Psychologie

Seelenkunde

Psychologie ist eine empirische Wissenschaft. Wer Psychologie studieren will, dem stehen alle Türen offen: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die wissenschaftliche Psychologie und versuchte zu ergründen, wie wir zu dem wurden, was wir "Ich" nennen. Von der Patientin zur Psychologin und zur Überwindung der Grenze.

mw-headline" id="Einordnung

Psychologie ist eine Erfahrungswissenschaft. Der Begriff Psychologie steht buchstäblich für Seelenwissenschaft[1] (abgeleitet von der griechischen Sprache ???? psychología ???? psyché 'breath','soul','mind' und -logy as teaching and science[2]). Die Psychologie ist als Naturwissenschaft interdisziplinär: Sie kann nicht vollständig den Natur-, Sozial- oder den Geisteswissenschaften allein zugeordnet werden. Die angelsächsische Klassifikation unterteilt die Psychologie in Verhaltenswissenschaften, Kognitionswissenschaften und Neurowissenschaften im Sinn der Verhaltenswissenschaften.

Weil einige glauben, dass nicht alle psychischen Erscheinungen durch reine wissenschaftlich-empirische Forschungen abgedeckt werden können, muss auch auf die geisteswissenschaftliche Relevanz der Psychologie hingewiesen werden. Psychologinnen und -wissenschaftler sind Menschen, deren Berufsbeschreibung durch die Verwendung von psychologischem Wissen geprägt ist und deren Name in Deutschland einen fünfjährigen Hochschulabschluss in Psychologie erfordert.

Die Psychologie wurde zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert als eigenständiges Fachgebiet in den damals existierenden Wissenschaftszentren in Deutschland wie Leipzig und Königsberg gegründet. Wilhelm Wundt gründet 1879 zusammen mit Gustav Theodor Fechner das Leipziger Kolleg für Experimentalpsychologie (zunächst als Privatinstitut). Vor allem Johann Friedrich Herbart, der ab 1809 die Nachfolge von Immanuel Kant auf seinem Königsberg-Stuhl antrat, suchte seine eigene Psychologielehre mit einer Vielzahl von Publikationen (siehe die entsprechende Information im Artikel über ihn 1816, 1824, 1839-1840 und 1840).

Erstmals benutzte er 1896 den Ausdruck psychoanalytisch. Jahrhunderts, unter Konrad Lorenz, trennte sich die Viehpsychologie (heute: Verhaltensforschung) von der Psychologie als eigenständigem Teilgebiet. Im Gegensatz zu ihrem Image und öffentlichen Verstehen ist die Psychologie, die in wissenschaftlichen Einrichtungen praktiziert und gelehrt wird, eine rein theoretische Kunst.

Die Psychologie als Erfahrungswissenschaft hat die Aufgabe, daraus abgeleiteten theoretischen und modellhaften Grundlagen, Vermutungen, Annahmen für die Antwort auf eine konkrete Frage etc. mit Hilfe geeigneter wissenschaftlicher Verfahren zu erproben. Deshalb sind vor allem die mathematischen, vor allem deskriptiven Statistiken, die stochastischen - vor allem induktiven Statistiken und statistische Testmethoden - sowie vermehrt systemanalytische Herangehensweisen - vor allem die der mathematischen Analyse - die wichtigste Methode der Psychologie.

Die Psychologie als empirisch orientierte Geisteswissenschaft weicht von angrenzenden Forschungsbereichen anderer Fachrichtungen ab, von denen einige ihre eigenen "Psychologien" wie z. B. Philosphie, Sozialwissenschaft, Pädagogik, Völkerkunde, Volkskunde, Politikwissenschaft, Ökonomie, allgemeine Sprachwissenschaft, Humanmedizin oder Psychologie durch wissenschaftlich-experimentelle Orientierung beinhalten: Mentalprozesse, handfeste Verhaltensweisen und Wechselwirkungen von psychischen Vorgängen und Verhaltensweisen der Menschen werden geschildert und erläutet.

Die Unterscheidung kann als Erweiterung der Psychologie verstanden werden. Der Schwerpunkt variiert je nach Orientierung einer Abteilung. Nicht immer ist die Unterscheidung zwischen der qualitativen und qualitativen Gesellschaftsforschung klar: Die Psychologie differenziert vielmehr zwischen vorwiegend wissenschaftlichen und vor allem sozialwissenschaftlich-methodologischen Zugängen, die sehr oft neben qualitativen auch in gewisser Hinsicht qualitativen Aspekten enthalten.

