Raus aus der Krise

Aus der Krise

Wie die Wachstumschancen der Krise genutzt werden können. Die Krise als Chance - Wie man aus der Krise herauskommt, ohne sich komplett verändern zu müssen! Kurzer Text: Lässt die Krise noch Raum für Diskussionen und sogar Handlungsoptionen für Betriebsräte? Plötzlich ist die Krise da. Können Sie sich irgendwo wiederfinden?

Auswege aus der Krise

nicht mit mir! Egal ob Lebens- oder Berufskrise, das Alltagsleben hält viele Hürden bereit. Wie Sie Krisen wirkungsvoll bewältigen können und wie Sie das künftige Management von Krisen motivieren kann. Entgiftung ist der Trendthema, wenn es um die Themen Leichtheit, Wellness und Wellness geht. Denn je genauer Sie wissen, was Sie tun wollen, desto leichter ist es, wirklich zur Sache zu kommen.

Durch unsere Tips werden Sie die Motive wiederfinden und das, was Sie getan haben, umsetzen. Zuviel Alltag, zuviel Alltag, zu wenig Selbst und zu wenig Lebensfreude: Die Anzeichen deuten auf einen Gewittersturm hin.

Aus der Krise heraus

Krisensituationen sind Teil des Lebens, sie sind eine Herausforderung für uns. "In unserem Interview ermutigt uns die bekannte junge Analystin und Therapeutin Verena Kast, die Wachstumschancen der Krise zu nützen. Wir sollten über eine Krise sprechen, die niemandem gefällt, und keiner von uns wird erlöst werden.

Derjenige, der Ihr neuestes Werk "Der Schöperische Sprung" gelesen hat, kriegt beinahe den Drang zur nächsten Krise. Warum können Sie Krisensituationen so gut sehen? Daher lautet die Frage: Reifen wir auch durch die Krise? Weil ich bereits der Meinung bin, dass eine Krise auch eine Form des kleinen oder großen Traumas ist.

Jetzt reifen Sie nicht nur, weil Sie eine Krise haben, sondern weil Sie reifen, weil Sie diese Krise durchleben, weil Sie alte Dinge loslassen und neue entwickeln. Wenn man eine Krise überwunden hat, hat man jetzt mehr Lebenskompetenzen. Wenn wir auf unser eigenes Schicksal zurückschauen, werden wir sehen, dass wir bereits viele Krisensituationen durchlebt haben.

Die Krisensituation fordert uns auf, wieder kreativ zu sein.

Ich denke, dass eine Krise eintritt, wenn wir uns nicht mehr erlauben, kreativ zu sein. Aus diesem Grund habe ich in meinem Werk die Vorstellung vom "Wachsen durch Krisen" aufgesetzt. Denn es ist mir ein Anliegen, die Menschen mit dem Konzept bekannt zu machen, dass sie aus einer Krise herauswachsen können. Eine Krise ist für viele Menschen einfach unheimlich ermüdend und abstoßend.

Meiner Meinung nach sind dies jedoch sehr bedeutende Empfindungen. Die Bewältigung von Krisensituationen verlangt daher eine entwicklungs- und wachstumsoffene Grundhaltung. Aber wie gehen wir mit schweren Empfindungen wie der in der Krise auftretenden Furcht um? Die ist unheimlich ermüdend und verjüngt sich rasch.

Es muss nicht einmal ein Psychotherapeut oder das Krisenzentrum sein. Nur Leute, die dir zugehört haben. Wenn man mit anderen Menschen redet, nimmt die Furcht ab. Normalerweise haben Sie viele Vorstellungen, wie man mit schweren Problemen umgeht. In der Krise grenzt sich das aber so ein, dass auf einmal gar keine Lösungen mehr zu sehen sind.

Wir haben das Gefuehl, dass es keine Loesung gibt und dass es nie wieder eine Loesung gibt. Es ist diese gewaltige Verschärfung in der Krise. Mit welchen Mitteln und Quellen der Stärke können wir eine Krise überwinden? Dies ist zwar etwas ganz unpsychologisch, aber es ist eine Realität, dass es Menschen gibt, die eine viel größere Ausstrahlung haben.

Fühle ich mich, als ob ich mich im Ernstfall auf jemanden stützen kann? Da gibt es kräftige Leute, die mehr aushalten. Sind sie mit etwas Schwerem beschäftigt, haben sie das Empfinden, dass es für sie vernünftig ist. Viktor Frankl, der österreichische psychoanalytische und Shoah-Überlebende, hat uns auch gelehrt, wie bedeutsam es ist, dass wir uns eine Zeit nach der Krise vorstellen können.

Letztere ist besonders schlecht, weil sie Ängste auslöst. Sie rufen in Ihrem Werk "The Meaning of Fear" zum "Mut zur Angst" auf, basierend auf dem existenziellen Philosophen Karl Jaspers. Furcht, du schreibst, birgt die Macht zur Veränderung. Inwiefern können wir dieses Potential der Furcht effektiv ausnutzen?

Furcht ist eine große Aufgabe. Ziehen wir uns aus der Furcht zurück und nehmen die Herausforderungen nicht an, werden wir dadurch immer mehr ängstlich. Ich kann mich in Furcht versetzen, wenn ich weiss, dass ich über Zuständigkeiten und Mittel verfüge. In der Alternsforschung hat sich herausgestellt, dass es im hohen Lebensalter sehr leicht ist, zwei gegensätzliche Gefühle, wie z. B. Furcht und Hoffnungen, zugleich zu spüren.

Man ist dumm dahingehend einprogrammiert, dass wir das, was uns Ängste macht, viel einfacher halten als das, was uns glücklich macht. Doch wir können unser Lebensgefühl ändern. Gerade deshalb habe ich in meinem Werk über "Posttraumatisches Wachstum" berichtet, was vor allem die USA bisher im Rahmen eines schwerwiegenden Traumas getan haben.

Gleiches gilt meines Erachtens jedoch auch für weniger schwerwiegende Ausfälle. Es ist mir ein wichtiges Anliegen zu wissen, dass wir in einer Situation sind, in der es schwierig ist, aber dass diese Situation Sie nicht vernichten muss. Außerdem können wir an ihnen mitwachsen.

Mehr zum Thema