Märchen Deutung

Die Märchendeutung

Tiefpsychologische Interpretation nach Eugen Drewermann. und Psychoanalytiker Eugen Drewermann mit seinen Interpretationen der Grimm-Märchen. Dolmetschen - Geschichten der Brüder Grimm Zuerst lernen wir von einem Mann und einer Dame, die sich vergebens ein Baby wünscht. Das ist der Hintergrund der Erzählung, und man kann davon ausgehen, dass das Märchen uns sagen will, welche Lebensfehler zu Kindeslosigkeit und was wir tun müssen, um diese vorzubeugen.

Im nächsten Abschnitt kommt die erste Information: Die Menschen hatten ein kleines Schaufenster in ihrem hinteren Haus, von dem aus man in einen herrlichen Park mit den besten Kräutern und Blüten blicken konnte; aber er war von einer großen Wand umschlossen, und niemand traute sich hinein, weil er einer Hexe gehört, die große Macht hatte und von der ganzen Erde befürchtet wurde.

Gewöhnlich hatte zu dieser Zeit jedes der Häuser einen eigenen Hausgarten. Es gibt einen Zaubergarten in unserer Story, aber er ist Eigentum einer Hexe. Nur durch ein kleines Fenster kann man in diesen Park hinunterblicken. Dieses Märchen will uns, wenn wir die Symbolkraft dieses Gemäldes übertragen, ein Ehepaar vor Augen führen, das einen sehr bedeutenden Lebensbereich ausgeschlossen hat, denjenigen, aus dem der Mensch seine Lebensmittel bekommt und der ihn aufnimmt.

Jeder hat Furcht vor der Hexe und niemand traut sich in den Zaubergarten. Wenn wir dieses Image übersetzen, haben wir es mit einem Ehepaar zu tun, das dem Menschen nicht tapfer das abnimmt, was er benötigt, sondern hier fürchtet. Vor allem Frauen werden von diesem Lebensstil beeinflusst, denn im übertragenen Sinne steht der Park für die ganze Erde und damit für Frauen.

Aber wenn sie nicht in diesem Gebiet wohnen kann, hat sie einen Teil ihrer Seelen abgetrennt, den sie unbedingt braucht, weil er sie und ihre Familien ernährt. Aber davor hat sie ja gerade solche Sorgen. Kurz gesagt, sie ist die Schattenseite der Frauen. Das Weib und die Hexe gehört zusammen, sie sind ein und dieselbe Persönlichkeit.

Die von der Hexe bewachte Gartenanlage steht für den Teil der Seele, den jede einzelne der Frauen in ihrer Entfaltung überwinden sollte. Man sagt, der Park sei wunderschön und voller wunderschöner Blümchen. Es gibt hier viel zu tun. Das Märchen gibt uns also wertvolle Informationen: Jede einzelne hat einen solchen eigenen Hausgarten, das heisst, sie hat die Möglichkeit, sich einen Wohnraum zu erschaffen, eine Lebenswelt, die alles bereithält, was sie zum Wohnen benötigt.

Er hat die Macht, eine wunderbare farbenfrohe Umgebung zu schaffen. Das ist eine erstaunliche Nachricht, die uns das Märchen erzählt: Das Habitat mit all seinen Geschehnissen, in dem jeder von uns wohnt, kurz unsere Erde, ist nicht von Anfang an vorbestimmt. Auf diese Weise gehen wir in der Regel mit dem Geschehen in unserer Zeit um.

Unserer Meinung nach ist die Erde so, wie sie ist, und wir müssen ihr folgen. Dieses Märchen sagt uns noch etwas anderes. Sie sagt, die Frauen bestimmen, wie wir unsere Umwelt erfahren; farbenfroh und heiter oder betrübt und betrübt. Sie ist die ganze Lebenswelt. Welche Lebenswelt eine Ehefrau hat, darüber entscheiden die Frauen.

Es hat die Macht, ein sattes, lebhaftes, farbenfrohes und farbenfrohes Treiben in voller Entfaltung zu erblicken. Vorausgesetzt, sie macht den Sprung in den Gärtner. Das märchenhafte Mädchen blickt hinunter in den herrlichen und farbenfrohen sehnsuchtsvollen Park.

