "verzweifelt" in der Krise über sich selbst und seine Chancen, seine Anziehungskraft, seinen gesellschaftlichen Stellenwert, seine Bedeutung für andere, seine Kräfte und seine Leistung. Er versteht sich in einer solchen Krise als Misserfolg gegenüber seinem meist übertriebenen Selbstverständnis oder gar gegenüber externen Idealen, weil er seine eigenen wirklichen Potentiale missbraucht.

Wer in der Krise an seinen "Minderwertigkeitskomplexen" litt, sollte sich die folgende Fragestellung stellen: Wie groß muss er sein, um sich selbst als "normal" annehmen zu können? Diese Vorstellung von der Krise der Identität offenbart das zugrunde liegende und in der Regel verborgene Problemfeld der eigenen "großen Phantasien", denen sich der Mensch mehr verschrieben als seiner lebendigen Wirklichkeit anhängt.

Wenn er " zusammenbricht ", gerät er in eine Krise der Identität und hat keine ausreichende Selbstachtung. Die narzißtische Einstellung ergibt sich in der Regel durch frühkindliche Verwöhnungen mit exzessiver Bedeutungszuschreibung, vor allem durch die Mutter. Der pathologische Narzissismus ist die Bedrohung einer Identitätkrise mit einem Kollaps des Selbstwertgefühls und der Hinterfragung des Selbstverständnisses.

Im Identitätskonflikt, in dem diese illusorische Lebenswelt, diese "Ob-Persönlichkeit" kollabiert, gerettet sich der Mensch in "herrliche Isolation", mit der Idee, dass die Lebenswelt meiner nicht würdig ist. Das Analogon zu einem Nervenkollaps in der Krise der Identität ist der Versuch der Zerstörung, des Selbstmordes als Versuch, sich umzubringen, und oft auch der endgültige Zerfall des Selbstmordes. Allgemeine Therapien und Hilfen in einer psychischen Krise sind die Beteiligung des Menschen an der Bereitstellung und Mobilisierung aller externen und internen Mittel.

Die durch eine Lebensgefahr verschärfte psychische Krise bedeutet einen Abbau des geistigen Gleichgewichtes und führt somit zu einem besonders verletzlichen und instabilen Bewusstsein. Der Mensch gerät in diesem Stadium immer mehr in einen Spannungszustand der innerlichen Spannung, Rastlosigkeit bis hin zur "Kopflosigkeit" mit in der Regel heftigen Körperschallreaktionen des Blutkreislaufs, des Magen-Darm-Systems oder der Wahrnehmungsorgane.

Naturgeistige Krise und Lebenskrise: Eine "natürliche" Krise des Lebens und psychische Krisensituationen können in den Lebensgrenzen auftreten, d.h. im Zeitablauf einer normalen Entwicklung des Menschen in speziellen Grenzflächen und emotionalen Stresssituationen. Geschlechtsreife und Rollenbestimmung in der Konfrontation vor allem mit der Familien.

Die Gründung einer Familie mit entsprechenden Belastungen für Partner und Alltagspflichten die Ernährung als Bilanzierungsphase, als Midlifecrisis, in der Regel zwischen vierzig und fünfzig Jahren mit "Menopause", dem Berufs- und Privatleben, oft im Zusammenhang mit der pubertären Betreuung der eigenen oder zu betreuenden Familienangehörigen und deren Unabhängigkeit, dem Renteneintritt und damit dem Wegfall der gesellschaftlichen Funktionen, mit anfangsbedingter Erkrankung, möglicherweise dem Wegfall von Partnern und Isolation.

Aus diesen Naturschwellen kann eine psychische Krise und eine Lebens- und damit auch eine Identitätkrise werden, wenn das innerpsychologische Gleichgewichts- und Anpassungsvermögen in der Naturstresslage unzureichend ist und der Mensch "zusammenbricht" Im nervösen Zusammenbruch der sehr heftigen und schwerwiegenden Krise tritt - je nach persönlichkeitsbedingter Krise - depressive, aggressive, hysterische oder narzißtische mentale Zersetzung auf.

Menschen sind "außer sich" im Zerfall und benötigen daher mit steigender Dekompensierung auch immer mehr Pflege, bis sie durch die Aufnahme in eine psychotherapeutische Klinik/Fachklinik oder eine korrespondierende psychiatrische Fachabteilung vollständig übernommen werden. Im Falle eines Nervenzusammenbruchs sind die Menschen gesellschaftlich und geistig zeitweilig " verrückt " und brauchen professionelle Kriseninterventionen, d.h. Rückversicherung, Pflege, psychologische Unterstützung und Konfliktlösung durch Familienkontakte und fachkundige Beratung.

Bei der psychologischen Krise, auch als Identitäts- und Lebens-Krise, helfen Therapien mit einem psychologischen Therapeuten, wie bei einem "psychologischen Steuerberater", in einfacheren und rechtzeitig erkannten Situationen. Die Therapiehilfe in einer Lebens- und Geisteskrise ist, wie jede medizinische Versorgung durch einen geeigneten Spezialtherapeuten, eine Versicherungsleistung und damit in der Regel für den Einzelmenschen Kostenfrei.

Bei schwerwiegenden psychischen Störungen oder Lebenskrisen, insbesondere bei einer ausgeprägten Persönlichkeitskrise mit Suizidgedanken oder bei sehr heftigen Krisensituationen, wie Nervenzusammenbruch, aber auch bei mangelnder Unterstützung von Angehörigen und Freunden, ist eine fachärztliche Facharztbehandlung erforderlich. Die Akut-Krankheit verlangt rasche und unkomplizierte Unterstützung in einer Psychiatrie oder einer Klinik.

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