Lebenskrise mit 50 Frau

Die Lebenskrise mit 50 Frauen

In Deutschland sind rund 15 Millionen Frauen über 50 Jahre alt. Der Neuanfang von Damen mit 50 Jahren Die Ingrid Mumm lachen gerne und viel. Und dann sind es ihre blitzenden und lebensfrohen Blicke, die auch ein wenig anspruchsvoll sind. Das ist der Look einer optimistischen, selbstbewussten Frau. Der Glanz in ihren Träumen leuchtet immer dann, wenn sie über die Dinge spricht, die sie im Kopf hat.

Die 61-Jährige Ingrid Mumm steht noch am Anfang ihrer Karriere. Die Arbeit verlangt von ihr zehn, teilweise zwölf Arbeitsstunden in Stressphasen, sagt Mumm, ohne dieses klingende Selbstmitleid oder eine Demonstration des Eifers. Ingrid Mumm verbreitet diese Gewissheit, als wäre sie in ihre Geburtsstätte hineingeboren worden.

Diese Lebensfreude und Lust an der Herausforderung habe ich aber erst nach meiner Trennung entdeckt", sagt er. "Vor zwölf Jahren, als der Mut aus ihrem früheren Lebensweg brach. "Und das war tatsächlich unmöglich", sagt Mama, "weil ich entweder zu fett, zu blöd oder zu abhängig für seinen Gaumen war.

"Guts sagt es sehr faktisch. Auch wenn sie von seinen Angelegenheiten mit viel jüngerem Geschlecht erzählt, scheint sie geklärt zu sein. war Ingrid Mumm früh in die Heirat geschlüpft. "Ich kann mir selbst die Schuld geben, vielleicht ist es die Naivität, mit der ich damals eine eigene Gastfamilie gründete", sagt Mumm. "Vielleicht beruht ein solcher Rat auf der Befürchtung, dass das Alter von 50 Jahren überschritten wurde", vermuten Mumm.

Andererseits gab ihr die Perspektive, dass der aufregendste Teil ihres bisherigen Weges noch vor ihr liegt, den Ausschlag. Deprimierend wäre auch die Vermutung, dass die Lebensmitte bereits ihr Ende ist. Es gibt immer mehr Lebensphasen, jede mit ihren eigenen Anforderungen.

Die Scheidungsquote ist heute nicht nur etwa drei Mal so hoch wie 1950, sondern der Prozentsatz der geschiedenen Ehepartner nach dem 50. Anscheinend haben immer mehr Familien das Gefühl, dass in der zweiten Hälfte des Lebens etwas anderes vor sich geht.

Pasqualina Perrig-Chiello, selbst 59 Jahre alt, hat einen Großteil ihrer Forschung den Verwerfungen und der Ernährung gewidmet. Menschen zwischen 40 und 50 Jahren sind am unzufriedensten mit ihrem Dasein. Doch während der Mann oft im Rad des Hamsters bleibt, fangen immer mehr Menschen an, ihr eigenes Schicksal komplett umzustrukturieren.

Während der Menopause sinkt der Östrogengehalt und damit das Testosteron: "Frauen werden selbstbewusster, sie sind entschiedener in ihrem Wirken. "In Lotti Meiers Fall war es eine solche Midlife-Crisis, die ihr ganzes bisheriges Verhalten verändert hat. Der Aufbruch, das Aufbruch, das Leben in den Weiten, in der Abgeschiedenheit, hat ein neues Lotti mitgebracht.

Die Frau, die ein komfortables Dasein in der Schweiz führte, die "Luxusfrau" mit drei Appartements, beruflicher Erfolg, eine Frau, die Wasserski liebte, ist eine Eremitin. Mit einer Riesenportion Zuversicht und der lebendigen Einsicht, dass man nur bedauert, was man nicht tut, lebt sie das auch.

Die ausgebildete Krankenpflegerin läßt in ihrem Buch "Fünf Dinge, alle Sterbenden bereuen" die unheilbar Kranken sprechen; Grace zum Beispiel eine Frau, die sich beschwert, daß sie nicht den Lebensmut hatte, "ihr eigenes zu führen". In ihren Gesprächen lernte sie: "Selbstliebe und Genuss mit sich selbst sind der SchlÃ?ssel zu groÃ?en VerÃ?nderungen im Alltag.

