Paartherapie Erfahrungen

Paare Therapie Erlebnisse

Erlebnisse & Reviews zur modernen Paartherapie (Berlin), Daniela Bernhardt: Paartherapeutin & Kommunikationstrainerin in Berlin. Unsere Erfahrung als Coach für Paartherapie in Mannheim zeigt: Paartherapie-Erfahrungen auf dieser Seite: Rettung in letzter Minute. In Ihrer Erfahrung, wie hilfreich ist die Paartherapie? lch habe keine Erfahrung, aber ich denke, es kann eine Beziehung retten, wenn beide es wollen.

Typischerweise wollte ich nie eine Paartherapie machen. In der Zwischenzeit habe ich drei unterschiedliche Therapeutinnen in zwei Partnerschaften kennengelernt - und viel erlernt. Eine Paartherapie für die Ausbildung des Ehepartners zu verwenden, hilft einem Scheidunganwalt mehr zu sparen.....

Wenn Sie glauben, was die Presse über dieses Problem schreibt, dann war ich zumindest in einer Beziehung ein echter Mann: Ich wollte nicht zur Paartherapie gehen. "Außerdem haben wir keine wirklichen Schwierigkeiten, Liebling", war ich davon überzeugt. Oder? Bald verwüstet: Weil meine erste Ehefrau einen zweiten Mann traf.

"Sie sagte immer: "Wir haben doch Probleme." "Sie gab mir eine einzige Gelegenheit und stimmte zu, mit mir zur Paartherapie zu gehen. So saß ich nun mit 26 Jahren zum ersten Mal mit einem Paartherapeuten zusammen. Das hat mich an sich schon begeistert, weil ich mir unter einer Paartherapie kaum etwas ausmalen konnte.

Der Therapeut lebte in einem schönen ehemaligen Stadtrandhaus, er hatte eine Sonnenbrille und mochte mich nicht. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber es ist für mich auf jeden Fall unvergeßlich, daß meine beeindruckend treibende Ehefrau und ich in der Behandlung das selbe getan haben wie zu Hause: Wir haben uns Vorwürfe nicht erspart und gestritten.

Der Therapeut hat fleißig Aufzeichnungen gemacht, die vielleicht noch heute herum liegen und mit denen ich mich nicht gerne erpressen ließe. Alle beharrten auf seiner Einmaligkeit und waren nicht einmal darauf vorbereitet, ein einziges Iota von dem abzuwenden, was er für sein Recht hält. Der Therapeut sollte meiner Ehefrau erzählen, was ich denke!

Der Therapeut hat keine gute Idee, wie man eine Partnerschaft retten kann! Wer seine Geliebte nicht allein lassen will, kann so lange mit ihr in Therapie sitzen, wie er will - sie wird es sich nie anders überlegen! Die Neue ist (leider) immer richtig Kurz nach der Abspaltung von meiner ersten Ehefrau traf ich meine neue Lebensgefährtin - wie so oft in solchen Situationen war sie mehr oder weniger das reine Gegenstück zu ihrem Vorgänger, und zwar zärtlich, klug und freundlich.

Wieder einmal schien mir das Problem etwas zu sein, das entweder andere hatten oder das rasch gelöst werden konnte, vorzugsweise zwischen den Arbeitszeiten und dem Abendessen, so dass danach Zeit für einen weiteren Ausflug war. Aber meine Lebensgefährtin war ganz anderer Meinung: "Die Geburt unserer Tocher hat mein ganzes bisheriges Dasein verändert ", sagte sie, "wir hatten vereinbart, die Arbeit mit der Familie zu verteilen und Geld zu verdienen, aber weil unsere Einnahmen so verschieden waren, war das in der Realität nicht möglich.

Und bis Mister Right in das Privatleben meines Partners eintrat - und meines auch. Natürlich war auch er das reine Gegenstück zu mir, nicht einer von denen, die gleich eine Lösung finden, wenn sich die Dame beschwert, sondern einer, der nur hören konnte. Aber ich wollte meine Gastfamilie unter keinen Umständen verloren haben und war froh, als mein Partner mir vorgeschlagen hat, es noch einmal mit mir zu versuchen - unter der Bedingung, dass wir zu einer Paartherapie gehen würden.

Der Therapeut als Verbündeter hat jedoch nicht notwendigerweise das Bestreben verfolgt, unsere Beziehungen zu erhalten. Der Therapeut sollte mir bei der Lösung der Probleme behilflich sein und, wenn nötig, kampflos aus unserer Partnerschaft aussteigen. Mit den Anschuldigungen, die auf mich zukommen sollten, wollte ich die Beziehungen um jeden Preis sichern und mich als kritischer, liebender und vorausschauender Gesprächspartner beweisen.

