Paartherapie

Paartherapie

Die Paartherapie kann in solchen Fällen der letzte Ausweg sein. Paare Therapie Wenn Paare professionelle Hilfe brauchen. Typischerweise wollte ich nie eine Paartherapie machen. Lehrplan der Europäischen Akademie für Paartherapie (EAPT). Paar-Therapie.

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Wolfgangs Schmidbauer erläutert das Prinzip einer erfolgreichen Zusammenarbeit

Schmidbauer: Verständigung und Zusammenarbeit. Wir hatten immer das Gefuehl, dass wir in unserer Partnerschaft zusammengearbeitet haben. Schmidbauer: Das ist ein grundlegendes Muster. Die Anschuldigungen führten zu Gegenanschuldigungen nach dem Motto: "Ich bin nicht verantwortlich, und wenn du dich veränderst, dann wird die Situation besser. "Und dann wird die Verbindung vergiften und ihr könnt nicht mehr mit einander umzugehen.

Schmidbauer: Wenn sich ein Ehepaar in einem kleinen Krieg erschöpft. Wenn sich die Verwandtschaft auf die Qualität des Lebens auswirkt und Symptome wie z. B. Ängstlichkeit, Schlafstörung oder Depression angesichts von Konflikten auftreten. Schmidbauer: Klar, aber in Wirklichkeit ist es für Paare schwierig, Unterstützung beizubringen. Häufig ist die Behandlung die einzige Massnahme, die nur getroffen wird, wenn das Ehepaar Versagen fürchtet.

Schmidbauer: Nach meiner eigenen Erfahrungen werden Menschen erst dann tätig, wenn ihre Ehefrauen behaupten, dass ich mich von Ihnen trennen werde, wenn Sie keine Therapien machen. Andererseits ist die Dame völlig unbefriedigt, sie sagt, dass wir so nicht weiterleben können, wir tun nichts zusammen, wir sprechen nicht mit anderen. Schmidbauer: In erster Linie bin ich Hörer und Erleuchter.

Schmidbauer: Ich will die Dynamiken erläutern, in denen sie ihre Rolle im Spannungsfeld kennen. Schmidbauer: Sie muss sie selbst durchziehen. Als sie glücklich nach Haus kommt, ist es fruchtbarer, als ihren Lebensgefährten anzumeckern. Schmidbauer: Ja, und hinter dieser Einstellung steht der Wille, dass ich ihm zustimme und das ungewollte Benehmen seines Gesprächspartners abschalte.

Ich muss diese Erwartungshaltung leider erfüllen. Schmidbauer: Meiner Meinung nach ist es viel anstrengender, sich auf eine Seite zu stellen, weil man den Blick für das Ganze nicht hat. Der Therapeut ist unparteiisch und empathisch gegenüber jedem seiner Mitmenschen. Es ist mein Bestreben, das Optimum für beide und ihre Beziehungen zu erringen.

Das ist ein kardinaler Fehler und zählt zum breiten Spektrum der Laien, um eine gute Zusammenarbeit vorzuschlagen. Schmidbauer: Therapeutinnen und Therapeuten, die herrschsüchtig und nicht gewillt sind, ihre Methode zu besprechen, sind nicht dazu da, Beziehungen zu klären. Oder, wenn jemand Düsteres sagt, der jetzt aufgibt, geht in den Abgrund, andere sind nicht fähig, andere nicht.

Schmidbauer: Ich finde, man sollte sich auf seine Gefühle stützen, weil man viel mehr als vernünftig ist. Hierzu zählt auch das Gespür, dass der Behandler sich auskennt. Schmidbauer: Die meisten Paartherapeutinnen haben eine verinnerlichte System-Theorie, die in engem Zusammenhang mit psychoanalytischen und verhaltenstherapeutischen Fragestellungen steht.

Es ist nicht als monadisch zu begreifen, sondern die Beziehungen der Erziehungsberechtigten, die Interaktion untereinander, haben großen Einfluß. Wer den Pflegebedürftigen therapieren will, muss die ganze Famile betrachten und die elterliche Partnerschaft zu einem therapeutischen Objekt machen. Schmidbauer: Die Paartherapie kann Impulse setzen, aber keine Verbindung festigen.

Die beiden müssen das selbst tun. Ein Verhältnis ist wie ein Fluß, man kann Hemmnisse beseitigen, die das frei fließende Gewässer behindern, aber man kann kein Gewässer mehr in den Fluß einleiten. Die Therapeutin kann die Beschwerden beseitigen, indem sie einen Einblick in die Problematik entwickelt und das Ehepaar anregt. Schmidbauer: Was ich für wesentlich halte, ist die Neustrukturierung von Befürchtungen.

Angenommen, ich bin neidisch und verhindere, dass mein Tanzpartner eine Tanzschule besucht. Schmidbauer: In solchen Situationen, ja. Falls ich das Gefuehl habe, dass ich dem Ehepaar bei der Ueberwindung beunruhigender Befuerchtungen behilflich bin, ist es auch eine gute analytische Vorgehensweise, unmittelbare Strukturierungen vorzunehmen. Schmidbauer: Das ist eine Täuschung.

Viele Menschen sind sehr leistungsorientiert und haben daher eine Präferenz für aktives Können: Sie möchten das beste Kochrezept, um ihren Lebensgefährten zu wechseln. Bei der Paartherapie geht es in die andere Richtung: das Üben und Erlernen passiver Fähigkeiten. Es wäre die Aufgabe, meinen Tanzpartner vom Tanzunterricht zu abbringen. Schmidbauer: Ich würde sogar Neid ausdrücken.

Schmidbauer: Das ist nur die Eisbergspitze. Falls einer von ihnen das Gefuehl hat, dass er nicht genug Beachtung findet, will er natuerlich nicht mit dem anderen Schlaf. Schmidbauer: Es gibt immer noch die Idee, dass ein Baby eine Hochzeit stärkt. So lange das Ehepaar nur einander hat, werden die nicht zu formulierenden Aufmerksamkeitsbedürfnisse des Kindes erfüllt.

Schmidbauer: Das ist oft ein Nachteil. Man fragt sich, ob das Ehepaar in der Lage ist, eine alltagsgerechte und nicht von der Liebe abhängige Geschlechtlichkeit zu entfalten. Wer seine erotische Einstellung trotz Kinderstress bewahren will, muss Freude daran haben, sie zu erlernen. Schmidbauer: Natürlich. Meiner Meinung nach ist es in einer Behandlung viel wert, wenn sich herausstellt, dass man den Gegner nicht schlecht im Griff hat.

Schmidbauer: Wenn die beiden Parteien sich entschließen, ihre Partnerschaft zu kündigen, wäre das Therapieziel, den Sinn zu ergründen. Diese Erkenntnisse können dann nicht in der Gegenwart, sondern in der weiteren Entwicklung wiederverwendet werden. Schmidbauer: Zu begreifen, warum es unmöglich war, was du nicht ertragen konntest und was du deinem Freund antatest.

Schmidbauer: Ausschlaggebend ist, ob Sie für das Versagen eigenverantwortlich sind. Ein Verhältnis ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, an der jeder der beiden einen Anteil von 50 % hat.

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