Man sagt, sie wünscht sich, und wir wissen, dass, wenn eine Ehefrau diesen zentralen spirituellen Raum nicht lebt, ihr eigenes unglückliches Schicksal ist; es gedeiht nicht. Angewandt auf die Frauen in der modernen Gesellschaft bedeutet das, dass sie andere so sehen, wie sie gern hätten: jung, gesund, lebendig, voll und glücklich.

In der Hoffnung, dass ein kleines Geheimnis passiert und das Gott oder das eigene Schicksal ihr das gibt, was sie will. Aber das wird nicht passieren, bis sie tapfer den Park betreten und die teuflische Hexe, ihre finstere Seite, abwehrt. Und sie muss ihre Furcht besiegen. Einzig dieser Jobstepp ist der Jobstepp vom Girl zur Dame.

Das ist ihr Einstieg ins Dasein. Falls eine der Frauen das Gefuehl hat, dass das Schicksal an mir vorbeigeht, oder wegen all der Arbeiten, die mir mein ganzes irdisches Dasein fehlen, ist sie noch nicht in den Zaubergarten gegangen. In einem Märchen hat die Dame keinen ausreichenden Zugang zu der mächtigen Lebenskraft, die notwendig ist, um alles Neue zu erschaffen.

So ist es nicht überraschend, dass sie bleich und miserabel wirkt und weiss, dass sie stirbt, wenn sie aus dem Gemüsegarten nichts zu fressen hat. Das ist ein Ehepaar, in dem die so schwache Ehefrau natürlich so schwierige Nachkommen hat. So ist es nachvollziehbar, warum das Ehepaar so lange im Märchen aufhört!

Auffallend ist, dass sie nicht einmal auf die Möglichkeit kommt, ihre eigenen Wege in Betracht zu ziehen, um ihren Vorstellungen zu entsprechen, denn das würde ihr erlauben, ihren eigenen Park zu durchdringen. Ängstlich, seine Ehefrau zu verlieren, macht er etwas, was ihr Job gewesen wäre. Seine Furcht wird überwunden und er klettert in den Park, um das zu bekommen, was seine Ehefrau brauch.

Solange die Dame sich nicht öffnet und ihre Furcht besiegt, wird sie sich mit Verlangen fressen und sich nicht ausruhen, wie das Märchen sagt. Es handelt sich um einen Mann, der seine eigenen Vorstellungen weit zurücklegt und alles tut, damit sich seine Ehefrau wohl fühlt.

Es scheint beinahe so, als wäre sein einziger Lebenszweck das Glücksgefühl seiner Ehefrau. Er geht also ein zweites Mal in den Park, um seine Ehefrau ruhig zu halten. Das macht deutlich, dass der Mann die selben Befürchtungen hat wie seine Ehefrau. Genauso wenig wie sie in der Lage ist, ihr eigenes Schicksal zu führen, so wenig ist er es.

Nicht die eigenen Zielsetzungen, die er mit viel Energie weiterführt, sondern der Blick auf seine Ehefrau und alle Anstrengungen, sie richtig zu machen. Obwohl dies eine Randbotschaft des Marchens ist, ist es ein charakteristisches Zeichen für ein Ehepaar, in dem noch nicht jeder den Schritt in die Unabhängigkeit wagte.

Ein Mann ist dann voller Furcht, seine Ehefrau könnte sich von ihm abkehren und versuchen, ihr auf jede mögliche Weise zu gefallen. Dabei dreht er sich gewissermaßen um seine Ehefrau und die Ehefrau um sich selbst, oder geistig um das von ihr ersehnte Kinds. Ein solches Lebewesen entzieht beiden die Atemluft.

Im Märchen wird uns hier eine Dame vorgestellt, die keinen eigenständigen Charakter hat, aber fast wie ein kleines Mädchen darauf wartet, vom Alltag das zu bekommen, was sie sich erhofft. In ihrem Dasein dreht sich alles um sie, ohne selbst tätig zu werden.

An einem kleinen Schaufenster steht sie und sieht, wo sie am farbenfrohen Treiben teilhaben kann. Aber sie wagt es nicht, das zu tun, also blieb ihr ganzes irdisches Dasein unerfüllt und in Sehnsüchten erstarrt. In Märchen sehnen sich die Frauen nach Rapunzel, einem gewöhnlichen Kopfsalat, der leicht selbst zu pflanzen ist.

