Krisenmanagement

Notfallmanagement

Das Krisenmanagement[-?mæn?d?m?nt] beschreibt den systematischen Umgang mit Krisensituationen.

Begriff des Krisenmanagements: Unter Krisenmanagement versteht man den systematischen Umgang mit Krisensituationen. Modernes Krisenmanagement verhindert, dass eine Organisation von einem unvorhergesehenen Ereignis stärker getroffen wird. Dies hängt mit der Fähigkeit zusammen, Krisen in allen Verantwortungsbereichen zu bewältigen. Das Krisenmanagement beginnt, sobald das Management eine Krise erkannt hat.

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Das Krisenmanagement [-?mæn?d?m?nt] beschreibt den gezielten Einsatz in Krisen. Hierzu gehört die Identifizierung und Auswertung von Krisenfällen, die Erarbeitung von Krisenbewältigungsstrategien, wenn nicht bereits im Kontext des Risk Managements, sowie die Initiierung und Durchführung von Gegenmassnahmen. Die Bezeichnungen "Krisenmanagement" und "Katastrophenmanagement" werden oft gleichbedeutend benutzt, unterscheiden sich aber (siehe unten).

Krisen beschreiben eine schwierige und oft mit Verschlimmerung verbundene Situation der Entscheidungsfindung. Es handelt sich im weiteren Verlauf um eine längere und in der Regel großflächige Schadensituation, die von der sonst üblichen Gefahrenprävention (Feuerwehr, Rettung, Polizei) nicht adäquat behandelt werden kann und die nur mit Hilfe anderer Gebiete oder Länder bearbeitet werden kann. Verkehr (Logistik) und Koordination unterschiedlicher Mittel erfordern Planen, Organisieren, Steuern und Kontrollieren (im Sinn von Erfolgskontrolle: Wurde das, was durch Managementmaßnahmen geplant und kontrolliert wurde, durchgesetzt?

Die vier Aktivitäten werden gemeinsam als Verwaltung und für TEPCO bezeichnet: Sie ist von Insolvenz bedroht; sie ist auf externe Unterstützung abhängig. Gleichzeitig befindet sich TEPCO in der Krise: TEPCO ist dazu angehalten, weitere Schadensfälle nach besten Möglichkeiten zu begrenzen oder zu unterlassen. Es kann eine Leitungskrise geben: Der Austritt des CEO und seines Vertreters könnte das Geschäft entstabilisieren.

Die Gesellschaft mit ihren beschränkten Mitteln kann allein durch das Krisenmanagement erdrückt werden. Krisensituationen entstehen sowohl in Betrieben oder anderen komplizierten Einrichtungen als auch in deren Teilgebieten, z.B. in der Projektarbeit. Krisenmanagement ist hier Teil des Projektmanagement. Verschiedene Gesichtspunkte können auf eine Krisensituation hinweisen:

Im Krisenfall genügen die üblichen Verhaltensmuster und Verhaltensstrategien nicht. Die verfügbaren Kenntnisse und Mittel sind nicht ausreichend, um die Lage zu managen. Auch in der Außenpolitik, in den Auslandsbeziehungen, bei Katastrophen oder als Folge von Unglücksfällen können Katastrophen auftauchen.

In der Fachpresse werden verschiedene Arten von Krisensituationen unterschieden, oft mit unterschiedlichen Nummern und Namen. Eine Survival-Krise umfasst Vorkommnisse, die die Existenzberechtigung eines Betriebes oder einer anderen Organisationsform untergraben. Bei einem Unternehmen sind dies unter anderem Liquiditätsengpässe, das Versagen wichtiger Geschäftsprozesse, das Versagen wichtiger Abnehmer und/oder Zulieferer und andere konjunkturelle Probleme, die zur Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen beitragen können.

Um einer solchen Krisensituation entgegenzuwirken, sind oft betriebswirtschaftliche Beratungen oder Umstrukturierungen mit Kürzungen in der Firmenstruktur erforderlich und müssen vor allem zügig vorankommen. In der Managementkrise sind alle Managementprobleme eines Betriebes zusammengefasst. Gegensteuerungsmaßnahmen sind in der Regel Instrumentarien aus den Bereichen Restrukturierung, Business Process Reengineering (BPR), Knowledge Engineering oder Personal-Entwicklung.

Änderungskrisen können aus Änderungen in einer Unternehmung oder einem Betrieb resultieren. Mit einem proaktiven Changemanagement kann einer Changekrise gegengesteuert werden. Sie können verschiedene Formen haben, deren negativer und teilweise nachhaltiger Effekt wesentlich von den ergriffenen Gegensteuerungsmaßnahmen (Krisenkommunikation oder Krisenmanagement) abhängt.

Fallbeispiel "Steueraffäre Liechtenstein": Das erste war der Datenklau, das zweite war die öffentliche Festnahme von Klaus Zumwinkel. Bei existenzgefährdenden Firmenkrisen wären die möglichen strategischen Optionen zur Krisenbewältigung: Viele Krisensituationen sind auf Strategiefehler oder Missverhalten in Notsituationen zurückzuführen.

Entscheidungskritische Information und die Möglichkeit, mit negativen Ereignissen rechtzeitig umzugehen, sind ein guter Krisensituationen. Festlegung einer kommunikativen Strategie für Krisensituationen (interne/externe Kommunikation), da Firmenkrisen oft eine nachteilige mediale Wirkung und ein großes öffentliches Interesse haben. Gemeinsames Ziel des Krisenmanagements und der Unternehmenskommunikation (Public Relations) ist die Sicherung von Verbrauchern, Mitarbeitern und Bürgern sowie der Imageverlust und der wirtschaftliche Abstieg.

Bundesverband für Restrukturierungen, Sanierungen und Interim Management e. V.

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