Gerade in der mathematischstatistischen Modellierung, wie im quantitativ-psychologischen Ansatz, ist das Verfahren nicht unbedingt aussagekräftig. Es ist wenig bekannt, dass auch in der Psychologie wie in anderen naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereichen Tierexperimente sowohl im Bereich der grundlagenpsychologischen Forschung, vor allem in der allgemeinen und der Bio-Psychologie, als auch beispielsweise in der Klinikpsychologie durchlaufen werden.

Sie werden heute vor allem in der Forschung zur Neuroendokrinologie und Immunologie, der Umwelt- und Lebensmittelpsychologie und z.B. in der Forschung zum selbstschädigenden Verhalten, vor allem aber in der Suchtforschung verwendet. Die psychologischen Tierversuche sind ebenfalls Gegenstand strenger ethischer Normen auf der ganzen Welt. Das Verständnis der Psychologie als Wissenschaftsdisziplin ist einem geschichtlichen Wandel unterworfen, immer im Spannungsfeld zwischen Geistes- und Naturwissenschaft.

Ein reines "humanistisches" Verständnis von Psychologie kann am besten aus der deutschsprachigen Psychologie als "verstehende Psychologie" abgeleitet werden (Wilhelm Dilthey). Moderne Psychologie ist nur eine "Geisteswissenschaft", jedenfalls in Bezug auf die englischsprachige geisteswissenschaftliche Sichtweise, soweit sie sich mit dem Menschen, also mit den gewählten Gesichtspunkten der Menschlichkeit, d.h. den zu betrachtenden Erfahrungen und Verhaltensweisen, beschäftigt.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass die Psychologie bis weit ins neunzehnte Jh. hinein Teil der Philosphie war und in der metaphysikalischen Psychologie zumeist als " spekulativ " oder " rational ", d.h. nicht-empirisch " eingestuft wurde. Dieser " vernünftigen " Psychologie hat der Aufklärer Christian Wolff bereits eine "empirische" entgegengesetzt, aber damit eine beschauliche Psychologie gemeint, d.h. keine nach aktuellem sprachlichen Gebrauch geleitete Psychologie.

5 ] Obwohl die Selbstbeobachtung in frühpsychologischen Versuchen zunächst eine akzeptierte Methodik war, ist sie erst später durch erkannte methodische Schwierigkeiten und bessere indirekte Beobachtungsverfahren - insbesondere durch die Gestaltungspsychologie der Hochschule Würzburg - weitestgehend aus dem Psychologierepertoire verschwunden. Anders als die Begriffe Soul oder Spirit als Synonym für Psychologie sind sie nicht Thema der modernen Psychologie im Sinne der Metaphysik oder Theologie.

Mit der Gestaltung der Psychologie als eigenständige Wissenschaftsdisziplin geht die recht kompromisslose Bewältigung methodischer Problemstellungen einher, die in der Wissenschaft, wie z.B. auch von Immanuel Kant, seit langem umstritten sind. Die Psychologie ist daher sowohl in ihrer Funktionsweise als auch in ihrem Claim eingeschränkt (die Psychologie ist keine universelle Wissenschaft der "menschlichen Seele" oder "des Menschen"); ein vor allem der Natur wissenschaft und insbesondere der Natur entliehener Reduktionsgedanke ist daher ebenfalls notwendig.

Abgesehen von diesem Ansatz sind die methodischen Problemstellungen nach wie vor vorhanden, so dass die Psychologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin auch nach den heute geltenden Mehrheitsmeinungen in der Wissenschaftstheorie nur unter diesen Voraussetzungen, gerade in Analogie zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen, möglich ist. In dieser Hinsicht existieren Bereiche mit eher "spekulativen" oder "metaphysisch" gestalteten "psychologischen Ansätzen" oder Seelenlehre, zum Beispiel eingebunden in Philosophien und Theologien, zum Teil auch in der Kulturwissenschaft und zum Teil in der Sozialwissenschaft weitestgehend losgelöst von der Wissenschaft.

Die Psychologie sollte nicht mit dem Bereich der Geistesphilosophie verwechselt werden, vor allem nicht im Sinne ihrer Vorgeschichte. Die Psychologie befasst sich nach einem weiteren Volksfehler vor allem mit Verhaltensstörungen und "psychischen Problemen". In der Tat ist die Klinikpsychologie nur ein Teil der Anwendungspsychologie.

