Schutzengel

Beschützerinnen

Nach mythologischen oder religiösen Vorstellungen ist ein Schutzengel ein Engel, der ein Land, einen Ort oder eine Person schützen soll. Der Name meines Schutzengels ist Daniel und er ist blond. mw-headline" id="Judentum">Judentum="mw-editsection-bracket">[Bearbeiten> | /span>Quellcode bearbeiten]>

4] Spätere Texte (wie Daniels Buch) enthalten Bezeichnungen von bestimmten Aufträgen. Engelsbeschreibungen und Engelslehren sind auch in apokryphischen Schriftstücken zu lesen. Beispielsweise ist das Werk Henoch eine Geschichte, die detailliert über eine "Reise durch die zehn Himmel" und über deren Wesen, deren Name, Aufgabe und Charakteristik aufklärt.

Der Kirchvater von Henoch erklärte im vierten Jh. n. Chr. die Chronik zu Apocrypha. Der apokryphische Band Tobit, wahrscheinlich aus dem zweiten Jh. v. Chr., schildert das Schutzwerk des Erzengel Raphael, der ihn auf seiner Wanderung begleitete. In der liturgischen Arbeit der Katholiken verbreitete sich die Ehrfurcht vor Schutzengeln vor allem im XVI. und XVI. Jhdt.

Zum ersten Mal fand dies im Zusammenhang mit dem Erzengel Michael am 29. 9. statt; er galt im Jüdischen Reich mit Gabriele als Fürsprecher und Schutzengel des israelischen Volks. Im Jahre 1670 setzte Clemens X. das Schutzengelschmaus für die Katholiken am zweiten Oktobert. Der Katechismus der Katholiken sagt über die Schutzengel: "Die Schutzengel sind auch in Christus und auf Christus hin erschaffen.

Schliesslich sind die Engelfiguren persönliche Figuren von Gott's Beschützer und Fürsorger der Treuen. Im wohlbekannten Lobgesang'Wer im Schutze des Allerhöchsten wohnt' wird auch das Gottvertrauen gerechtfertigt durch:'Denn er gebietet seinen Göttern, euch in all euren Wegen zu beschützen.

So sind die Engeln "dienende Geiste gesandt, um denen zu dienen, die das Erbe der Erlösung übernehmen sollen". Aus diesen Äußerungen heraus hat sich in der Geschichte der Frömmigkeit der Gemeinde der Glauben entwickelt, dass Gott jedem Christen, auch jedem Menschen, einen speziellen Schutzengel gegeben hat. Aber sie hat - durchaus verständlich - einen Hinweis in Jesu Äußerung über die Kinder: "Ihre Engeln im Paradies schauen immer das Gesicht meines göttlichen Vaters.

Sie sind unsere Gehilfen und Garanten, dass unsere Hoffnungen und Sehnsüchte nicht in die Lücke gehen, dass uns der Paradies offen steht. "In der Darstellungskunst stammt das Schutzengelmuster von den Nationalsozialisten und wurde später in die kirchliche Malerei miteinbezogen. Anders als beim Mittelalter-Bild tritt der kirchliche Aspekt der Gemälde immer mehr in den Vordergrund und wird ab Ende des neunzehnten Jahrhunderts durch die so genannten Schutzengelfiguren in beiden Glaubensrichtungen als Kunstmotiv in der volkstümlichen Wanddekoration immer mehr beliebt.

Petrus Michel: Das große Schutzengelbuch. Freiburg 1978; J. Michl: Angel (jüdisch), in: RAC. Heft jumping German Bishops' Conference (Ed.): Catholic Adult Catechism, Volume I, 1985, pp. 110, 111; Jumping Ludwig Richard Conradi: Der Dienst Der guten Engel and die Nachstellungen der gefallenen, neben biblischen Fingerzeigen with Bezug on ihren Ursprung and ihr Geschick. 2, pp. 150-162.

Internationaltraktatgesellschaft, Hamburg, Basel u.a. (2. Ausgabe in überarbeiteter und erweiterter Form) 1898, weitere Ausgaben: 1913 und (300 000) 1915, S. 49-53 (Jede Art Gott hat einen Schutzengel).

Mehr zum Thema