Probleme mit dem Partner

Schwierigkeiten mit dem Partner

Die Beziehungsprobleme sind oft die Folge des Verhaltens eines oder beider Partner. Das gebräuchlichste Verhalten, das zu Problemen führt. Was kann man tun, wenn der Partner Probleme hat?

Egal ob Depressionen oder Schulden: Warum und wie lieben Sie einen Mann mit Vorurteilen? Und noch ein weiterer Anlass, die Stärke unseres Partner zu fordern, sagt der schweizerische Diplompsychologe Guy Bodenmann. Prof. Dr. Guy Bodenmann, 46, ist Psychologin, Paare und Familienforscherin an der Uni Zürich. Bodenmann: Ich will nicht in einer Gemeinschaft wohnen, in der es gute und böse Partner gibt.

Und wir wollen wunderschön, vollkommen und glücklich sein - und unser Partner auch. Bodenmann: In Befragungen wollen sie einen gut aussehende Mann, ein oft genannter Werte. Also, wenn eine Dame einen Mann mit viel Gewicht wählt, vielleicht einfach weil sie sich liebt.

Ein wunderbarer Taenzer und weniger Schuld. Bodenmann: Nicht von selbst. Vor allem, wenn das große Reisegepäck von vornherein auf dem Esstisch liegt. Aber wenn ein Mann seine Lebensgefährtin mit einem sorglosen Dasein betrügt und ihr von seiner Erkrankung oder seinen Forderungen nur in ihrer Wohngemeinschaft berichtet, ist das ein Missbrauch von Vertrauen.

Bodenmann: Wenn Sie sich der damit einhergehenden Restriktionen von vornherein bewusst sind, stellen Sie sich darauf ein und versuchen Sie, mit ihnen zurechtzukommen. Unsere Studien zeigen immer wieder, dass gerade die alltäglichen banalen Dinge eine Verbindung untergraben: der Chef, mit dem ich gekämpft habe, der Autobus, der von meinem Gesicht abfuhr.

lch habe schlechte Laune und lass es an meinem Partner aus. Verschuldung oder Erkrankung sind dagegen Makro-Stressoren. Bodemann: Ein funktionierender fairer Austausch quasi. Bodemann: Es ist auch nicht gerade ein romantischer Gedanke, es ist kleinlich. Ein Verhältnis, ob freundschaftlich oder partnerschaftlich, wirkt nur im Gleichgewicht, Schenken und Entgegennehmen müssen sich ausgleichen.

Er kann es: Der Mann kann ihr ein stilles Landleben erlauben, sie befreien, ihr Frieden schenken und sie wieder aufladen. Bodemann: Das ist richtig. Insbesondere die Frau schweigt viel zu lange, weil es ihrer idealen Verbindung zuwiderläuft. Dann sammelt sich alles an, und oft hört eine solche Verbindung mit einem Urknall auf.

Bodemann: Wir haben eine Studie mit Ehepaaren gemacht, bei der ein Partner deprimiert war. Dies ist für den Menschen schwierig zu ertragen und eine große Last für die Partnerschaft. Die Problematik: Die Gesundheit spersonen opfern sich für den Erkrankten, sie nehmen ihm alles weg und tun alles für ihn.

Sie macht ihren Partner unfähig. Bodemann: Anderen Menschen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben mithelfen. Dies ist für beide Partner sehr bedeutsam. Sogar die Fragen des Depressionspartners " Wie geht es Ihnen? "mit der Zeit zu beantworten, dem Partner weiter. Zum Beispiel eine Ehefrau, die mit einem Alkoholkranken zusammen ist und sich mit dem Alkoholismus ihres Vater, unter dem sie als kleines Mädchen litt, abfinden will?

Bodemann: Ich würde immer zuhören, wenn der Mann ein Thema hat, das auch in der Geschichte der Frauen eine wichtige Rolle spielt. Oder, wenn sie der Frauentyp ist, der immer und an jedem Ort hilft. Jeder, der eine Partnerschaft eingehen will, weil er benötigt wird, wird durchfallen. Deshalb sollte sich die Dame die Frage ehrlich beantworten:

Welche Anforderungen habe ich an diese Partnerschaft? Sie sollten sich nach Ihren Wünschen, Ihren eigenen Lebenserwartungen erkundigen. Jeder, der das Ansehen und das Ansehen schätzt, wird mit einem Mann, der verschuldet ist oder eine Behinderung hat, nicht zufrieden sein. Bodemann: Gerade im Krankheitsfall kann der springende Punkt kommen, wenn man merkt: Das übertrifft jetzt meine Stärke.

Sie muss ein normales Dasein außerhalb der Gesellschaft fristen, sie muss Zeit für sich selbst haben. Sie muss sich sagen: "Ich kann glücklich sein, ich kann gehen, auch wenn mein Partner nicht mehr kann, weil er im Stuhl ist. Nun stell dir das in einer partnerschaftlichen Beziehung vor, nicht nur einmal und für einen Moment, sondern kontinuierlich.

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine depressive Person, die in einer unzufriedenen Lebenspartnerschaft wohnt, ein sechsfach erhöhtes Wiederkehrrisiko hat. Bodemann: Es ist uns ein Anliegen, dass Sie sich nicht von Ihrem Partner, Ihrem Bekanntenkreis oder Ihrer Angehörigen schuldig machen müssen. Bodemann: Es gibt Koffer, die zu viel sind, um sie alleine zu transportieren.

Ein partnerschaftliches Verhältnis ist ein lebensfähiges Schiff, aber es gibt Sachen, die es erschöpfen, wie z. B. sexuellen Mißbrauch, Kriegserfahrungen und schwerwiegende Traumata. Guy Bodemanns Werk "Depression und Teilhaberschaft. Die DVD "Paarlife - Glück zu zweit trotz Alltagstress" ist ein Coachingprogramm zur Bewältigung von Stress in Kooperationen, das unter www.paarlife.com. bestellt werden kann.

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