Psychologie wird oft mit psychotherapeutischer Arbeit, psychiatrischer Arbeit, psychosomatischer Arbeit und psychoanalytischer Arbeit gleichgesetzt. Die psychotherapeutische Therapie ist die fachgerechte Therapie von Geisteskrankheiten mit Hilfe psychologischer Mittel. 6] Um in Deutschland als Therapeut arbeiten zu dürfen, ist eine Zulassung als Heilpraktiker erforderlich. Neben einem entsprechenden akademischen Abschluss in Psychologie oder Humanmedizin (im letztgenannten Falle mit Approbation) erfordert dies auch eine angemessene, rechtlich reglementierte Fortbildung.

Selbst wenn das Studienfach Klinikpsychologie abgeschlossen ist, dürfen Psychologinnen und -wissenschaftler daher nicht als Psychotherapeutinnen und -therapeuten arbeiten, ohne eine diesbezügliche Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie. Man muss in Deutschland zwischen einem (reinen) Diplompsychologen und einem Psychopsychotherapeuten oder zwischen einem (reinen) Mediziner und einem medizinischen Therapeuten unterscheiden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich als Psychotherapeut zu qualifizieren.

Nichtmediziner können unter bestimmten Bedingungen auch eine psychotherapeutische Behandlung durchführen. In den meisten FÃ?llen ist ein Analytiker ein ausgebildeter Diplompsychologe oder Doktor, der nach Abschluss seines Studiums eine psychoanalytische Fortbildung absolviert hat. Sie ist Teil der tiefenpsychologischen Forschung und wurde von Sigmund Freud gegründet. Der besondere Aspekt der psychoanalytischen Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Unterbewusstsein.

Die psychoanalytischen Begriffe sind in der Entwicklungs-, Erziehungs-, klinischen und sozialpsychologischen Psychologie sowie in der Differential- und Individualpsychologie von Bedeutung. Die psychotherapeutische Behandlung ist in der Weltpsychotherapie nicht eine einzige, sondern eine andere Methode zur Behandlung von psychischen Erkrankungen. Zugleich ist die Psyche nicht nur eine Therapiemethode der Psyche, sondern auch ein Menschenmodell im Sinn der Heuristik durch Einleitung.

An den meisten Hochschulen in Deutschland spielt die psychoanalytische Analyse nach Sigmund Freud und die Theorie anderer Tiefenpsychologen wie Carl Gustav Jung oder Alfred Adler in der Psychologie heute eine untergeordnete Rolle; in vielen Naturwissenschaften wird die psychoanalytische Fakultät (im Unterschied zur Kultur- und Geisteswissenschaften ) an den Psychologieinstituten beinahe ignoriert und oft wegen des Problems der Induktion historisch angeprangert.

Die tiefenpsychologischen Zugänge wurden nach dem Zweiten Weltkrieg für kurze Zeit zu einem Paradigma der Psychologie. Solche Herangehensweisen sind jedoch in der Regel weit entfernt von den Theorie- und Praxiskonzepten der psychoanalytischen Forschung. Oft wird die Analyse als nicht wissenschaftlich zurückgewiesen, z.B. von Karl Popper, der sie als Pseudoanalyse eingestuft hat.

Dennoch gibt es heute Bemühungen seitens der Analytik, der Nachfrage nach wissenschaftlichen Nachweisen nachzukommen. Dies wurde in Deutschland besonders durch den Wandel des Sigmund Freud Instituts Frankfurt zu einer rein wissenschaftlichen Einrichtung, die Neugründung der International Psychoanalytic University Berlin sowie durch die zahlreichen Veröffentlichungen der International Psychoanalytical Association, der German Psychoanalytical Society, der German Psychoanalytical Association und der German Society for Psychoanalysis, Psychotherapy, Psychosomatics and Depth Psychology ersichtlich.

Verhaltensparadigma, das phenomenologisch-humanistische Paradebeispiel, das Paradebeispiel der Eigenschaften, das sozialbiologische Paradebeispiel und die Evolutionspsychologie. Bei diesen beiden Beispielen handelt es sich nicht um Unterdisziplinen der Psychologie (z.B. Allgemeinpsychologie ), sondern jeweils um ein Theoriekonzept für die einzelnen Unterdisziplinen und Forschungen der Psychologie. Die in den grundlegenden Annahmen und Methoden unterschiedlichen Herangehensweisen werden in der Regel nicht ausdrücklich genannt, sondern stellen eine sehr wesentliche Basis für das (richtige) Verstehen der Psychologie, ihrer Theorie und vor allem der Ergebnisse der Psychologie dar.