Die Märchenfrau soll keinen Kopfsalat gehabt haben. Auch sie wagt nichts, denn sie hatte eine eigene Mama, die sie so behandelte wie Mrs. Gothel mit ihm. Eingeschlossen in einem Hochhaus mit nur einem kleinen Sichtfenster, blickt sie in die Stadt.

Sie hatte auch keine eigene Schwiegermutter, die ihr eigenes Schicksal in die Hände nahm, es erfüllte und ein Musterbeispiel für ihre Töchter war. Dieses Märchen erzählt uns genau das, was sich die Dame wünscht:....als sie ein Bett mit dem schönste Rapunzel sah; und sie schauten so frischer und grüner aus, dass sie geil wurde und den größten Wunsch verspürte, vom Rapunzel zu fressen.

Und wenn sie sich nach Kopfsalat sehnt, weil er frischer wirkt, können wir davon ausgehen, dass ihr ganzes Schicksal gegenteilig ist. Lhr Dasein verwelkt, bevor es überhaupt eintritt. Es ist ihr nicht möglich, ihren Mann zu lieben, weil sie ihren weiblichen Rang noch nicht einnimmt.

Das würde bedeuten, dass die Frauen, wie üblich der Mann, auch die Aufgabe übernehmen, die ihr einen Sinn im Leben gibt. Aber die Märchenfrau traut sich nicht, diesen Weg zu gehen. Wenn der Mann zum zweiten Mal den Hof betritt, hat er Angst, weil er die Hexe vor sich hat.

Betrachten wir den Paradiesgarten als die durch die Macht der Frauen zur Blüte und zum Wohlstand gebrachte Erde, so ist es das Recht des Mannes, sich in dieser Erde ungehindert zu entfalten. Der von der Ehefrau geschaffene Raum ist für den Mann eine Muschel, ein Wohnraum, in dem er arbeiten und sich wohlfühlen kann.

Er hat das Recht, sich in diesem Park zu helfen. Aber so wie seine Ehefrau fürchtet, die Welten zu sein, so fürchtet auch der Mann, sich in diesem für ihn noch nicht freigelassenen Gebiet zu bewegen. 2. Deshalb erzählt uns das Märchen: Er stimmte allem in seiner Furcht zu.

Sie versprechen dem Mädchen, das das Ehepaar erwarten wird, die Hexe! Und was bedeutet das Märchen? Wer sich vor den Wagen seiner Ehefrau setzen läßt, der die Furcht seiner Ehefrau unterstützt, indem er sie aus Furcht, sie zu verlieren, von ihren Pflichten befreit, wird sein eigenes Baby an seine Ehefrau verlier.

Sie steht für die nicht rehabilitierte Partei der Frauen; diejenige, die noch zu viel Furcht hat, ihren festen Platz zu haben. Bei der Geburt des Kindes taucht die Hexe auf, gibt ihm den Titel Rapunzel und nährt ihn. Nun heißt das Mädchen, nach dem die Mama verlangte.

Wenn sie den herrlich frisch gepflückten Rapunzel am Anfang des Marchens sehnsuchtsvoll ansieht, hat sie große Lust, ihn zu essen. Also schon der Namen des Babys deutet darauf hin, dass die Mama das Baby ganz für sich allein nimmt. Das Märchen gibt uns also einen tiefer liegenden Sinn für Kindslosigkeit.

Und wenn eine Ehefrau aus Furcht nicht den Mut hat, sich im Weltgarten zu kultivieren, was sie sich wünscht, dann bedeutet das, dass sie es nicht wagen wird, Tätigkeiten in der ganzen Erde einzuleiten, die ihr Glück bringen, dann wird sie nicht so leicht trächtig werden. Sollte ein Baby trotzdem einmal entbunden werden, erwartet die Mütter von ihrem Baby die Erfüllung all ihrer Bedürfnisse und Bedürfnisse und beansprucht sie ganz für sich.

Der Zaubererin, der ängstlichen Hälfte der Mütter, ist es nicht gelungen, ihre eigene Lebenswelt zu ordnen. Sie macht ihre Töchter zu ihrer eigenen Lebenswelt. Sie hat mit Rafael ein Stueck der farbenfrohen Lebensfreude der Erde in ihr Zuhause gebracht und nimmt nun an ihrem Dasein teil. Wenn aus dem Kleinkind eine Ehefrau wird, wird es für die muttergefährlich.

