Psychotherapie Burnout

Die Psychotherapie Burnout

Finden Sie hier heraus, welche Therapien für Burnout vielversprechend sind! Der Burnout ist gekennzeichnet durch Erschöpfung, innere Leere, Ohnmacht und eine Fülle von körperlichen Symptomen. Ausbrennen / Burnout / Burnout.

Ausbrenntherapie

Bei Burnout ist eine Diagnostik erforderlich. Nicht immer können viele den Stand von Burnout und emotionaler und körperlicher Ermüdung als Burnout wiedererkennen. Durch die Tatsache, dass sich der Burnout als kriechender Vorgang entfaltet, ist das Wissen über die Krankheit in der Regel weit verbreitet und auch Mediziner oder Therapeuten, wenn sie keine Burnout-Experten sind, können den physischen und psychischen Gesundheitszustand des Betroffenen nicht gleich dem Burnout-Syndrom zuweisen.

Diagnostik verlangt Sensibilität und Erfahrungen von Therapie- und Burnout-Experten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Untersuchungen, die von den Behandlern zur Diagnostik des Burnout-Syndroms eingesetzt werden. Weil es keine einheitlichen Diagnosemöglichkeiten gibt und es in vielen FÃ?llen besonders schwierig ist, Burnout von anderen Krankheiten wie z. B. der Depression zu differenzieren, bedarf es einer individuellen Inventarisierung und grÃ?ndlichen Untersuchung der Erkrankung.

Denn nur so kann man die passende Behandlung auswählen und dem Burnout im Frühstadium entgegenwirken oder vernünftig in den erweiterten Burnout-Prozess eingreifen. Aber das erfordert völlige Aufrichtigkeit. Das zentrale Ziel der Burnout-Diagnose ist es, den Core als Verursacher des Burnout anhand der persönlichen oder institutionellen Umstände zu identifizieren.

Eine Eigendiagnose kann jedoch im Prinzip keine Expertendiagnose ablösen. Bei Diagnosestellung des Burnouts kann eine Behandlung einleiten.

Unterstützung und Behandlung von Burnout und burnout syndrom

Jedes Mal hat sein typisches psychologisches Leid. Das Burnout, oder Burnout-Syndrom - heute in aller Munde durch die Medien - ist auf dem besten Weg, eines der prägenden klinischen Bilder der heutigen Westgesellschaft zu werden. Sich im Dienst einer nicht mehr als sinnvoll empfundenen Aktivität, der empfundenen Diskrepanz zwischen extremen Anstrengungen (siehe Beitrag "Wenn Arbeiten zur Abhängigkeit wird") und einer mageren Entlohnung ganz und gar nicht mehr abnutzen zu können - diese Problembeschreibungen haben in vielen von uns ein psychologisches Echo gefunden.

Man fühlt sich mit dem Begriff Burnout-Syndrom zurechtgewiesen. Die Tatsache, dass das Burnout-Syndrom im weltweiten Diagnostik-Kompendium der WHO immer noch nicht als Krankheit auftritt, ist nicht auf die mangelnde Bereitschaft der Ärzteschaft zurückzuführen, mit den verbrannten Patienten und deren Leid umzugehen. Burn-Out ist ein Arbeitsproblem - sind die Arbeitsverhältnisse in den Angestelltenberufen unserer Gesellschaften wirklich so furchtbar, sind die materielle und psychologische Belohnung wirklich so unangebracht gering, dass sich daraus eine sachlich extrem lange psychologische Belastung ergibt?

Oder" sich hinter dem Ausdruck Burnout verbergen " vielmehr einzelne psychologische Problemstellungen, die den Umgang mit fordernden, aber sachlich nicht unangemessenen Lasten schwierig machen? Meiner Meinung nach können Burnout und das so genannte Burnout-Syndrom in vielen FÃ?llen als Erschöpfungsdepression gesehen und interpretiert werden. Doch unter dem Stichwort Erschöpfungstiefstand wird Burnout der Vertiefung zugeschrieben - ein wohlbekanntes und gut recherchiertes klinisches Bild.

Möglicherweise hat sich das Buzzword-Burnout-Syndrom so weit verbreitet, weil der Bildbegriff die psychologischen und physischen Beschwerden in erster Linie auf etwas Äußerliches interpretiert. Auf der anderen Seite ist der Ausdruck Erschöpfungstiefstand viel unhandlicher. Dies ist die Ursache von Depressionen, einer Geisteskrankheit, die Menschen zu vermeiden scheinen, die sachlich wirklich schlecht sind.

Die psychoanalytische Sichtweise besagt, dass dieses Leid seine Ursachen in der frühesten Jugend hat, heute aber oft als vererbbar interpretiert wird. Es ist ein Leid, das die Quelle der psychischen Kraft austrocknet. Die psychoanalytische Ursache von Depressionen liegt wie jede andere psychoanalytische Erkrankung in einem verstörten Mentalhaushalt.

Depressiven Menschen mangelt es an der mentalen Kraft, einen Innenbereich von den Ansprüchen der Aussenwelt zu trennen. Mit dem, was uns zur Verfuegung steht, bilden wir unsere Persoenlichkeit und suchen externe Entschaedigungen fuer das, was uns intern mangelt. Man kann diese Faszination der Seele nicht genug bewundern.

Es gibt kaum einen psychologisch idealen Menschen, und so ist eine bestimmte Depression nur eine Variante des Gewöhnlichen und muss nicht in jedem Falle behandelt werden. Oftmals wird unter anderem durch eine selbst gewählte herausfordernde Aufgabe sichergestellt, dass innere Auseinandersetzungen in Schach gehalten werden. Depressionen können auch im Berufs- und/oder Privatleben eine wirkliche Befriedigung sein.

Diejenigen, die nicht - oder nicht in ausreichendem Umfang - auf interne Stärken zugreifen können, denen es nicht gelingen wird, ihre inneren Grenzen gut zu definieren, werden sich von externen Erfordernissen überschwemmt und intern erschöpft fühlen. Typische Symptome des Burnout - Gefühl der inneren Entleerung, extreme Antriebslosigkeit und Psychosomatik wie Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme, Kopf- und Rückenbeschwerden - sind ebenfalls typische Depressionen.

Oftmals können sie als Äußerung des unterdrückten, innerlichen Konfliktes zwischen kindlichem Temperament und elterlicher Erwartungshaltung aufgefasst werden. Das Eingeständnis einer Erschöpfungstiefstand ist etwas schwieriger als ein modischer Burnout, vor allem für Menschen, die sich bisher als aktiver, kompetenter Macher oder Manager sahen. Bei diesem kleinen paradigmatischen Wechsel geht es aber nicht darum, das Leid zu minimieren oder eine Art "Schuld" auf den Gesundheitszustand des Kranken zu übertragen.

Nicht nur gut gemeinte Rücktritts-, Urlaubs- oder Verhaltenstherapiemethoden, die bei der Bewältigung von Stress behilflich sein sollen, sind für die Therapie einer Ermüdungsdepression geeignet. Wir gehen im Kontext einer Psychotherapie zusammen Ihren Problemstellungen auf den Grund, erarbeiten Verhaltens- und Denkkonzepte sowie einen festen innerlichen Rückzug, der Ihr Innenleben vor Überflutung durch externe Ansprüche in der Folgezeit absichert.

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