Heutzutage sind unterschiedliche Ansätze innerhalb einer Psychodisziplin generell gleich wichtig (z.B. in der gegenwärtigen Persönlichkeitspsychologie das Modell der Informationsverarbeitung, das Modell der Eigenschaften und das dynamisch-interaktionistische Paradigma). Dieser Vielschichtigkeit der Psychologie sollte auch im Hinblick auf die Einzeldisziplinen Rechnung getragen werden: Innerhalb einer Fachrichtung gibt es immer unterschiedliche Ansätze, bei denen ein Fachgebiet berücksichtigt werden muss, oder eine große methodische Freiheit, bei der eine Frage wissenschaftlich-methodisch optimal zu beantworten ist.

Der Anschluss einer Abteilung an eine wissenschaftliche, sozial- oder philosophisch orientierte Abteilung sagt nicht immer etwas über ihre Orientierung aus (eher wissenschaftlich oder sozialwissenschaftlich). So kann man z.B. keine analoge Aussage über den Doktortitel eines Doktors der Psychologie treffen; mit anderen Worten: als Psychologin kann man einen Dr. phil. mit einer Doktorarbeit in Psychologie im Extremfall und ebenso im Extremfall einen Dr. rer. nat. mit einer qualitativ-sozialen wissenschaftlichen Tätigkeit erreichen.

In der Psychologie wird oft zwischen Grundlagen-, Anwendungs- und methodischen Fächern differenziert. Darüber hinaus können die empirische Untersuchung und die angewandte Psychologie mit der theoretischen Psychologie (Metatheorie) verglichen werden. In diesen Fächern kann man noch zwischen solchen differenzieren, die auch zu anderen Grundlagenfächern gehören und solchen, die Basiswissen in bestimmten Zusammenhängen vermitteln.

Erstere umfassen die Bereiche Psychologie, Allgemeinpsychologie und Bio-Psychologie (die ihrerseits eng miteinander verknüpft sind), letztere die Bereiche Sozial- und Persönlichkeitspsychologie sowie Differentielle Psychologie. Bachelor of Science) fassen unter " Kognitions- und biologischen Verhaltensgrundlagen und Erfahrungen ", Persönlichkeits-, Differential-, Sozial- und Entwicklungpsychologie unter " Fundamente intra- und interpersonaler Vorgänge " die allgemeinen und biologischen Psychologien zusammen.

Allgemeinpsychologie untersucht die allgemeinen Gesetze in grundsätzlichen psychisch funktionalen Bereichen wie Erkenntnis, Empfindung, Lernen, Erinnerung, Nachdenken, Problemlösung, Wissen, Zuwendung, Bewußtsein, Willen, Gefühl, Motivierung und Ausdruck, sowie Psychomotorik.

Neben der allgemeinen Psychologie und Methodik gewinnen auch die Formulierung und Erprobung mathematischer Modelle biopsychologischer / neuropsychologischer Thesen und die Überprüfung von Annahmen über die neuronalen Wirkungsmechanismen durch Simulierung neuronaler Modelle (künstliches Nervennetz) immer mehr an Gewicht. Das Operationalisieren und Messen solcher Differenzen wird der Differentialpsychologie zugeschrieben. Dies macht sie zu einer wichtigen Basis für die psychische Diagnose.

Entwicklungspsychologische Untersuchungen untersuchen die psychologische Transformation eines Menschen von der Zeugung bis zum Tode (intraindividuelle Veränderung, Ontogenese). Themenbereiche sind z.B. Entwicklungsfaktoren (Pflanze, Umwelt), Entwicklungsstadien, Wahrnehmungsentwicklung, psychomotorische Fähigkeiten, kognitive Fähigkeiten, Gedächtnis, Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung usw. Eine weiter reichende und modernere Form ist die entwicklungswissenschaftliche Weiterentwicklung als ganzheitlicher Zugang, mit den Schwerpunkten Sozialwissenschaft, Psychologie, Medizin und Erziehungswissenschaft (Vertreter: Petermann).