Schließlich setzt mit der Geschlechtsreife ein Entwicklungsprozeß ein, in dem die Töchter die Schnur von ihrer Mama abschneiden wollen. Aber das darf die Mama nicht zugeben. So wie sie geglaubt hat, dass sie vor der Entbindung ihrer Töchter stirbt, wenn sie es nicht vom Rapunzel bekommt, so ist sie heute in der selben Lage.

Die Frau muss ihre eigene Zukunft haben, denn ihre eigene Zukunft ist ihr wichtig. Da sie den Eintritt der Töchter in die weite Ferne vermeiden muss, schließt sie sie in einen Türmchen ein, das keine Türen, sondern nur ein kleines Fenster hat und sie von der Außenwelt abgrenzt. Das ist das selbe Foto wie am Anfang des Marchens.

Genauso wie ihre Mütter nur ein kleines Zeitfenster mit der Erde verbunden haben, befindet sich ihre Tocher jetzt in der selben Lage, und wir können davon ausgehen, dass es dasselbe ist. Nun haben wir die Furcht der Mütter, nach draussen zu gehen, besser verstanden. Sie hatte wahrscheinlich eine ähnliche besitzgierige Frau, und ihr wurde jede eigene Welterfahrung verweigert.

Dies deutet darauf hin, dass die beiden allein sind; es gibt keine andere Person in ihrer Nähe. Jetzt kommt Mrs. Gothel, wie die Hexe genannt wird, jeden Tag nach Raffunzel und läßt sich von ihren langem Haar aufziehen. Hier ist die bedeutendste Nachricht des Märchens: Am Anfang haben wir gelernt, dass eine Person, die in der Begierde nach Wunsch feststeckt und selbst nichts für ihre Verwirklichung unternimmt, Kraftverluste hat.

Es kann buchstäblich eine Frau wieder hochziehen und das ist es, was uns dieses Foto sagen will. Aber damit belästigt die Mama ihr Baby. Sie darf ihr eigenes Baby nicht dazu verwenden, sich selbst gesünder zu machen. Für ein Kleinkind ist diese Arbeit zu schwierig. Im Märchen erfahren wir genau, was ein Kleinkind benutzt, um seine Mama großzuziehen.

In Märchen sind es Rapunzels Haar und sie bedeuten Weiblichkeit, Lebensenergie und Munterkeit. Sie ist die Macht, die den Weltgarten zum Erblühen anregen kann. Die jugendfrische Energie ist es, die die Mütter brauchen. Aber es ist auch die Macht, mit der eine Person einen Mann anzieht.

Auch wenn die Frau versucht, ihre Töchter sehr nah an sich zu fesseln, kommt der Gedanke der Distanz auf. Möchte eine Frau ihrer wachsenden Kindheit näher sein, sollte sie sich fragen: Habe ich einen Job, der mir wirklich Spaß macht und der mich erfüllt? Kann ich meiner Tocher einen Einblick in ein wünschenswertes erwachsenes Leben geben?

Denn je mehr sich eine Person in ihre Arbeit vertieft, umso weniger benötigt sie ihre eigene kleine Schwester. Rapunzels entscheidender Ausspruch trägt dazu bei, ein anderes als das ihrer Mütter zu leiten und sich aus der Abgeschiedenheit zu lösen, sagt der Sohn des Königs, wenn er ruft: "Rapunzel, lass deine Haare runter.

Diese enorme Erschütterung ist der Drehpunkt, der ihre Furcht auflöst. Dies ist der Weg, den eine Dame gehen muss, um die teuflische Hexe zu verjagen. Das ist ihr Einstieg ins Dasein. Einem Mann muss sie sich eröffnen, einen Mann wirklich in ihr Dasein einlassen. Diese Entscheidung zerstreut ihre Furcht.

Aber nicht nur sie muss einen neuen Weg gehen, der Mann muss auch die Eigeninitiative ergreifen. Das macht es Rapunzel leichter, ihr eigenes Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Deshalb steht er für sich selbst ein. Im Märchen heißt es: Rapunzel hat ihre Furcht verloren. Eine Aufnahme, die beweist, dass sie den Sprung in ein vollendetes irdisches Alltagsleben gemacht hat.