So hat sich beispielsweise das Lebensumfeld von Günther Winnemuth geändert. Mit einem Lächeln sagt sie heute in ihrer kleinen hamburgischen Wohnung: "Geld hat mich gelehrt, mich gehen zu lassen. "Als ich 50 war, fing ich an, über das ganze Land nachzudenken. Dass sie das nötige Kleingeld für ihre große Fahrt nicht brauchte, war eine große Ueberraschung.

"Sie ging, wie sie sagt, plus/minus Null aus dem Vorhaben - und mit einer anderen Erkenntnis: dass sie weniger zum Überleben benötigt, als sie dachte. "Diejenigen mit den besten Lebenskarten sind diejenigen, die für Veränderungen gerüstet sind.

"Alle sollten sich in jeder Lebensphase sehr, sehr ernst nehmen", empfiehlt sie, "sich für ihr eigenes Schicksal zuständig sein. In Hongsa im Nordosten des kleinen Südostasiens, jenseits der Touristenrouten. Eigentlich wollte sie nur für zwei Jahre weggehen, jetzt sind es beinahe zehn Jahre, zurück unsicher, denn: "Es war die schönste Wahl meines ganzen Weges.

Ich denke, viele Weiber denken so. Für Ingrid Mumm heißt es auch, dass das Alter über 50 vor allem Vollkommenheit und Befreiung ist. Aber schon die antiken Griechen wußten. Ein Einblick, den auch Ingrid Mumm mitteilt. "Ohne Ressentiments und ohne mit sich selbst zu kämpfen, schaut sie zurück auf ihr bisheriges Dasein.

Weil es immer noch so viel gibt, was sie mit ihrem eigenen Schicksal zu tun hat. "Du bist der Direktor deines eigenen Landes. "Auf diese Weise betrachtet Meike Winnemuth den Fluss des heutigen Alltags. Beim Journalisten war es die Hälfte des Jackpots, Ingrid Mumm musste erst ihre Wut zurücklassen, um sich selbst zu entdecken, und Lotti Meier, die Eremitin mit den Huskies, hat auch erfahren, dass sich im Alltag immer wieder eine neue Türe auftut, sobald sich jemand anderes schließt: "Solange man sich selbst die Treue hält, solange man sich nicht anlügt, ist es nicht so schwer.

"Unter anderem haben sie das Themengebiet "Graue Scheidungen" - Ehescheidungen in der zweiten Hälfte des Lebens - erforscht. Frau oder Mann? Nach wie vor sind es vor allem weibliche Personen, die nach vielen Jahren der Ehe die Ehescheidung beantragen. Der Mann verursacht die Schwierigkeiten, die Frau führt die Abtrennung durch, die Frau geht, die Frau geht, der Mann fällt aus allen Nebel.

Mittlerweile brechen mehr Menschen über 50 oder 60 Jahre hinweg aus unzufriedenstellenden Verhältnissen aus.

Außerdem sind sie oft noch in einer schlechteren wirtschaftlichen Lage und engagieren sich mehr für Familienideale als für den Mann. Ausbruch, dein ganzes Dasein auf den Kopf stellen, Sachen tun, die du noch nie gemacht hast: Dies hört sich wie eine Midlife-Crisis an - ein häufig als männlich angenommenes Problem. Ist die Midlife-Krise bei Frauen so etwas wie eine Krise?

Midlife-Krisen sind weder gender-spezifisch noch können sie wirklich nachgewiesen werden. Es gibt Kürzungen in allen Lebensabschnitten, die zu einer neuen Anpassung der Bedürfnisse und Ziele führen: der Schulabschluss, die Kindergeburt, ein Rundengeburtstag, der Ruhestand, Sterbefälle in der eigenen Familie oder der Todesfall von Erziehungsberechtigten, deren Betreuung bisher viel Energie kostete.

All dies sind Geschehnisse, an denen wir uns mehr oder weniger orientieren müssen - manchmal auch durch den konsequenten Bruch mit etablierten Lebensstilen, auch im höheren Lebensalter. Auch wenn wir die Arbeit verlassen, haben wir noch beinahe ein Drittel unseres Lebens vor uns.

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