Paartherapie Erfolgsquote

Erfolgsrate der Paartherapie

Wir werden oft nach der "Erfolgsquote" gefragt. Was ist die Erfolgsquote in der Paartherapie? Welche Vorteile hat die Paartherapie? - SALDERN PRAXIS Die Paartherapie führt zu viel ! Wir werden oft nach der "Erfolgsquote" befragt.

In jedem Fall bietet die Paartherapie allein immer mehr Übersicht, ein erhöhtes Bewusstsein für die belastenden Probleme und in den meisten FÃ?llen auch eine bessere und glaubwÃ?rdigere Verständigung zwischen den Partner. Allein schon deshalb ist es lohnenswert, einen Therapeuten eines Ehepaares aufzusuchen.

Die Aufrechterhaltung der Verknüpfung ist jedoch von mehreren Gesichtspunkten abhängig. Zu diesen Gründen gehört der Wunsch und das Bestreben beider Seiten, zur guten Weiterentwicklung der Beziehungen beizutragen. Trifft nur eine Person diese Entscheidung, sind die Erfolgschancen natürlich niedriger, als wenn beide sich anstrengen und auch gewillt sind, ihr eigenes Verhalten umzustellen.

Eine erfahrene Paartherapeutin betrachtet das Ehepaar, fragt die richtige Frage und beginnt dort, wo dem Ehepaar im Augenblick am meisten zu helfen ist. Mit seinen Erfahrungen und seinem Fachwissen wird der Pärchentherapeut dem Pärchen spezifische Möglichkeiten zeigen, um wieder mehr Frieden und Verständnis zu erlangen.

Selten kommt eine permanent arbeitende und befriedigende Verbindung vom Stapel. Die meisten Geschäftsbeziehungen würden davon langfristig nützen, wenn sie nur einmal die Grundlagen einer fröhlichen Zusammenarbeit lernen und die wichtigsten Mechanismen verstehen könnten. Die fachkundige Paartherapeutin erklärt und zeigt ihnen, was viele Pärchen immer wieder sagen: "Oh, wenn wir das nur früher gewußt hätten!

"Die Paartherapie ist sehr effektiv. An dieser Stelle kommen die entsprechenden Inhalte in der Regel zügig auf. Das, was in einzelnen Therapiesitzungen manchmal sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, kommt in der Regel in Einzelsitzungen viel rascher ans Licht. Beide Seiten wissen sich gut und können dem Behandler helfen, die Ursachen für die Beziehungsprobleme zu eruieren.

Aber wenn er sein eigenes Benehmen anpassen will, ist es für den wechselwilligen Gesprächspartner viel einfacher, seine Änderungen durchzusetzen. Häufig kommt es nach individuellen Therapien zu Rückschlägen und Frustrationen zu Haus, weil der eigene Lebenspartner nicht involviert war, sich noch in altem Muster befindet oder auch die weitere Entwicklung des anderen vereitelt.

In gewissem Sinne geht die Paartherapie jedoch zuhause weiter, da beide Partner nun auf die Strukturen und Störfelder aufmerksam gemacht wurden und es nun möglich ist, diese zu überwinden. In der Regel ist die Dynamik des Paares intensiviert worden, die Betreuung ist erfahrbar und die Weiterentwicklung wird nun von einander mitgestaltet.

Ist es zu spaet fuer eine gelungene Paartherapie? Tatsächlich ist es sinnvoll, so früh wie möglich die Beratung eines Paares in Anspruch nehmen zu können, wenn die Partnerschaft in eine schwere Krise geraten ist. Fragen und Problemstellungen, die seit Jahren oder Jahrzehnten nicht gelöst wurden, können nicht in kürzester Zeit gelöst werden, sondern erfordern Zeit, Beharrlichkeit und Einsatzbereitschaft.

Inwieweit dies möglich ist und in welchem Zustand sich das Ehepaar gerade aufhält, kann in der Paartherapie in der Regel erst nach einer detaillierten Analyse der Beziehungen festgestellt werden. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es nie zu spät ist, eine Partnerschaft dauerhaft zu optimieren und zu den originalen Ähnlichkeiten und Verbindungselementen zurückzukehren - sofern beide sich einbringen.

Meistens sollte es möglich sein, nach drei bis sechs Sessions greifbare Ergebnisse bei der Beziehungsverbesserung zu erringen. Abhängig von der Beziehungsgefüge, der Themenkomplexität und der Zusammenarbeit kann es auch sein, dass 10-15 Sessions erforderlich sind, um den angestrebten und dauerhaften Lernerfolg zu erringen. Häufig wird die Behandlung in wechselnden Abständen für Paare und Einzelpersonen durchführt.

Sobald das Rubicon in der Zusammenarbeit übertroffen wurde oder die Kooperationspartner nicht mehr zusammenpassen, kann es keine sinnvolle und akzeptable Rückkehr zur gemeinsamen Basis geben.

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