Prognose

Ausblick

Basis jeder Prognose ist eine allgemeine Stabilitätshypothese, die besagt, dass bestimmte Grundstrukturen in der Vergangenheit und in der Zukunft unverändert bleiben werden. Siehe auch Technologische Prognosen] Ziel der Prognosen ist es, mögliche zukünftige Umwelt- und Geschäftsbedingungen zu beschreiben. Ausblick 1 ] Wikipedia-Artikel "Prognose"[1] Digitale Wörterbücher "Prognose"[1] canoo.net "Prognose"[1] Universität Leipzig: Vokabelverzeichnis " Prognose " Quellen: ? Friedrich Kluge, herausgegeben von Elmar Seebold: Etymologische Wörterbücher der Deutschsprachig.

Walther de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-11-017473-1, DNB 965096742 "Prognose", S: 722. ? Hilge Jepsen: Hofmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-38079-8, S: Hatice Akyün: Verfluchter anatolischer Bergziegenscheiß oder wie mein Papa sagt:

Die Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1" S. 67.

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Aussagen über künftige Entwicklungen, insbesondere über künftige Größen (z.B. als Konjunkturprognose, Situations- oder Bevölkerungsprognose), basierend auf historischen Erkenntnissen und auf wissenschaftlich und historisch gesicherten, verständlichen Vorgehensweisen und Theorie. Forecasts sind vor allem auf die Größen gerichtet, die nicht oder kaum von der Person, die die Prognose macht, gestaltet werden können.

Basis jeder Prognose ist eine allgemeine Stabilitäts-Hypothese, die festlegt, dass bestimmte grundlegende Strukturen in der Geschichte und in der Gegenwart beibehalten werden. Direkt/Indirekt Prognose: Eine Direkt- oder Autoregressionsprognose besteht, wenn für eine ökonomische Variable ausschliesslich solche Größen in der Historie vorhergesagt werden. In der indirekten Prognose wird die Wechselwirkung zwischen unterschiedlichen Größen in die Prognose einer Größe integriert; in diesem Fall müssen jedoch letztendlich wieder die direkten Vorhersagen verwendet werden.

Qualitative/quantitative Prognose: In einer qualitativen Prognose werden nur Typ und Ausrichtung der wirtschaftlichen Größen erwähnt; in einer quantitativen Prognose wird auch das Maß dieser Entwicklungen berücksichtigt. Im letzteren Fall kann auch ein Konfidenzintervall festgelegt werden (Prognoseintervall). In gewissem Sinne ist jede Prognose bedingte, d.h. als if-then-Anweisung; vollkommen bedingungslose Vorhersagen sind nicht möglich.

Es ist jedoch möglich, so vorzugehen, dass Vorhersagen für ein und dieselbe Größe in Abhängigkeit von bestimmten Detailbedingungen getroffen werden können und dem Nutzer die Beurteilung des Auftretens dieser Bedingungen bleibt, beispielsweise bei Bevölkerungsvorhersagen unter unterschiedlichen Bedingungen hinsichtlich der Geburtenentwicklung. Unter einem Prognosesystem versteht man einen Satz von Größen, die in ihrer wechselseitigen Kombination vorhergesagt werden.

Die Prognosefristen sind unterschiedlich: Kurzfristprognose (Prognosezeitraum bis zu zwei Jahren); Mittelfristprognose (bis zu fünf Jahren); Langfristprognose (bis zu zehn Jahren); Säkularprognose (über mehrere Dekaden oder Jahrhunderte). Entwicklungsprognose (Informationsprognose, Trendprognose): Das Unternehmen nimmt keinen nennenswerten Einfluß auf die zu erwartenden Variablen (z.B. Achtel Wirkungsprognose (instrumentelle Prognose, Entscheidungsprognose): Prognose der Auswirkungen von Massnahmen des eigenen Unternehmens (z.B. auf Variablen wie z. B. Abverkauf, Umsätze in Abhängikeit von Marketingmassnahmen).

Indikatorprognose: Kennzahlen werden zur Prognose der Entwicklung verwendet. Kennzahlen können, müssen aber nicht in einem kausalen Zusammenhang mit den zu erwartenden Größen sein. Die Kennzahlen können in Vorlauf-, Co- und Nachlaufindikatoren unterteilt werden. Bei Kurzfristprognosen, insbesondere im operativen Geschäft, werden Direktprognosen vorgezogen, insbesondere Zeitreihenprognosen mit gleitenden Durchschnitten oder exponentieller Glättung; bei Mittelfristprognosen werden die ökonometrischen Methoden zur Fortsetzung des Trendverlaufs oder auch, zum Beispiel bei der Marktprognose, die Prognose mit Hilfe von Growth-Funktionen (logistische Funktionen; Gompertz-Funktion) eingesetzt.

Sind auch saisonale Bestandteile (Zeitreihenkomponenten) vorhanden, wird der Trend auf Basis von historischen Werten, die einer Trendanpassung unterzogen wurden, prognostiziert; die saisonale Komponente wird dann für Zukunftsprognosen entsprechend addiert. Die indirekten Vorhersagen werden in der Regel mit Hilfe von Regressionsanalysen und ökonomischen Methoden durchgeführt. Man unterscheidet grundsätzlich: a) die quantitativen Prognoseverfahren: b) die qualitativen Prognoseverfahren:

Die Vorhersagen werden oft als unmittelbare Vorhersagen auf der Basis von ARMA-Modellen (ARMA(p,q)-Prozess) gemacht. Die Vorhersagen können zunächst einmal in qualitativer Hinsicht und im Vorfeld beurteilt werden. Darüber hinaus wird die Bewertung oft durch eine angemessene weltweite Identifizierung der eingetretenen Prognoseabweichungen (Mittelwert des absolut und relativ ermittelten Vorhersagefehlers; Zusammenhang zwischen Vorhersage- und Istwert; partieller Ungleichheitskoeffizient) vorgenommen.

Die eingetretenen Vorhersagefehler sollten jedoch nicht nur gemessen, sondern auch auf ihre Ursachen hin analysiert werden.

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