Psychische Krise überwinden

Überwindung der psychologischen Krise

Burn-Out - Überwindung psychischer Traumata. Bewältigung psychischer Krisensituationen Seelische Krisensituationen können jeden betreffen, ungeachtet von Lebensalter, Ausbildung, Beschäftigung, Ursprung und sozialer Stellung. Die DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie ) erläutert, was die Betroffenen und ihre Familienangehörigen tun können. "In einer akuten Krise geht es um den Abbau des Gefühls des inneren Gleichgewichtes, das Menschen empfinden, wenn sie mit einer Situation oder Lebenssituation zu kämpfen haben, die sie derzeit nicht meistern können, weil die üblichen Verhaltensweisen nicht funktionieren oder zusammenbrechen", erläutert Dr. Iris Hauth, Vorsitzende der DGPPN.

Auf der anderen Seite können sie aber auch so stark wirken, dass sie schwierig zu beherrschen sind und zum Beispiel Furcht, Ärger, Hoffnungslosigkeit, Verlassenheit oder Kummer überwältigend und drohend wirken. "Die Gründe für eine psychische Krise sind vielfältig: Verlusterfahrungen, Trauma erfahrungen, seelische Auseinandersetzungen oder lebensveränderliche Umwälzungen sind nur einige der möglichen Auslösefaktoren. Um eine psychologische Krise zu überwinden, ist es wichtig, dass der Betreffende nicht allein ist.

Familienangehörige, Freundinnen und Verwandte sollen ihre Hilfe ankündigen, den Betreffenden entlasten und ein Gespräch anregen. Relaxationsübungen sind in schwierigen Situationen oft nicht empfehlenswert, da sie die innere Sicht stärken. "So kann es zum Beispiel helfen, Menschen in ihrer Selbstregulierung zu fördern und zu fördern, was ihnen aus eigener Anschauung gut tun kann, wie z.B. spazieren gehen, Routine machen, die eigene Küche reinigen oder etwas kochen", sagt Dr. Hauth.

"Sollte es jedoch nicht möglich sein, psychische Krisensituationen in kürzester Zeit selbst zu bewältigen, sollte man sich professionell helfen lassen", so Dr. Hauth. Zu den möglichen Kontaktstellen gehören der soziale Psychiatriedienst im Gesundheitswesen der jeweiligen Städte, die psychosozialen Kontakt- und Beratungszentren, die psychiatrischen Ambulanzen oder Spezialisten für die Bereiche Psyche und psychotherapeutische Behandlung. Familienangehörige und Bekannte sollen den Betreffenden ermutigen und ihn dabei unterstützen, sich professionell helfen zu lassen.

Teilweise ist es für Menschen aus dem Lebensumfeld der betreffenden Person von Vorteil, sich beim sozialpsychologischen Service ihres Wohnorts oder bei einer Beratungseinrichtung über eventuelle Selbsthilfe zu informieren. "Denn je drastischer die Krise ist, umso aktiver muss die Umwelt handeln", unterstreicht Dr. Hauth. Schwere Krisensituationen können in einzelnen Situationen zu Selbstmordgedanken werden.

"Bei einer solchen Zuspitzung besteht die Chance, den Notfallarzt anzurufen, der durch akutpharmakologische Betreuung und ggf. Überweisung in eine psychiatrische und psychotherapeutische Praxis Abhilfe schaffen kann", so Dr. Hauth. "Sofort besteht auch die Chance auf eine Notaufnahme in der Praxis für Sozialpsychiatrie und -therapie.

"Soforthilfemöglichkeiten in Krisenfällen.

Auch interessant

Mehr zum Thema