Medialität Medienwissenschaft

Mediendidaktische Studien

in neueren Studien über eine Theorie oder Philosophie der Medien zwei widersprüchliche. Die Grundlagen einer allgemeinen Medientheorie. Medien schaffen' oder'Eigenschaft, ein Medium zu sein'. Die Grundlagen einer allgemeinen Medientheorie.

Erstmalig wird hier eine generelle Medienlehre entwickelt, die die kommunikative, materielle und semiotische Seite von Medienereignissen erforscht.

Erstmalig wird hier eine generelle Medienlehre erarbeitet, die die kommunikative, materielle und semiotische Seite von Medienereignissen erforscht. Es werden Grundkonzepte zur kohärenten Darstellung einfacher und komplexer, neuer und alter sowie verschiedener Medienaufstellungen erforscht. Die vorliegende Arbeit befasst sich neben der konzeptionellen Klassifikation verschiedener mediendidaktischer Herangehensweisen auch mit natürlichen, künstlichen, individuellen und digitalen Mitteln sowie mit massenmedialen Mitteln.

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Rainer Matzker: Medialitätsästhetik

von Reiner Mattzker aus Bremen versprach mit Hilfe des Begriffes "medial" eine geschichtliche und methodische Darstellung der "Vermittlung von Kunstwelten und Ästhetischen Theorien". Die geschichtliche Periode erstreckt sich von der Erleuchtung bis zum postmoderne Zeitalter der Medien und beschäftigt sich mit "Fernsehen und Kitsch" ebenso wie mit dem von der Autorin in der Romantischen Moderne behaupteten Zusammenhang zwischen "Expressionismus und Phänomenologie" oder der "Medialisierung des Subjekts".

Sie vermittelt den durchaus sympathischen Anschein, dass hier eine kultur-theoretische und historische "Theorie von allem" angeboten wird, die auf 238 S. die Perspektive bietet, soziale Umbrüche im Kunstrahmen zu erkunden, um diese mit der Philosophie und den Ästhetiken und letztlich mit der ganzen Welt des "Medialen" zugleich in Verbindung zu bringen.

Zahlreiche wichtige Gedanken der Intellektualität werden in einem einzigen Abschnitt angekreuzt und mit den dazugehörigen Bezeichnungen in der Klammer gekennzeichnet, was die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Dissertationen für den Laienphilosophen sehr schwierig macht. Matzkers Werk hat kein erkennbares System, was letztendlich auch daran liegt, dass das verwendete Medienkonzept weitestgehend vage ist.

"Medialität " ist "der Content, der im entsprechenden Mittel und durch die entsprechende Präsentationsform vermittelt wird", während "Medien" als die Technik oder Entität zu betrachten sind, die diesen Content (jedoch) ermöglicht. Dies beschreibt im Wesentlichen nichts anderes als die Neuübersetzung des Zeichenbegriffes von Saussian in die medientheoretische Terminologie: "medium" statt signifier und "mediality" statt signifier.

Eine solche Begriffsbestimmung ist mit der sehr umfassenden naturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit "Medien" und "Medialität", die vor allem in Deutschland seit Mitte der 80er Jahre mit großer Wucht und großer Vielfalt betrieben wird, nur bedingt vereinbar. Es ist um so bedauernswerter, dass diese Debatte in keinem einzigen der Sätze in Matzkers Werk auftaucht.

Die dabei zu zahlende Vergütung liegt darin, dass immer dann, wenn Matzkers Medialitätsästhetik von "Medien" spricht, tatsächlich "Zeichen" meint, während einer der wenigen Aspekte, auf die sich die am fruchtbarsten umstrittene Medientheorie von Friedrich Kittler bis Sybille Krämer einigen kann, gerade darin liegt, dass sie nicht einfach mit Anzeichen gleichgesetzt werden kann.

Letztendlich verbleibt eine zum Teil sehr anregende, aber konzeptionell etwas verschwommene Ästhetikgeschichte, die eine Fülle von Vorstellungen zum Gegenstand bildender und ästhetischer Überlegungen über den betroffenen Laie ausströmt, ohne sie jedoch gezielt zu verarbeiten. Wiedereintritt von Reiner Matzker: Ästhetische Medialität. Künstlerische Lebenswelten und ästhetische Thesen zu vermitteln.

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