Pendler

Berufspendler

Berufspendler sind Arbeitnehmer, deren Weg zur Arbeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte das Überschreiten der Grenze der Gemeinde, in der sie wohnen, erfordert. Alles klingt ganz einfach - aber wir Pendler sind Meister der Selbsttäuschung. Zukunftsmobilität: Pendlerverkehr - Transport - Technik Der Prozess selbst ist jedoch recht zeitaufwendig, kostspielig und kann Sie auf lange Sicht gar erkranken lassen. Wenn Sie einen hochqualifizierten Arbeitsplatz haben, müssen Sie oft einen längeren Weg zu Ihrem Arbeitsplatz zurücklegen. Doch für sie ist dies oft die einzig stetige Suche nach einem Arbeitsplatz.

Ob die Arbeitsmarktlage oder die persönlichen Beweggründe entscheidend sind - Pendler müssen eine Entscheidung treffen:

Fahre ich mit dem Wagen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Oft heißt die Antwort: das Fahrzeug.

Der monotone Ritt kann auf lange Sicht gar zu einer Gefahr werden. Die Großhirnregionen, die für die bewusste Analyse und Entscheidungsfindung verantwortlich sind, weisen dann kaum noch Aktivitäten auf. Das Arbeiten mit ÖPNV ist dagegen weniger risikoreich und stressfrei. Die Verspätung des Zuges kann aber auch die Nervosität belasten.

Letztere können jedoch über einen langen Zeitabschnitt hinweg den Wachschlafrhythmus stören, was zu nächtlichen Schlafstörungen führen kann. Untersuchungen haben ergeben, dass Pendler gesundheitsschädlich sind, wenn sie täglich mehr als 50 km zum Arbeitsplatz zurücklegen oder wenn eine Fahrzeit mehr als 45 min beträgt. Egal ob mit dem Zug oder dem Wagen.

Typisch für Pendler sind Rücken-, Nacken- oder Gliedschmerzen. Ein längeres Verweilen im Wagen- oder Bahnabteil verursacht Spannungen. Wenn tägliches Pendlern über eine längere Distanz wirklich zu einer Überforderung wird, sollte man nach Wegen suchen. Kein Viertelpendler will sein geliebtes Wohnumfeld von Freundinnen und Bekannten und Nachbarn oder gar sein eigenes Zuhause preisgeben.

Fachleute sehen in Modellen gar einen Sinn, bei denen eine Wochenarbeitszeit für Langstreckenpendler nur vier Tage beträgt.

Pendler in Deutschland: 68 Prozent benutzen das Fahrzeug, um zur Arbeit zu kommen.

Täglich fahren in Deutschland mehrere tausend Menschen von zu Hause zur Arbeitsstätte. Für sie ist das Fahrzeug das bedeutendste Verkehrsmittel: 68% der Pendler werden im Jahr 2016 mit dem Pkw zur Arbeit anreisen. In 2000 war der Marktanteil mit 67% nur leicht rückläufig. Rund 14% der arbeitenden Bevölkerung reisten regelmässig mit dem Öffentlichen Verkehr zur Beschäftigung.

Gegenüber dem Jahr 2000 ist dieser Wert ebenfalls um einen Prozentpunkt gestiegen. Die tägliche Fahrt zur Erwerbstätigkeit dauerte für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung weniger als 30 min (70%). Bei den Pendlern waren zwischen 30 und 60 Min. 22% der Pendler auf der Strecke. 3% der Belegschaft hatten einen Arbeitsplatzwechsel und waren daher nicht in der Lage, genaue Informationen über die Zeit bis zur Arbeitsaufnahme zu liefern.

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