Der Therapeut, den wir nach dem Zufallsprinzip ausgewählt haben - wieder eine Dame - war die Idealbesetzung: herzlich, ängstlich, inspiriert vom Wunsch zu helfen. Ich sah in ihr einen Verbündeten, der sich für den Erhalt unserer Beziehungen einsetzte. Viele Fragen stellte sie und machte uns ganz konkret Anregungen - aber sie waren nutzlos, weil mein Partner und ich am Ende nicht das selbe Anliegen hatten.

Bei fehlender Aufgeschlossenheit Einmal haben wir eine Aufgabe vom Therapeuten: Jeder sollte einen "Verwöhnabend" für den anderen organisieren, um ihm seine Dankbarkeit zu erweisen. lch stürzte mich in all das Zeug, aber es machte das schlechteste Bewusstsein meines Partners nur noch schlimmer. Eine unglückliche Teufelskreise entstanden: Ich wollte immer deutlichere Anzeichen dafür, dass alles wieder in Ordnung sein würde, mein Partner wurde dadurch zunehmend zurückgeworfen.

Später sagte sie: "Ich habe nur leiden müssen und mich für etwas verantwortlich gefühlt, weil ich nicht mehr wirklich in unsere Beziehungen verwickelt war. Ich war nicht mehr darauf vorbereitet, mit dem Unangenehmen umzugehen, weil ich wußte, daß da draußen ein anderer Mann auf mich wartete - wenn es hier keine Antwort gibt, habe ich eine andere.

Der Therapeut in wurde bei der vergangenen Behandlung darüber informiert, dass wir uns aufgeteilt hatten. Obwohl unsere Lebenssituation im Augenblick für ein normales Zusammenleben verwirrt erschien - aber während der Beratung des Paares, die aus Unterhaltungen und Prüfungen besteht, erlebten wir neue Intensität, entdeckten gemeinsam neue Facetten, untersuchten und sahen neue Gegenüber: "Wir haben uns nicht nur in der Lage gezeigt, sondern auch in der Lage, uns gegenseitig zu helfen:

Zum ersten Mal in unserer Partnerschaft hatten wir richtig zueinander geredet, einander zuhört, ehrlich gesagt versuchten wir uns zu begreifen. Selbstverständlich spielt die Präsenz des Therapeuten eine wichtige Rolle. Natürlich ist es die Tatsache, dass der Therapeut anwesend ist. Wenn die neue Partnerschaft meines Partners zusammenbrach, kamen wir wieder behutsam aufeinander zu. Dieses Mal waren die Bedingungen sehr unterschiedlich zu meinen ersten beiden Therapieversuchen.

Zum ersten Mal hatte ich den Anschein, dass mein Partner und ich das selbe Schicksal verfolgen: Unsere Beziehungen wollten wir nicht um jeden Preis sichern, aber wir waren gewillt, viel für ihren Erfolg zu tun. Wie löst man welche Reaktion aus? Zu spontan, zu tatkräftig, meine Lebensgefährtin wurde von mir in ihrer ruhigen Weise zerquetscht.

Ein für einen Pärchentherapeuten etwas ungewöhnliches Verhalten, das für uns nützlich war - weil wir unsere eigenen, wohl noch viel zu großen Hoffnungen reduziert haben. "Siehst du ", sagte er einmal, "da kommen Pärchen zu mir, die ihre Sorgen loswerden wollen. Ich muss oft sagen: Man kann nicht viele Aufgaben bewältigen!

"Oft geht es nur darum, Schwierigkeiten zu erfassen und die Vielfalt der Beteiligten und ihrer Belange zu berücksichtigen. Für uns war das eine zentrale Erfahrung: Es gibt Dinge, die wir nicht bewältigen können und mit denen wir zusammenleben müssen, wenn wir zusammen bleiben wollen. Nach seinen Erfolgen zu beurteilen, ist er wirklich der Testsieger, denn nach einigen Jahren und trotz einer schwierigen Ausgangsposition sind mein Kollege und ich immer noch zusammen.

Aber natürlich können die unterschiedlichen Therapeutinnen nicht verglichen werden, denn die Situation, die mich in Paartherapien trieb, war jedes Mal ganz anders. Jedenfalls hatte ich zum ersten Mal den Anschein, dass hier drei Erwachsenen sitzen, die sich wirklich um die Belange der Kinder und nicht nur um Black Pete kümmerten.

Ich finde es heute gut, einen Paar-Therapeuten zu haben, der als eine Form von Medien fungiert, Nachrichten dekodiert, überträgt, eine gute Beziehung zwischen Absender und Rezipient sicherstellt und gelegentlich einen Gedanke untermauert.

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