Andere Anwendungsgebiete der Psychologie sind Verkehrspsychologie, Sozialpsychologie, Medienpsychologie, Rechtspsychologie, vergleichende Kulturpsychologie, Geronologie, Sportpsychologie, Umweltpsychologie, Politikpsychologie, Managementpsychologie, Sozialpsychologie, Verhaltensforschung, Werbungspsychologie, Suchtvorbeugung, etc. In der Psychologie wird die gesamte Palette der Instrumente ("Werkzeuge") zur Erlangung von psychologischem Wissen behandelt. Es bietet den vorhandenen Methodenpool für andere Fachdisziplinen der Psychologie und ist auch ein eigenständiger Forschungsbereich mit dem Zweck, den Methodenvorrat zu vervollkommnen und zu vervollkommnen, beispielsweise durch eigene Entwicklungen (z.B. Metaanalyse) oder durch Anpassung von Methoden aus den Verzeichnissen anderer Naturwissenschaften.

Die Inhalte reichen von wissenschaftlicher Theorie und Moral über experimentelle Methoden, Evaluationsforschung und Zusatzwissenschaften mit hoher Bedeutung, insbesondere in den Bereichen Mathe (hauptsächlich Statistik) und Computerwissenschaften bis hin zu speziellen Fällen von Psychologie wie der Mathepsychologie. Eine weitere Thematik ist die Psychodiagnostik (diagnostische Entscheidungsfindung) mit Bezug zur Methodologie (z.B. Prüftheorie, Konstruktion und Analyse).

Diagnosen sind die Basis jeder Maßnahme und damit für alle psychologischen Gebiete von Bedeutung. Prinzipiell sind auch andere Klassifizierungen von psychologischen Unterdisziplinen möglich, z. B. solche, die einen Untersuchungsgegenstand als Teilbereich oder Schwerpunkt kennzeichnen oder über alle beteiligten Fachdisziplinen und Zusammenfassungen hinaus umschreiben (z. B. Wahrnehmungpsychologie, Emotionale Psychologie etc.), oder solche, die grundlegende Herangehensweisen oder spezielle Paradigmenaspekte hervorheben (z. B.

Benehmenspsychologie, Evolutionspsychologie usw.). Auch bei der umfassenden inhaltlichen und weniger forschungs- und methodischen Verknüpfung, d.h. vor allem bei der psychologischen Wissensvermittlung im Neben- oder Nebenfach (z.B. in nicht-psychologischen Fächern, in Fachhochschul-Studiengängen etc.), sind diese branchenspezifischen Begriffe (mit einer entsprechenden thematischen Verknüpfung unterschiedlicher Inhalte) immer wiederzufinden.

Auch hier werden einige der oben genannten Begriffe Grunddisziplinen unterschiedlich belegt, z.B. Allgemeinpsychologie als Einstieg in die Psychologie (wie in den sprichwörtlich 101 Kursen in den USA) oder Erziehungspsychologie als Psychologie für Ausbilder. Psychologische Einflüsse, die unser Handeln beeinflussen, sind Befürchtungen, Ungewissheiten und andere gelernte Vorurteile.

Gefühlsreaktionen, die Verarbeitung kognitiver Prozesse und Interpretationen von Wahrnehmungen werden ebenfalls unter psychischen Einflüssen erfasst. Die philosophischen Grundbegriffe der Psychologie. WBG, Darmstadt 1998, ISBN 3-534-13887-2 David G. Myers: Psychologie. Springer, Heidelberg, Berlin 2014, ISBN 978-3-642-40781-9 Lyle E. Bourne, Bruce R. Ekstrand: Psychologie. Dietmar Klotz, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-88074-500-500-500-5 Stefan Lautenbacher, Astrid Schütz, Herbert Selg (Hrsg.): Psychologie - Eine Einleitung in die Grundzüge und Anwendungsgebiete.

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Jahrhunderts und stammte zum einen aus der sensorisch-physiologischen medizinischen Untersuchung ("Psychophysik"), zum anderen entstand durch die damals allmählich an Bedeutung gewinnende Jugendpsychologie bzw. -psychiatrie ein immer größerer Klärungsbedarf an psychologischen Zusammenhängen wenigstens auf dem Gebiet der Psychopathologie auf dem Gebiet der Psychologie (siehe Psychiatriegeschichte).

Höchstspringen On this (historical) understanding of psychology, see the article Psychology in Friedrich Kirchner's Wörterbuch der philosophischen Grundbegriffe von 1907. Vorstellung seiner Arbeit. Hochspringen ? Grünenbaum, A. (1988): "Die Fundamente der psychoanalytischen Analyse - Eine philosophiert.

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