Religion und Spiritualität

Die Religion und die Spiritualität

Also würdest du dich eher als religiös oder spirituell bezeichnen? Geistigkeit und Religion Dieser Anhang ist dem Motto "Spiritualität und Religion" zugeordnet. Oft ist zu hören oder zu lesen, dass sich viele Menschen von den Kirchenreligionen abkehren und eine neue Form der Spiritualität vorfinden. Viele dieser Menschen habe ich getroffen, die ungeachtet der Religion, mit der sie aufwuchsen, in ihrem Alltag etwas vorgefunden haben, das sich weniger aus dem Glaube an etwas als aus ihren eigenen Erlebnissen herausgebildet hat.

Die Menschen kommen dann zu der Einsicht, dass man nicht zu einer religiösen Gemeinschaft gehört, um ein geistliches Zusammenleben zu leiten, sondern es auch nicht aufgeben muss, wenn man für sein eigenes Schicksal verantwortlich ist und seinem Bewusstsein, seiner eigenen innerlichen Sprache nachgeht. Nachfolgend möchte ich zeigen, wie ich die Differenzen zwischen Religion und Spiritualität einteile.

In erster Linie geht es um Denkanstöße, die dazu beitragen sollen, sein eigenes Religions- und Spiritualitätsverständnis zu durchdenken. Religion kommt im eigentlichen Sinn aus dem Lateinischen: religiös, buchstäblich " Wiederverbindung ". Ebenfalls zurückverfolgt auf religiösere, "tie back"; freies Übersetzen: "reconnect[mit Gott]"). Im Prinzip widerspricht diese Begriffsbestimmung nicht der Spiritualität.

Religion wird jedoch vorwiegend mit der religiösen Gemeinschaft einer Religion assoziiert, die ihrer Religion einen eigenen Titel gibt. Dies sind das Christentum, Juden, Muslime, Islam, Hindus und Buddhisten, wodurch sich der Buddha in seinem Wesen von den anderen erwähnten Religionen der Welt abhebt, weil es hier keinen Gottesglauben gibt man denke an einen Begründer und erwarte einen Glaube an einen Gott, der dem Menschen gegenüber steht.

ist eine eigenständige Gemeinschaft (Christen - buddhistische Muslime - Hindus etc.) mit eigener Überlieferung und einer damit einhergehenden ausgeprägten Identifizierung, was heißt, sie von anderen zu unterscheiden. haben vordefinierte Überzeugungen, Gesetze und Bräuche. d. h. man erwartet den Glaube an etwas, das nach dem Tode eintritt. Warten auf eine Entlohnung oder Strafe nach dem Erdenleben (letztes Gericht) und dergleichen haben Anführer ( (Papst, Bischof, Lamas, Patriarch und andere) sowie Pfarrer, Ordensbrüder, Mönche, Ordensschwestern).

Sie werden oft mit Weihungen und/oder Gelübden in Verbindung gebracht haben (heilige) Schrift als Grundlage wie die Schrift und der Qur'an haben vorwiegend eine Autoritätshierarchie männlichen Charakters. Die Übernahme von Eigenverantwortung wird nicht gefördert. Ich bin dies und du bist das. Vielfach Folge: Fundamentalität, Wahnsinn, Religionskriege, Heiligkeitskriege.

Häufige Handlungen im Gegensatz zu dem, was sie verlangen. Er predigt die Wahrheit und handelt oft ohne sie. Die Charakteristika gelten vor allem für die westliche Weltreligion basierend auf dem ursprünglichen Drang des Menschen nach Einigkeit, Verbindung, Vollkommenheit, Geborgenheit, Sicherheit, Verliebtheit erfordert also im Wesentlichen die Kreuzung eines getrennten und gespaltenen "Ichs", um die Verbindung mit allem erleben zu können.

versucht, statt an etwas zu glauben, ein " Innenwissen " aus den eigenen Erlebnissen zu gewinnen, das zu mehr Selbstvertrauen in etwas beiträgt, das als " Innenstimme " und als eine Form der " inneren Orientierung " im Menschen gehört werden kann transzendiert den persönlichen/rationalen Bewußtseins- raum (Geist und Denken) durch die Einbindung eines transpersonalen/transnationalen Bewußtseinsraums, aus dem heraus das Erleben von Eingebung, Einatmung und Schaffen möglich ist, wodurch eine gesamtheitliche Lebensgestaltung möglich wird.

Persönliche Verantwortlichkeit für Freude und Lebenszufriedenheit. Kreuzung der Konfession, da keine Abhängigkeiten von Religionsgemeinschaften/Leitern etc. bestehen. Man muss sich verantworten - man kann sich nicht mehr auf andere verlassen. Die Spiritualität ist mit der in allen Glaubensrichtungen bestehenden Mythologie verknüpft. Das geistliche Zusammenleben erfordert also einen Menschen, der aus einer Grundeinstellung der Selbst- und Fremdliebe heraus für sein eigenes Tun und Lassen verantwortlich ist, der sich für Frieden und innere Ausgeglichenheit Platz und Zeit nehmen kann, in der er für den Alltagslebenskraft, Zuversicht und Deutlichkeit gewinnen kann, wer oder was er wirklich in seinem Wesen ist, ohne Selbstbestimmung.

Vertraue auf das Dasein, weil er in guter Verbindung mit seiner eigenen internen Sprache, seiner Selbstbestimmung ist. Das geistliche Dasein kann auch kurz auf Einladung von Augustine Aurelius ausgedrückt werden: "Liebt und tut, was ihr wollt! "Diese Grundeinstellung erzeugt ein Bewusstsein, das nicht durch äußere Regeln, Gebote und Verbote etc. geprägt ist, sondern aus dieser tiefgreifenden Verbindung mit allem besteht.

Kann man Menschen, die von einer geistlichen Haltung ausgehen, an gewissen Verhaltensmustern wiedererkennen? Aber ich traue mich, gewisse Eigenschaften einer geistigen Lebensform zu zeigen: Überwiegend ruhig, gelassen und fröhlich ausstrahlen; sind anwesend und können gut hören; haben weniger Angst und Befürchtungen; sind weniger verletzlich; wollen nicht Recht haben, sondern in erster Linie von den anderen begreifen und begreifen; evaluieren weniger und akzeptieren sich und andere, wie sie sind; sind meist weniger erkrankt, weil sie auch ihr Abwehrsystem durch ihre Lebensart und eine ausgewogene Energiebilanz verstärken.

Man kann diese Einstellung nicht erlernen. Es ist das Resultat des Lebens aus diesem Geist der Spiritualität, wie oben geschildert. So wie Willigis Jäger könnte man auch den Wechsel von der bisher verstandenen Religiösität zu einer neuen Spiritualität formulieren: Im alten Paradebeispiel heißt es: "Ich bin ein Mensch, der eine geistige Erlebnisse hat.

"Das neue Paradebeispiel sagt: "Ich bin ein geistiges Lebewesen, das eine Menschenerfahrung macht. "Aufbruch zu wahrer Spiritualität - ein anderes Bewußtsein leben".

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