Sie will wohl die Wut von Mrs. Gothel auslösen, aber warum? Schließlich macht es ihr den Trennungsschritt einfacher. Hätte sie den Sohn des Königs insgeheim begleitet, hätte sie sich kaum von der Schuld befreit, ihre eigene Mama im Stich gelassen zu haben. Es ist also diejenige, die ihre Tocher Rapunzel im Stich lässt.

In dem Märchen schnitt Mrs. Gothel ihrer Tocher die Frisur ab,.... Riitsch, Ratsche, sie wurden abgetrennt, und die wunderschönen Lichen liegen auf dem Boden. Raffunzel hat schöne lange Haar und diese steht für die Macht der Frauen; die Macht, die den Weltgarten zum Erblühen bringt, die man braucht, um ein vollendetes irdisches Zusammenleben zu haben.

Für die Mütter steht diese Macht nicht zur Verfügung. Du kannst sie nicht haben. Jetzt, da ihr diese Macht nicht mehr zuteil werden soll, dringt die ehemalige selbstsüchtige Hexe wieder durch sie hindurch; nun soll auch niemand mehr von dieser Macht profitiert haben. Nun trennt sie sich von dieser Macht, so wie sie selbst ihr ganzes bisheriges Ich.

Doch was erwartet eine junge Dame, wenn sie die Macht hat, sich von einer besitzgierigen Mama zu trennen? Sie ist in dieser Übergangsphase von ihrer ursprünglichen weiblichen Macht getrennt. Solange sie sich keinen neuen fixen Ort erschaffen hat, steht ihr diese Macht nicht zur VerfÃ?gung. Weil es eine Macht ist, die nur fliessen kann, wenn eine Person in sich selbst ruhen kann, wenn sie ihr Zentrum wiedergefunden hat.

Aber bevor ihr selbst bestimmtes neue Lebensgefühl einsetzt, muss es eine schwierige Zeit in Not und Leid geben. Sie hat noch keine Strukturen, keine Beziehung und keinen Takt und ist daher eine Ödnis, ein tristes und schwieriges Schicksal. Er ist nicht der einzige, der vom Ärger seiner Mütter betroffen ist. Zu Beginn des Marchens wird gezeigt, dass die Frauen mit ihrer Stärke die ganze Schönheiten der Erde erschaffen können.

Dabei erschafft sie die Lebenswelt, in der sich der Mann befindet. Wenn ein Mann seine Ehefrau verloren hat, dann hat er seine eigene Zukunft. Wie er seine Ehefrau nicht mehr wahrnimmt, kann er die ganze weite Reise nicht mehr miterleben. Dies zu vermitteln bedeutet, dass ein solcher Mensch sich desorientiert vorkommt, wie in einem Wäldchen umherirrt und nicht weiss, welches Lebensziel er anstreben soll.

Nach dem Märchen wird erzählt, dass Rafael zwei Kinder hatte. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie, anders als ihre eigene Mama, jetzt im Lot ist. Der mutige Sprung aus dem beschützenden Heim ihrer Mütter in ihr eigenes Dasein. Es gelingt ihr, ihr eigenes und gesundes Lebensgefühl wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Zuvor hatte die Mama einen bedeutenden Teil, d. h. den Gemüsegarten, von ihrer eigenen Person abgetrennt. Die hatte sich nicht getraut, eine Ehefrau zu werden. Aber wenn eine Dame den Sprung macht wie Rafael, sich von der Macht ihrer Mama löst und es traut, einen Mann in ihr eigenes Schicksal zu entlassen, dann eröffnet sich ihr ein volles Frauenleben.

Rafael hat es verstanden, ihr eigenes Glück zu finden. Die Frau hat sich von ihrer Nabelschnur abgeschnitten, einen Ehemann gegründet, ein selbständiges Familienleben geführt und am Ende zwei Kindern das Dasein friste. Die Lebensgeschichte von Rafael mit ihrem gelungenen Ende ist ein sehr praxisorientierter Leitfaden für Frauen, Mädchen und Frauen, die nach einer Lösung für ein starkes und selbst bestimmtes Dasein im Überfluss suchen.

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